Die Rückkehr der Gewalt in den Alltag

In der polizeilichen Kriminalstatistik wird seit Jahren behauptet, daß die Zahl der Verbrechen sinkt – bezogen auf die Gesamtzahl.

Allerdings steigt die Zahl der Diebstähle und Einbrüche seit Jahren recht stark an. Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen kommt nur in Bayern über 15%. In anderen Bundesländern – vor allem in den Großstädten – liegt sie teilweise deutlich unter 10%. Eine Dunkelziffer gibt es auch. Viele Einbrüche werden von den Opfern gar nicht mehr gemeldet, weil sowieso nicht damit gerechnet wird, daß die Polizei fähig wäre die Tat aufzuklären. Bei nur 2,6% der Einbrüche (bundesweit) kommt es überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung gegen einen Verdächtigen.

Gewalttaten sollen laut Statistik zurückgehen. Allerdings nimmt die Brutalität bei diesen Verbrechen stark zu. Früher™ war ein Kampf vorbei, wenn einer der Gegner am Boden lag. Heutzutage wird da noch kräftig nachgetreten. Nicht selten mit fatalen Folgen für das Opfer.

Auf etwas anderes sollte man sich allerdings einstellen – nämlich darauf, daß Gewalttaten wieder zunehmen werden. Gewalt aufgrund einer Mentalität und einem Weltbild, die für uns sehr fremd sind. Und dieser Artikel liefert eine sehr plausibel klingende Begründung:

http://www.achgut.com/artikel/die_rueckkehr_der_gewalt_in_den_alltag

 

5 thoughts on “Die Rückkehr der Gewalt in den Alltag”

  1. … und die Politiker-Darsteller werden wohl wieder ahnungslos wie die begossenen Pudel dastehen, wenn die „erste Welle” über uns und auch sie hinweggeschwappt sein wird, und sowas faseln wie: »Das konnte niemand voraussehen.« Dann werden sie sich mit der Faust vor die stolz gereckte Brust schlagen und verkünden, daß das alles zur mitteleuropäischen/deutschen Kultur gehört.:/

      1. Du bringst mich da gerade auf eine Idee! Ich hab’s noch nicht durchdacht (wie auch, den Gedanken hast Du gerade eben erst „angeschubst”), aber grob umrissen sehe ich gerade folgendes:

        Die Mitglieder der Regierungsriege (oder sonstige „Lichtgestalten” aus der Obrigkeitskaste) zeichnen sich durch nichts von den Plebs aus (am allerwenigsten durch Sachkompetenz oder demokratisches Charisma), als dadurch, auf andere Schlüsselwörter konditioniert zu sein…

          1. … und das im familienfreundlichen Vorabendprogramm: meine Waschmaschine ist (von sich aus) blasfreu* (nein, ich schreib’s nicht aus: das geht mir nicht über die Lippen). ^_^

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