Die „Grünen“ und ihr Munitionsverbot

„Die Grünen“ haben wieder mal eine schlaue Idee. Sie wollen, daß die Muniton von privat besessenen Waffen im Schützenheim bzw. auf dem Schießstand gelagert wird. Sie behaupten, daß man damit Gewalttaten mit legal besessenen Schußwaffen verhindern kann.

Nun sind solche Taten extrem selten. Der Aufwand, der betrieben werden soll um eine sowieso schon minimale Gefahr auf Null zu senken ist enorm (abgesehen davon, daß man eine Gefahr nicht auf Null senken kann. Intelligente Menschen wissen das). Außerdem beruht der Gedanke auf einem typischen Denkfehler. Wer nämlich wirklich Mordtaten begehen will, der hat mehrere Wege um solche Regelungen zu umgehen und das ist nicht mal sonderlich aufwändig.  (Dieselben Gegenargument wie bei der Zentrallagerung von Waffen greifen auch hier – aber das begreifen die Grünen leider nicht).

Wieder mal zu kurz gedacht und an der Realität vorbei. So sind sie – die Grünen in ihrem Wolkenkucksheim. Realitätsfremd, kurzsichtig – aber … sie meinen es ja gut. Hinter der plakativen gutmenschlichen Verhaltensweise versteckt sich aber totalitäres Gedankengut. Denn den Grünen geht es nicht um Sicherheit und auch nicht um Freiheit, sondern um ihre Ideologie. Dazu wollen sie unter anderem auch schrittweise den Waffenbesitz abschaffen.

Angefangen wird mit dem Verbot von Großkaliber, dann Kleinkaliber, dann Druckluft und sogar „Lichtschießen“ (was kein Schießen ist, aber halt mit „waffenähnlichen Gegenständen“ zu tun hat). Auch Armbrust- und Bogenschießen steht auf der Agenda. Sachlich und vor allem wissenschaftlich begründen, können die Grünen nämlich ihre Absicht nicht. Sie wollen einfach keine Waffen in Bürgerhand. Daß die eigentliche Gefahr aber von Waffen in der Hand von Verbrechern oder von Staaten/Regierungen (was oft dasselbe ist) ausgeht, das interessiert die Grünen nicht.

Das rosarote Bild von einem friedlichen, weil waffenlosen, Land haben sie sich wohl aus einem Kinder-Film geborgt. Ungetrübt von der harten Realität verfolgen die Grünen ihre antidemokratische Ideologie. Nach außen hin verkaufen sie sich als „liberale Bürgerrechtspartei“. Beurteilt man sie aber nach ihren Absichten und Taten, so rückt das schnell in die Nähe von Zwangskollektivismus, überbordendem Paternalismus und Gedankenkontrolle.

Verfolgt wird die Schaffung eines Präventivstaates, in der Verbrechen schon verhindert werden, bevor sie geschehen. Klingt oberflächlich gesehen gut – erfordert aber Totalüberwachung, Abschaffung der Freiheit und der Unschuldsvermutung. In einer „Grünen“ Welt wäre jeder erst mal Verbrecher, bis das Gegenteil bewiesen ist. Kommt einem bekannt vor? Genau das selbe, was auch in anders verklausulierter Form von CDU/CSU und SPD zu hören ist.

Wer also Waffenverbote fordert, obwohl die Gefahr, die von privat besessenen Waffen ausgeht minimal ist, der muß sich fragen lassen, welche Gründe er wirklich dafür hat. Um Sicherheit geht es erwiesenermaßen nämlich nicht.

Das lässt nun einige Schlußfolgerungen zu:

1. Die Grünen glauben tatsächlich die eigene Behauptung, daß Waffen- oder Munitionsverbote Sicherheit schaffen. Das ist naiv-doof, weil es in Deutschland längst weit mehr illegale Waffen, als legale Waffen gibt, und diese per Gesetz längst verboten sind. Die Verbrecher werden gestärkt, der Bürger geschwächt.
10 Deppenpunkte für Kurzsichtigkeit und Dummheit

