Archiv der Kategorie: Jagd

#EUgunban: Lobby in eigener Sache

Waffenbesitzer sind Interessenvertreter in eigener Sache. Wir haben keine millionenschweren Konzerne im Hintergrund, die effektive Politikerbeeinflussung betreiben können. Diese Arbeit müssen wir selbst tun.

Deshalb hat prolegal die Kontaktdaten aller deutschen EU-Parlamentarier gesammelt und in einem handlichen Dokument zur Verfügung gestellt:

http://prolegal.de/2017/02/24/kontaktdaten-deutscher-eu-parlamentarier-2014-19/

Die EU-Kommission hat – entgegen jeglicher fachlichen Expertise, ungeachtet des starken Protestes – nicht von ihren weltfremden und absurden Gesetzvorschlägen für die neue Feuerwaffen-Direktive abgelassen. Es liegt an uns, unsere Politiker (höflich und sachlich!) so zu beeinflussen, daß dieses dumme Machwerk abgelehnt wird.

Alle Parlamentarier sollten angeschrieben werden. Viele werden zwar nicht von ihren ideologischen, vorurteilsbehafteten Vorstellungen abrücken, aber sie sollen deutlich merken, daß viele Bürger unzufrieden mit ihnen sind.

Die Politiker sprechen bei der Feuerwaffenrichtlinie von einem Kompromiß. Ein Kompromiß bringt aber wenigstens Vorteile für alle beteiligten Parteien. Die Feuerwaffenrichtlinie dagegen bringt keine zusätzliche Sicherheit, sie bringt nur Nachteile für die gesetzestreuen Bürger. Die Bezeichnung Kompromiß ist daher als absichtliche Irreführung zu werten,

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Schießen um zu töten …

Schießen um zu töten – wie viele Menschen können so etwas?

… sehr, sehr wenige – wie das folgende Video beweist.

Die Wahrscheinlichkeit, daß ein ziviler Waffenbesitzer jemanden mit seiner Waffe tötet, ist erwiesenermaßen extrem gering. Denn die Konditionierung eines Zivilisten mit einer Waffe, ist der eines Soldaten völlig entgegengesetzt.

Das böse DarkNet

Ja, ja, diese Teufelserfindung – das Internet und die dunklen Ecken darin … DAS DARKNET. Da muß man ja als Bürger fürchten, daß sich da nur Verbrecher, Terroristen und Kinderschänder tummeln.

Nun – diese Elemente gibt’s dort zwar auch gelegentlich (wie auch in der realen, materiellen Welt), aber das DarkNet wurde geschaffen um Zensurbestrebungen auszuhebeln, Zeugen- und Quellenschutz zu betreiben und kritischen Bürgern (auch Journalisten und Bürgerrechtlern) die Möglichkeit zu geben, ohne Lebensgefahr kommunizieren zu können.

Nun hat die WELT herausgefunden, daß man da auch illegale Waffen kaufen kann …

http://www.welt.de/wirtschaft/article156844225/So-funktioniert-der-illegale-Waffenhandel-im-Netz.html
Die Kommentare von ausgewiesenen Fachleuten unter dem Artikel sind mehr als unterhaltsam.

Da sollen also 3 Leute Schreckschußwaffen in scharfe Waffen umgebaut haben. Und sie sollen sogar mit scharfen Sturmgewehren gehandelt haben …

Tatsache ist, daß der illegale Waffenhandel im Internet marginal ist. Der Umbau von Schreckschußwaffen in scharfe Waffen ist zwar möglich, erfordert aber doch profundes Fachwissen und Experten-Fähigkeiten. Außerdem ist das Produkt das dabei rauskommt für den Benutzer lebensgefährlich, da das hauptsächlich verwendete Material bei Schreckschußwaffen einfacher Zinkdruckguß ist, der dem hohen Gasdruck handelsüblicher Patronen nicht lange standhält.

Wenn einem so ein Spielzeug nicht schon beim ersten Schuß ins Gesicht springt, dann bestimmt bei einem der nächsten Versuche.

Und weil für unsere Politikerdarsteller das Internet Neuland und Waffentechnik ein Buch mit sieben Siegeln ist, wollen sie deswegen den Waffenhandel im Internet zwischen Privatpersonen verbieten …

Kann jemand mal diesen ignoranten Inkompetenten verklickern, daß sie damit nur den legalen Handel einschränken können? Der legale Handel unterliegt seit jeher denselben Gesetzen die er auch beim Waffenkauf im Laden befolgen muß. Gegen den Handel mit illegalen Waffen hilft gar nichts, außer guter herkömmlicher Polizeiarbeit und die ist teuer, mühsam und zeitauwändig. Punkt!

