Hooligandatei für jeden …

Hooligandatei für jeden …

Der Datenhunger nimmt kein Ende und der Erfassungswut wird keine politische und keine rechtliche Grenze gesetzt – denn jeder könnte ja irgendwann, irgendwo, ja mal ein Verbrechen begehen. Da schadet es doch nicht, schon mal die Daten zu haben, oder?

Zwar haben wir Datenschutzbehörden, aber die sind oft nur zahnlose Papiertiger. Sie können nichts gegen die ausufernde „Datensammel-Kriminalität“ anderer Behörden unternehmen. In den Datenbanken der Verkehrspolizei finden sich sogar Eintragungen über 5-jährige Kindergarten-Kinder, die ihr Tretauto auf dem Gehweg stehengelassen haben.

Die Hooligan-Datenbank ist nur ein Beispiel dafür. Es ist bekannt, dass das bei anderen Datenbanken ähnlich gehandhabt wird. Wer einmal drin ist, der bleibt drin – ob zu recht, oder zu unrecht. Oft landen sogar hunderte von unschuldigen Menschen auf einen Schlag in der DNS-Datenbank. Selbst wenn die Ermittler letztendlich den Täter finden, aber auch wenn die Ermittlung im Sande verläuft, bleiben diese Daten gespeichert.

Falsche und/oder missbräuchliche Datenerfassung sind eine Seuche unserer Zeit und die Einzigen, die dem Einhalt gebieten könnten, sind die Piraten. Hoffentlich tun sie’s auch.

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