FDGO – Freiheitlich demokratische Grundordnung

Mit viel Blut und Opfern wurde unsere Freiheit erkämpft.

Teilweise wurde sie uns sogar aufgezwungen. Trotzdem wussten wir um unsere Rechte und was uns unsere wertvolle Freiheit gekostet hatte. Doch mit der Zeit wurden die Freiheiten und Annehmlichkeiten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung für  uns selbstverständlich ― zu selbstverständlich.

Wir verlieren unsere Freiheit gerade aus den Augen, geben sie kurzsichtig und ohne Widerstand an Personen, Organisationen und Ideologien ab, die  nicht in unserem Sinne handeln, aber vorgeben, das zu tun. Wir geben das, was Generationen vor uns teuer erkauft haben, weitgehend kampflos an Verbrecher, Lügner und Betrüger ab. Wir sind Werbeversprechen, Wahlpropaganda und Lügen erlegen, hinter denen sich nur der Wille zur Macht und zur Unterdrückung verbarg.

Ich fürchte, die meisten Menschen in Deutschland werden erst dann aufwachen, wenn sie wieder auf’s Neue für Freiheit und um’s Überleben kämpfen müssen. Jeden Tag von der Hand in den Mund, unter der Knute von Personen, Organisationen und Ideologien, von denen wir uns Gutes erhofft hatten – die uns aber systematisch verraten und uns in unseren Rechten und Freiheiten beschneiden.

Der alte, zynische Spruch „Der Baum der Freiheit muss gelegentlich mit dem Blut von Patrioten gedüngt werden.“ scheint durchaus Wahrheit zu enthalten. Trotzdem graut mir vor den Implikationen.

Zweifellos kann „Patriotismus“ – wie so viele „-ismen“ – zu sehr Negativem mißbraucht werden. Aber in heutigen Zeiten wäre etwas Verfassungs-Patriotismus zugunsten von Demokratie und Freiheit wünschenswert. Daß die Aufgabe der persönlichen oder staatlichen Souveränität in einer Form von Totalitarismus enden wird, ist eine Binsenweisheit. Jeglicher Linksruck oder Rechtsruck einer Gesellschaft kostet uns Bürgerrechte, da so gut wie alle politischen Richtungen eher autoritäre, statt freiheitliche Ansätze verfolgen.

Grenzen

Politische Grenzen oder Ländergrenzen bezeichnen nur Orte, wo zwei Räuberbanden zuletzt zu schwach waren, sich gegenseitig den Garaus zu machen.

Dennoch hat jeder Mensch, auch jede organisierte Gruppe von Menschen, das Recht, eigene Grenzen zu setzen und diese zu verteidigen. Dazu braucht man nicht die Erlaubnis Anderer (schon gar nicht die eines Staates oder eines Gesetzes) und auch nicht unbedingt „Patriotismus“. Wo unterschiedliche Interessen aufeinander treffen, muß jeweils neu verhandelt werden. Derzeit wird massiv auf den Rechten des Bürgers – des Souveräns – herumgetrampelt. Von den Leuten, die eigentlich die Vertreter des Volkes sein sollten.

Es ist Zeit eine Linie zu ziehen, Grenzen zu setzen. Immer mehr Bürger zweifeln an ihren Regierungen und deren Absichten. Immer häufiger werden die gängigen Narrative hinterfragt. Immer deutlicher wird, daß uns die Medien – die vierte Gewalt – belügen und betrügen.

Es ist längst Zeit, daran etwas zu verändern.

Der jahrzehnte-alte permanente Wechsel (und nicht selten auch Kampf) zwischen autoritären linken und rechten Ideologien hat die Freiheit nicht gestärkt. Er hat ihr geschadet. Im Namen von Recht und Freiheit wurden unsagbare Gräuel verübt.

„Freiheit kommt nicht über den Fernseher und nicht per Kreditkarte – ihr Besitz will täglich neu verdient sein.“
―Roman Herzog

Wir müssen in diesem Sinne handeln ― jetzt!

[-Edit- 2016-01-19]
The Old Issue by Rudyard Kipling

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2 Kommentare zu “FDGO – Freiheitlich demokratische Grundordnung”

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