Archiv der Kategorie: Piratenpartei

#Fakten: Bundeslagebild Waffenkriminalität 2015 (veröffentlicht 2016 durch das BKA) – German Rifle Association

Quelle: #Fakten: Bundeslagebild Waffenkriminalität 2015 (veröffentlicht 2016 durch das BKA) – German Rifle Association

Das Blog Zylinderbohrung hat allerdings begründete Kritik anzumelden:

http://zylinderbohrung.eu/auch-du-bka-hetze-schuetzenhasser-diskriminierung

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Die Ratten verlassen das Schiff

Lauer weg, Helm weg, Höfinghoff weg.

<edit>Domscheit-Berg auch weg</edit>

Zur Feier des Tages habe ich mich gestern tatsächlich betrunken … das erste Mal seit über 20 Jahren.

Jetzt muß noch die Rydlewski gehen und mit ihr der Rest der Linksbizarren, die die Piratenpartei kaputtgemacht haben, damit wir einen Neustart aus der liberalen Mitte heraus versuchen können.

Der Kollege hier bringt es auf den Punkt: https://kopfzutisch.wordpress.com/2014/09/21/partytime/

Über den Berg sind die Piraten zwar noch lange nicht, aber es gibt Grund zur Hoffnung.

Die „Grünen“ und ihr Munitionsverbot

„Die Grünen“ haben wieder mal eine schlaue Idee. Sie wollen, daß die Muniton von privat besessenen Waffen im Schützenheim bzw. auf dem Schießstand gelagert wird. Sie behaupten, daß man damit Gewalttaten mit legal besessenen Schußwaffen verhindern kann.

Nun sind solche Taten extrem selten. Der Aufwand, der betrieben werden soll um eine sowieso schon minimale Gefahr auf Null zu senken ist enorm (abgesehen davon, daß man eine Gefahr nicht auf Null senken kann. Intelligente Menschen wissen das). Außerdem beruht der Gedanke auf einem typischen Denkfehler. Wer nämlich wirklich Mordtaten begehen will, der hat mehrere Wege um solche Regelungen zu umgehen und das ist nicht mal sonderlich aufwändig.  (Dieselben Gegenargument wie bei der Zentrallagerung von Waffen greifen auch hier – aber das begreifen die Grünen leider nicht).

Wieder mal zu kurz gedacht und an der Realität vorbei. So sind sie – die Grünen in ihrem Wolkenkucksheim. Realitätsfremd, kurzsichtig – aber … sie meinen es ja gut. Hinter der plakativen gutmenschlichen Verhaltensweise versteckt sich aber totalitäres Gedankengut. Denn den Grünen geht es nicht um Sicherheit und auch nicht um Freiheit, sondern um ihre Ideologie. Dazu wollen sie unter anderem auch schrittweise den Waffenbesitz abschaffen.

Angefangen wird mit dem Verbot von Großkaliber, dann Kleinkaliber, dann Druckluft und sogar „Lichtschießen“ (was kein Schießen ist, aber halt mit „waffenähnlichen Gegenständen“ zu tun hat). Auch Armbrust- und Bogenschießen steht auf der Agenda. Sachlich und vor allem wissenschaftlich begründen, können die Grünen nämlich ihre Absicht nicht. Sie wollen einfach keine Waffen in Bürgerhand. Daß die eigentliche Gefahr aber von Waffen in der Hand von Verbrechern oder von Staaten/Regierungen (was oft dasselbe ist) ausgeht, das interessiert die Grünen nicht.

Das rosarote Bild von einem friedlichen, weil waffenlosen, Land haben sie sich wohl aus einem Kinder-Film geborgt. Ungetrübt von der harten Realität verfolgen die Grünen ihre antidemokratische Ideologie. Nach außen hin verkaufen sie sich als „liberale Bürgerrechtspartei“. Beurteilt man sie aber nach ihren Absichten und Taten, so rückt das schnell in die Nähe von Zwangskollektivismus, überbordendem Paternalismus und Gedankenkontrolle.

