Der Sicherheits- und Überwachungswahn

Immer wieder behaupten Politiker, Behörden und auch die Medien, die Überwachung und Datenspeicherung wäre zu unserem Besten. Bürger und Staat würden dadurch geschützt. Daß diese Behauptungen meist nicht der Wahrheit entsprechen, ist vielen politisch interessierten Leuten bewusst. Andere dagegen glauben diese „Sicherheitsmantras“ obwohl das Gegenteil längst schlüssig belegt ist.

Überbordende Überwachung führt vom Überwachungsstaat, über den Polizeistaat, direkt in einen totalitären Staat.

„Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen. Den Polizei- oder Überwachungsstaat wollen wir nicht. Aber wir wollen, dass der Staat seine Sicherheitsaufgaben angemessen erfüllt.“ – zur Vorratsdatenspeicherung im Interview mit tagesschau.de, 5. Juni 2007, tagesschau.de (Zitat: Ernst Benda, Quelle: Wikipedia)

Hier gibt es eine schöne Sammlung, die alle gängigen populistischen Behauptungen und Irrtümer schön aufzählt und widerlegt:

Der Nutzen von Überwachung – Verbreitete Irrtümer und Populismus richtig gestellt

Das interessante daran ist, daß genau alle diese falschen Behauptungen von Medien und Politik auch auf den Waffenbesitz angewendet werden. Und sie können auch mit denselben sauberen Argumenten entkräftet werden.

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