3D-Druck mal wieder

Diesmal macht jemand Schlagzeilen, der das Problem mit den wenig haltbaren Werkstoffen der billigen 3D-Drucker umgeht, indem er spezielle Munition dafür entwickelt.

Die Geschichte ist bekannt: Eine Waffe aus einem billigen 3D-Drucker ist ein höchst gefährliches Spielzeug. In erster Linie für den Schützen. Wenn das Ding denn überhaupt funktioniert, dann kann es leicht sein, daß es einem beim abfeuern um die Ohren fliegt. Die verwendeten Kunststoffe sind für die hohen Drücke und Temperaturen nicht geeignet.

Jetzt hat ein junger Ingenieur Munition produziert, die das Material-Problem durch ein anderes Material-Problem ersetzt.

http://mikescustomweaponry.wordpress.com/2014/11/05/314-atlas/

Er hat einfach eine lange und dicke Hülse entwickelt, die teilweise als Lauf fungiert und den hohen Gasdrücken gewachsen ist. Dadurch wird es möglich auch aus billigen Plastikpistolen echte Kugeln zu verschießen. Die Herstellung der Munition ist allerdings ziemlich aufwändig und erfordert einiges an Geschick und Fachwissen. In Deutschland kommt noch zusätzlich das Pulver dazu, das man nicht so einfach im Handel kaufen kann, weil es dazu eine behördliche Genehmigung braucht.

Wird also wieder nichts mit der Mär um die billig im eigenen Wohnzimmer hergestellten Mordwerkzeuge, auch wenn bald wieder Politiker aus ihren Löchern kriechen um genau das zu behaupten.

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