Freiheit & Verantwortung

Freiheit ohne Verantwortung geht nicht. Heutzutage lehnen aber sehr viele Leute es ab, Verantwortung für ihr Denken und Handeln zu übernehmen. Und sie wollen auch nicht, daß Andere das tun. Es ängstigt sie, weil sie sich aus ihrer Abhängigkeit von Institutionen, Ideologien und Glaubenssätzen befreien müssten. Diese Abhängigkeit ist bequem. Man kann die Schuld – wenn etwas nicht so läuft wie erwartet oder gewünscht – prima auf Andere abwälzen. Dieses Verhalten äußert sich in einer Form von Infantilismus, die wir in der Gesellschaft häufig beobachten können.

Das übernehmen von Verantwortung zeugt von Reife. Wer sich aber blind (und übermäßig) an Ideologie, Religion und andere „Konstrukte“ klammert, verharrt in geistiger Abhängigkeit.

Deshalb gibt es auch eine so heftige Abneigung zwischen den „Freien“ und den geistigen Sklaven, die nicht erwachsen werden wollen. Erstere verachten (mit einigem Recht), diejenigen, die in ihrer Illusion von naiver, bequemer Geborgenheit verharren wollen – letztere bekämpfen die Freien, weil diese ihre vermeintliche Sicherheit bedrohen und an den Grundfesten ihrer Glaubenssätze rütteln.

Dieser Konflikt wird derzeit immer heftiger ausgetragen. Letztendlich wird die harte, kalte Realität siegen – aber zu welchem Preis?

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