Verfolgt wird die Schaffung eines Präventivstaates, in der Verbrechen schon verhindert werden, bevor sie geschehen. Klingt oberflächlich gesehen gut – erfordert aber Totalüberwachung, Abschaffung der Freiheit und der Unschuldsvermutung. In einer „Grünen“ Welt wäre jeder erst mal Verbrecher, bis das Gegenteil bewiesen ist. Kommt einem bekannt vor? Genau das selbe, was auch in anders verklausulierter Form von CDU/CSU und SPD zu hören ist.

Wer also Waffenverbote fordert, obwohl die Gefahr, die von privat besessenen Waffen ausgeht minimal ist, der muß sich fragen lassen, welche Gründe er wirklich dafür hat. Um Sicherheit geht es erwiesenermaßen nämlich nicht.

Das lässt nun einige Schlußfolgerungen zu:

1. Die Grünen glauben tatsächlich die eigene Behauptung, daß Waffen- oder Munitionsverbote Sicherheit schaffen. Das ist naiv-doof, weil es in Deutschland längst weit mehr illegale Waffen, als legale Waffen gibt, und diese per Gesetz längst verboten sind. Die Verbrecher werden gestärkt, der Bürger geschwächt.
10 Deppenpunkte für Kurzsichtigkeit und Dummheit

2. Die Grünen glauben, daß man durch Waffenverbote (auch Spielzeug, bzw. alles was auch nur andeutungsweise nach Waffe aussieht, wäre betroffen) Gewaltfreiheit und Pazifismus erzeugen können. Sozusagen „von oben verordneter Weltfrieden“. Dabei ignorieren sie aber vollständige die menschliche Natur und die Realität, die eben nicht dem utopischen Bild entsprechen, das die Grünen offensichtlich vor Augen haben.
10 weitere Deppenpunkte für das ignorieren der Realität

3. Die Politiker der Grünen haben Angst vor den Konsequenzen ihrer Handlungen und wollen vermeiden, daß „das Volk“ sich im Falle einer Empörung dafür an ihnen schadlos hält. (Noch jedes diktatorische Regime hat den Bürgern Waffen und Munition verboten. So kann man das Volk nämlich besser unterdrücken).
10 Deppenpunkte für Arroganz und totalitäre Tendenzen

Herzlichen Glückwunsch, liebe Grüne! Volle Punktzahl für bürgerfeindliches, freiheitsschädigendes Verhalten. Und beschwert Euch nicht darüber, daß man Euch als Pseudo-Pazifisten, Moral- und Tugend-Terroristen, Lügner, Betrüger und falsche Fuffziger beschimpft. Diese Beleidigungen habt Ihr Euch hart erarbeitet. Bei keiner anderen Partei klaffen Anspruch und Realität weiter auseinander.

Ohne das jetzt relativieren zu wollen … die EU-Kommission, die Innenministerkonferenz und so gut wie alle anderen in Deutschland vertretenen Parteien machen das mehr oder weniger genau so. Bei den Grünen ist es nur wesentlich offensichtlicher.

Das Waffenrecht ist und bleibt ein guter Indikator für die Freiheitlichkeit einer Gesellschaft. Je weniger eine Regierung ihrem Souverän traut, desto strikter die Gesetze.

Muslim darf nicht Schützenkönig werden?

Ein Schützenverein in Westfalen hat ein verdientes Mitglied, das sogar im Vereinsvorstand ist. Jetzt hat dieses Mitglied den Vogel abgeschossen (d.h. die Schützenkönigswürde) erlangt, darf aber nach Vereinssatzung aber nicht Schützenkönig werden – weil er Muslim ist. http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5176134/der-muslim–der-kein-schuetzenkoenig-sein-durfte.html

Auch der Dachverband – der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) – schießt quer. Nicht zum ersten Mal übrigens. Schon 2012 gab es einen Eklat wegen eines schwulen Schützenkönigs:
http://www.derwesten.de/region/schuetzen-verband-verbietet-schwule-koenigspaare-id6447941.html

Mal davon abgesehen, daß so einer vorsintflutlichen Vereinssatzung anscheinend nach Recht und Gesetz entsprochen werden muß, hätte Mithat Gedik eigentlich gar nicht aufgenommen werden dürfen. Den Schützenbrüdern scheint das damals egal gewesen zu sein, was mehr als lobenswert ist. Tradition hin oder her – es gibt nun mal Traditionen die ausgrenzen und nicht mehr zeitgemäß sind.