Die EU-Kommission will also den legalen Handel stark regulieren um den illegalen Handel zu unterbinden. Liebe Politikerdarsteller, liebe EU-Kommissionsmitglieder – Sie können Verbrecher, Terroristen und Verrückte nicht stoppen, indem Sie dumme Gesetze erlassen!

Was kann man gegen den Politiker-Irrsinn tun? Protestieren! Höflich, aber nachdrücklich:

http://german-rifle-association.de/how-to-protest-wie-kannst-du-gegen-die-geplante-eu-feuerwaffenrichtlinie-protestieren/

Report Mainz

Daß „Report Mainz“ mal wieder Stimmung (eigentlich kann man nach dem neuen Sprachgebrauch auch „Hetze“ schreiben) gegen Sportschützen und Jäger macht, hat sich sicher herumgesprochen. Etliche Behauptungen in diesem Beitrag lassen bei informierten Bürgern den Blutdruck steigen.

http://www.swr.de/report/diskussion-um-waffenbesitz-fuer-sportschuetzen-und-jaeger-gdp-fordert-verbot-halbautomatischer-kriegswaffenaehnlicher-gewehre/-/id=233454/did=17482094/nid=233454/f2v865/index.html

(Erstaunlicherweise werden doch etliche Kommentare auf der Seite freigeschaltet.)

Der SWR ist ja auch dafür bekannt, besonders häufig „kritische“ Beiträge mit unsachlichen Unterstellungen zu würzen. Da werden wieder munter Fakten mit unbelegten und unbelegbaren Behauptungen unterfüttert und Vorurteile genährt, die schon lange widerlegt wurden.

Der GdP-Vertreter Malchow schlägt in dieselbe Kerbe. Auch er setzt rechtstreue Sportschützen mit Terroristen gleich. Malchow sollte wissen, daß Sportgewehre nicht von Terroristen benutzt werden. Er macht also auch wieder mit dem unsinnigen „Anscheinsparagraphen“ rum.  In Deutschland wurde noch nie ein Attentat oder Amoklauf mit einem modernen Sportgewehr begangen. Trotzdem will man „sicherheitshalber“ alles, was „gefährlich aussieht“ verbieten. Das hat mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung überhaupt nichts zu tun – und Fachkompetenz zum Thema ist offensichtlich überhaupt nicht vorhanden. Die GdP hatte mit Wolfgang Dicke mal einen ausgewiesenen Fachmann. Wieso hat Malchow den nicht gefragt? Politik? Vorurteile? Weigerung andere Meinungen anzuhören und bei Stichhaltigkeit anzuerkennen?

Seit Jahren wissen wir, daß der „Anscheinswaffenparagraph“ völliger Unsinn war und deshalb zu Recht abgeschafft wurde – trotzdem reiten die Medien weiterhin darauf herum. Was zugegebenermaßen wenig wundert, weil die Medienvertreter/Journalisten ja auch nur die Bilder aus unrealistischen Action-Filmen im Kopf haben und sich nicht neutral an Tatsachen orientieren wollen. Das würde nämlich gründliche Recherche erfordern und dazu hat man keine Zeit. Lieber nimmt man die alten Vorurteile und peppt sie mit unhaltbaren Behauptungen auf – der normale Bürger schluckt das, weil ja unterschwellig genügend Angst und Panik verbreitet wird, was das eigenständige, kritische Denken des Fernsehkonsumenten erwiesenermaßen wirkungsvoll dämpft.

Man könnte die Sportschützen ja fragen – tut man gelegentlich auch, um dann deren Aussagen ins Gegenteil zu verkehren. Kein Wunder, daß die meisten Waffenbesitzer keine Lust mehr haben sich mit voreingenommenen Medienvertretern zu unterhalten. Wir haben zu viele schlechte Erfahrungen mit den Medien gesammelt und sind entsprechend vorsichtig.

Es gibt leider nur ganz wenige Journalisten die ihrer Sorgfaltspflicht noch nachkommen und sachliche, unvoreingenommene Berichterstattung betreiben. Und beim Rest der Journaille muß ich leider konstatieren: Stimmungsmache, Meinungsmache, schlampige, einseitige und unsaubere Arbeit. Wenn die Damen und Herren sich dann über die Bezeichnung „Lügenpresse“ oder „Lügenmedien“ aufregen, dann haben sie sich das in den meisten Fällen selbst zuzuschreiben. Wer lieber auf Emotionen,Sensationen und Meinung statt auf  Informationen setzt, hat sich das redlich verdient.