2. Die Grünen glauben, daß man durch Waffenverbote (auch Spielzeug, bzw. alles was auch nur andeutungsweise nach Waffe aussieht, wäre betroffen) Gewaltfreiheit und Pazifismus erzeugen können. Sozusagen „von oben verordneter Weltfrieden“. Dabei ignorieren sie aber vollständige die menschliche Natur und die Realität, die eben nicht dem utopischen Bild entsprechen, das die Grünen offensichtlich vor Augen haben.
10 weitere Deppenpunkte für das ignorieren der Realität

3. Die Politiker der Grünen haben Angst vor den Konsequenzen ihrer Handlungen und wollen vermeiden, daß „das Volk“ sich im Falle einer Empörung dafür an ihnen schadlos hält. (Noch jedes diktatorische Regime hat den Bürgern Waffen und Munition verboten. So kann man das Volk nämlich besser unterdrücken).
10 Deppenpunkte für Arroganz und totalitäre Tendenzen

Herzlichen Glückwunsch, liebe Grüne! Volle Punktzahl für bürgerfeindliches, freiheitsschädigendes Verhalten. Und beschwert Euch nicht darüber, daß man Euch als Pseudo-Pazifisten, Moral- und Tugend-Terroristen, Lügner, Betrüger und falsche Fuffziger beschimpft. Diese Beleidigungen habt Ihr Euch hart erarbeitet. Bei keiner anderen Partei klaffen Anspruch und Realität weiter auseinander.

Ohne das jetzt relativieren zu wollen … die EU-Kommission, die Innenministerkonferenz und so gut wie alle anderen in Deutschland vertretenen Parteien machen das mehr oder weniger genau so. Bei den Grünen ist es nur wesentlich offensichtlicher.

Das Waffenrecht ist und bleibt ein guter Indikator für die Freiheitlichkeit einer Gesellschaft. Je weniger eine Regierung ihrem Souverän traut, desto strikter die Gesetze.

7 thoughts on “Die „Grünen“ und ihr Munitionsverbot”

  1. Vor allem sollte man den Grünen klar machen, daß der Staat noch nicht einmal selber in der Lage ist seine Waffen und Munition sicher zu lagern. Bei der Bundeswehr verschwinden ständig Waffen. Vor einem Monat sind wieder zig tausend Schuss Munition verschwunden. Soviel zu den Vorteilen der zentralen Lagerung. Der Vorteil ist offensichtlich. Die Diebe brauchen nur einmal gezielt zuschlagen.

  2. Danke. Dieser Beitrag ist ein Volltreffer mitten ins Herz der Melonen Partei ! Diese Scheinheiligkeit, oder soll man lieber sagen Blasphemie gegenüber der Bürger, ist nicht zu übertreffen.
    Ich wünsche mir dass dieser Beitrag endlose Schleifen im Internet vollzieht !

    VIRIBUS UNITIS !

    1. Eben. Es wird wieder ein Machtvakuum geschaffen, das von Verbrechern gefüllt wird. Schon seit Jahren bilden sich immer mehr Bürgerwehren, weil Diebe und Räuber auf dem Land größtenteils ungehindert agieren können, da sie wissen, daß die Polizei (wenn überhaupt) zu spät kommt.

      Allerdings erwarte ich weder von den Grünen, noch von einer der anderen Parteien, daß sie ernsthaft etwas dagegen unternehmen. Die Innenminister der Länder sparen die Polizei kaputt. Wenn sich aber das Gewaltmonopol zurückzieht, dann nutzen das die Verbrecher aus.

      Polizeipräsenz kostet viel Geld. Wird dieses Geld nicht bereitgestellt, sondern für Pleite-Großvorhaben wie BER, Stuttgart 21, Elbphilharmonie, etc. verbraten, dann sollte man dem Bürger schon zugestehen, daß er seine Rechte auch auf angemessene und vor allem effektive Weise wahrnehmen kann.

  3. Klasse Idee: ich fahr zum Waffenladen und kaufe mir Munition, für die ich eine Erwerbserlaubnis habe. Und die verbringe ich dann ins Schützenheim. Und was macht der Wiederlader, der sich seine Munition selbst herstellt? Die Frage, die mich seit langem bewegt lautet: warum haben Politiker einer bestimmten Ideologie eigentlich so große Angst vor anständigen, rechtstreuen, Steuer zahlenden Bürgern, die legal eine Waffe besitzen? Haben die einen Grund dazu? Warum haben sie diese Angst nicht vor Kriminellen? Vor den unbekannten und unregistrierten Schusswaffen?

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