Piraten und „Genderpolitik“

Mal was anderes als Waffenrecht. Ich habe mich schon immer über Genderpolitik geärgert, weil mir echte Belege für die Argumente der Gender-Apologeten fehlten.

Wenn ich da nachgefragt habe, dann kam da entweder nichts, oder es kamen nichtssagende Behauptungen über Forschungen von dieser oder jener Koryphäe. Wenn ich mir dann mal die Mühe gemacht habe, diese „Experten“ nachzulesen, dann fand ich da auch nur Behauptungen, aber nie wirklich Bezug auf ernsthafte und belegbare (falsifizierbare) Forschung oder gar echte wissenschaftliche Studien. Dafür allerdings die Ablehnung aller bisheriger Forschung – die ohne stichhaltige (inhaltliche) Begründung pauschal abgetan wird.

Vor einiger Zeit bin ich dann auf eine Dokumentation des Norwegers Harald Eia (Clown und studierter Soziologe) gestoßen, der die Genderstudien aus 7 unterschiedlichen Blickwinkeln (schön wissenschaftlich) beleuchtet und dabei die richtigen Fragen gestellt hat. Diese Studie hat dazu geführt, daß dem norwegischen Institut für Gender-Studies schlagartig sämtliche staatlichen Mittel gestrichen wurden.

Sieht man sich die Dokumentation an, dann kann man über die offen zur Schau gestellten Borniertheit der „Gender-Forscher“ nur den Kopf schütteln.

Die 7 Teile sind norwegisch mit englischen Untertiteln. Anstrengend, aber sehr lohnend – mit geballtem Wissen und echter Forschung:

Brainwash – Harald Eia – The Nonsense Of Genderstudies

Ich frage mich echt, warum das noch nicht in deutschen Medien aufgegriffen wurde.

Nun fand letztes Wochenende der #PiratinnenKon statt. Eine recht zweifelhafte Veranstaltung, in der sich die Hardcore-Feministinnen und Gender-/Queer-Vertreter ihre emotionalen Befindlichkeiten beim nachbeten von Gender- und Feminismustheorienbehauptungen gegenseitig bestätigen konnten. Oberflächliches, emotionales Gelaber ohne Tiefgang und ohne wissenschaftlichen Erkenntnis-Anspruch.

Denen sollte man die Doku von Harald Eia zwangsverordnen, vermutlich würden da ziemlich viele Weltbilder zusammenbrechen.

Ein exzellentes Blog-Post und Kritik zur #PiratinnenKon findet sich hier: http://www.danisch.de/blog/2013/04/07/mein-bericht-von-der-piratinnenkon/

PS: Es gibt durchaus Vertreter des Feminismus, die sauber begründen können und die auch mit echter Forschung und Belegen aufwarten können. Aber die sind leider sehr selten.

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