Nun schalten sich aber die Grünen ein und fordern daß Mithat Gedik sein Amt als Schützenkönig antreten kann: http://gruene-fraktion-nrw.de/presse/service/pressemitteilungen/pmdetail/nachricht/hanses-schuetzen-in-werl-soennern-muessen-zusammenstehen.html

Genau die Grünen, die im Bundestag den Schießsport bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln oder am besten ganz verbieten wollen. Die Grünen arbeiten nicht nur an einem Verbot von Großkaliber-Waffen. Nein, sie wollen – scheibchenweise – alles abschaffen was schießt. Studien, Statistiken und Expertenmeinungen werden dabei großzügig ignoriert. Argumentiert wird auf Basis von Vorurteilen und Ideologie. Bürgerrechte werden dabei mit Füßen getreten.

Einen muslimischen Bürger unterstützen, damit dieser seine verdiente Schützenkönigswürde  tragen kann – andererseits aber Schießsport und Schießsportler mit allen Mitteln bekämpfen. Man betreibt also wieder Aufmerksamkeitsökonomie auf den Schultern von Minderheiten und haut hintenrum gleichzeitig andere Minderheiten in die Pfanne. Das ist die Bigotterie der Grünen.

EDIT:

Die GRA hat auch was dazu:
http://german-rifle-association.de/schuetzenkoenig-mit-migrationshintergrund-zeigt-gruene-bigotterie-auf/

Bundeslagebild Waffenkriminalität für 2013 veröffentlicht

Die Freigabe der letzten 2 Bundeslagebilder musste von der AG Waffenrecht bei den Piraten quasi erzwungen werden. Dieses Jahr hat das BKA das Dokument recht zeitnah zur PKS veröffentlicht, ohne, daß von Bürgerseite nachgeholfen werden musste. Vielleicht kriegen wir es auch mal hin, daß das BKA sauber und klar zwischen legalen, illegalen und Behördenwaffen aufschlüsselt. Wir wissen ja inzwischen, daß diese Daten erfasst werden – was über die Qualität allerdings nichts aussagt

Hier ist das aktuelle Dokument zu finden:

Bundeslagebild Waffenkriminalität 2013

Immer noch finden sich die Kriterien „mit Waffe gedroht“ und „mit Waffe geschossen“, die auch angewendet werden, wenn ein Täter mit einer AirSoft-Pistole und Plastikkügelchen schießt. Das ist einfach albern und weltfremd. Meiner Meinung nach hat „gefühlte“ Gefährdung nichts in so einem Dokument zu suchen, auch wenn drohen und schießen mit Spielzeug in Bezug auf ein Verbrechen bewertet wird. So eine Akkumulierung von Daten verwirrt den uninformierten Leser und verfälscht die Realität.

Zum Inhalt des Bundeslagebildes: Der Trend der letzten Jahre setzt sich fort. Obwohl weiterhin viele legale und noch sehr viel mehr illegale Waffen in Bürgerhänden sind, passiert sehr wenig. Das BKA schätzt die Gefährdung durch Waffen als „gering“ ein.

Würde man versuchen, die geringe Mißbrauchsrate bei den vorhandenen Schußwaffen in einem realistischen Verhältnis als Diagramm darzustellen, dann wären die paar wenigen Verbrechen, die mit Waffen begangen werden, gar nicht darstellbar.

Statistische Realität trifft auf mediale Hysterie. Die harten, trockenen Zahlen belegen, daß man sich in Bezug auf Schußwaffen keine Sorgen zu machen braucht. Die Medien dagegen stellen das genau umgekehrt dar. Lernfähig sind die meisten Journalisten und Medienformate in Bezug auf das Thema leider immer noch nicht.