Sich auf dem Nimbus der „4. Gewalt“ und der „Pressefreiheit“ (was etwas völlig anderes bedeutet, als das, was manche der Medienvertreter drunter verstehen) auszuruhen ist reichlich überheblich und kurzsichtig.

Die GRA und einige wenige Verbandsvertreter haben den Mut, sich sogar dann den Medien zu stellen wenn man davon ausgehen kann, daß negativ und vorurteilsbehaftet berichtet wird. Etliche Journalisten wollen sogar gute Arbeit machen, aber die Redaktionen, Verlage oder Sendeanstalten lassen sie nicht. Im Schneideraum wird dann aus einem ursprünglich sachlichen, neutralen und informativen Beitrag einfach Hetze und Meinungsmache produziert – genau das, was dem gar nicht so dummen Bürger dann negativ auffällt.

Man kann einen kleinen Teil der Bürger dauerhaft täuschen, einen größeren Teil zumindest zeitweise – aber früher oder später fällt das auf und gibt entsprechende Reaktionen. Reaktionen, die die Politiker und Medien überhaupt nicht verstehen, weil sie nicht zu tiefgehender kritischer Reflexion und Selbstkritik fähig sind.

Liebe SWR-Redaktion, Ihr habt wieder mal kräftig ins Klo gegriffen. Wenn wir Waffenbesitzer eine sachliche, faktenbasierte Berichterstattung erwarten können, dann reden wir auch mit Euch. Leider habt Ihr in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, daß Euch an Fakten und gründlicher Recherche wenig gelegen ist, sondern daß es Euch um Stimmungsmache geht. Es gibt allerdings tatsächlich Journalisten, die fähig und willens sind, ihren Job so zu machen, wie es der Pressekodex vorsieht. Die scheinen aber nicht bei Euch zu arbeiten.

Edit:
Auch gleich mal bei der GRA vorbeischauen, die haben noch interessante Details dazu:
http://german-rifle-association.de/presse-die-geschichte-davon-wie-der-swr-report-mainz-sich-eine-geschichte-ueber-die-gra-bastelt/

Und noch eine sehr gute Wortmeldung:
http://zylinderbohrung.eu/report-mainz-polemik-diskriminierung-und-demuetigung-fuer-waffenbesitzer-eine-beschwerde

GRA – Verfassungsklage

Gute Nachrichten. Dir GRA hat das Geld für die Verfassungsklage zusammen. Nach nur 10 Tagen wurde das Spendenziel erreicht:

http://german-rifle-association.de/waffenrecht-spendenaktion-fuer-verfassungsklage-erfolgreich/

Verfassungsklage gegen Waffenverbote

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/04/13/wir-sammeln-geld-fuer-karlsruhe/

Das ist jetzt dringend nötig. Wir sammeln Geld für eine Verfassungsklage, weil die EU und auch einheimische Gerichte auf eine Art und Weise am Waffenrecht herumschrauben, was nicht im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist.

Mit den jagdlichen Halbautomaten fängt es an, dann mit der Fangschußpistole (weil ebenfalls Halbautomat und mehrschüssig) und wenn man die Jäger schön unter der Knute hat, dann kann man bei den Sportschützen weiter machen.

Im Kommentar zu dem oben verlinkten Artikel steht, wie es zu dieser Situation kommen konnte und wie ein unsachliches Gefälligkeits-Urteil zustande kam. Richter haben aber nicht aufgrund Bauchgefühl oder politischen Befindlichkeiten zu urteilen, sondern nach Recht und Gesetz. Und Behörden haben sich ebenfalls an das geltende Gesetz zu halten, auch wenn das Bundesverwaltungsgericht ein mehr als zweifelhaftes Urteil fällt.

Daß es nebenbei auch noch ausgewiesene Waffengegner gibt, die in „Seminaren“ die im Waffenrecht weniger beleckten Sachbearbeiter in den Ämtern „schulen“ und denen dann hahnebüchenen Unsinn beibringen, ist noch mal ein eigener Skandal.

Also, geht auf den Link, lest Euch den Artikel durch und spendet ein paar Euro für den Gang nach Karlsruhe! Die Salamitaktik von Politik, Gerichten und Ämtern darf nicht toleriert werden.

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/04/13/wir-sammeln-geld-fuer-karlsruhe/

http://german-rifle-association.de/hintergrund-zur-ha-verfassungsklage