3D-Druck und das Waffenrecht

3D Druck hat das Potenzial für eine neue industrielle Revolution. So wie das Internet den freien Austausch von immateriellen Dingen erheblich vereinfacht hat kann 3D Druck dies, zumindest in gewissem Umfang, für materielle Dinge ermöglichen. Selbst relativ komplexe Formen können so leicht an jedem Ort hergestellt werden.

Wie bei jeder industriellen Revolution wird es dabei Gewinner und Verlierer geben. Verlierer sind  bei solchen Veränderungen letztlich die, die von den alten Strukturen leben und den Wandel nicht mitmachen, sondern verhindern möchten. 3D-Druck und das Waffenrecht weiterlesen

Schiessen als Schulsport

Schießen hat – das ist längst mehrfach bewiesen und mit Studien belegt – eine positive Auswirkung auf die Konzentrationsfähigkeit und Disziplin von Kindern und Jugendlichen.

Außerdem lernen die Kids dabei den respektvollen und freundlichen Umgang miteinander. Wer jemals einen Schießstand besucht hat, der wird sich über den ruhigen, höflichen und respektvollen Ton der Leute untereinander sicher gewundert haben.

Im Schulsport wird Sportschießen eher selten betrieben (auch wenn das Sinn machen würde), aber es gibt in manchen Bundesländern Kurse in Kampfsport (Judo, Karate, usw.). Das hat das Bundesland Hessen im Januar verboten:

http://www.hessisches-amtsblatt.de/download/pdf_2014/alle_user/01_2014.pdf

Auf der Seite 8, §19 werden in dieser Rechtsvorschrift Sportschießen und Kampfsport als Schulsport explizit verboten. Begründet wird das nicht.

Andere Sportarten mit „erhöhtem Gefährdungspotenzial“ erfordern im weiteren Text eine besondere Aufsichtspflicht und spezielle Genehmigungen. Komischerweise sind einige der dort genannten Sportarten weit gefährlicher und unfallträchtiger als Kampfsport oder Sportschießen. Beim Kampfsport ist das Verletzungsrisiko zu vernachlässigen und beim Sportschießen so gut wie nicht vorhanden.

Man kann sich also wieder mal fragen, was in den Hirnen von Politikern vorgeht. Intelligente Gedankengänge schließe ich inzwischen immer mehr aus.

Als Kontrastbeispiel hätte ich Norwegen anzubieten. Dort ist Schießen ein Schul-Pflichtfach ab der 4. Klasse – mit großkalibrigen Jagd- und Sportgewehren! Sportschießen ist in Norwegen eine der beliebtesten und am weitest verbreiteten Sportarten.

Zweites Beispiel: Auch in Tschechien ist Schießen ein allgemeines Schulfach. Ab der 3. Klasse wird der Umgang mit Waffen an den Schulen gelehrt. Hört man in Tschechien, oder darüber hinaus, von Amokläufen, School-Shootings oder Waffengewalt? Fehlanzeige! Das Waffenrecht in Tschechien erlaubt sogar jedem volljährigen, nicht vorbestraften Bürger zwei Kurzwaffen zum Selbstschutz zu beantragen. Die Waffendichte ist hoch – die Gewaltrate niedrig. Wie in vielen anderen europäischen Ländern auch.

Die Norweger und Tschechen sind uns also in Sachen „gesunder Menschenverstand“ wieder mal um einiges voraus. Leider sind die norwegischen Studien bezüglich Schießsport in der Schule nicht in deutscher oder englischer Sprache erhältlich. Die würde ich zu gerne unseren Politikern und unseren pseudopazifistischen, rot-grün-schwarz-wählenden Mitbürgern unter die Nase halten.

Warum ist unsere Gesellschaft so dumm, so ängstlich, so hysterisch geworden? Wer hat uns diesen Unsinn eingeredet und warum glauben wir blind, was uns erzählt wird?