Archiv der Kategorie: Politik

Waffenverluste bei Polizei und Bundeswehr

Immer wieder verschwinden Waffen bei den Behörden und bei der Bundeswehr. Diese Verluste tragen zur immer weiter wachsenden Mengen von illegalen Waffen bei.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87265908/bundeswehr-und-polizei-ueber-100-dienstwaffen-werden-vermisst.html

Nicht groß geändert, trotz der verschwundenen Behördenwaffen, hat sich das hier:

https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2014/04/29/deutschlands-illegale-waffen/

Waffenverbote schaffen Sicherheit

Mitte des 19. Jahrhunderts schrieb der Sklavereigegner und Anarchist Lysander Spooner (1808-1887) : „Waffen zu verbieten, weil Kriminelle sie benutzen, bedeutet, den Gesetzestreuen zu erzählen, dass ihre Rechte und Freiheiten nicht von ihrem eigenen Verhalten abhängen, sondern von dem der Schuldigen und der Gesetzlosen.“ Damit ist eigentlich alles gesagt.

über Waffenverbote schaffen Sicherheit

Waffenamnestie

Im Juli endete eine bundesweite Waffenamnestie in der u.a. illegale Schußwaffen und Munition straffrei abgegeben werden konnten. Erwartungsgemäß war die Amnestie ein Flop.

Die paar Waffen, die abgegeben wurden, wurden von rechtstreuen, unbescholtenen Bürgern abgeliefert. Das was erhofft war – nämlich illegale Waffen aus den Händen von Verbrechern zu entfernen – ging schwer in die Hose.

Weiterhin gibt es mindestens 20 Millionen illegale Waffen in Deutschland, wobei die Schätzungen bis zu 45 Millionen gehen. Das, was bundesweit in einem Jahr an Waffen abgegeben wurde, wird innerhalb eines Monats durch Schmuggel mehr als ausgeglichen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/waffengesetz-amnestie-straffreiheit-waffen-bundestag-gesetz

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/amnestie-ist-gefloppt-berliner-geben-in-einem-jahr-nur-81-illegale-schusswaffen-ab-30912484

Schweiz: Kantone gehen auf Konfrontationskurs mit der EU

Die Schweiz ist mit der EU über den Schengen-Vertrag verbunden. Das bedeutet, daß die Schweiz auch Regelungen übernehmen muß, die mit dem schweizer Recht kollidieren.

Aktuell wehren sich die Kantone gegen die Übernahme der EU-Waffendirektive, die das liberale schweizer Waffenrecht extrem verschärfen würde.

Mal sehen, ob die Schweizer streitbar genug sind, diese unsinnige Direktive abzuwehren. Ich wünsche dazu alles Gute!

https://www.nzz.ch/schweiz/kantone-gehen-auf-konfrontationskurs-mit-der-eu-ld.1344041

Die 7-Meter-Regel

Aus dem „Eine-Armlänge-Abstand“ (1 Reker) ist inzwischen eine „7-Meter-Regel“ geworden.

Neuerdings empfehlen RTL und andere Sender Frauen, die alleine unterwegs sind, bzw. alleine joggen:

  • Immer aufmerksam sein
  • Sichere Strecke wählen
  • 7 Meter Abstand halten

Woher kommt eigentlich dieser „7 Meter“-Abstand und wofür soll der gut sein? Denn 7 Meter Abstand von einem potenziellen Angreifer reicht in der Regel nicht, um unbehelligt davon zu kommen. Ein Mann ist in der Regel schneller und stärker als eine Frau.

Ich tippe mal auf die 21-Fuß-Regel (grob 7 Meter). Das ist der Radius innerhalb dessen man es nicht mehr schafft, eine Schußwaffe zur Verteidigung gegen einen Messerangriff zu ziehen und zielgerichtet und effektiv zu treffen.

Dieser Tipp, daß Frauen einen Sicherheitsabstand von 7 Metern zu einem potenziellen Angreifer halten sollen, halte ich für fahrlässig und gefährlich. Denn er bezieht sich auf eine andere Ausgangs- und Verteidigungssituation. Außerdem ist es nicht immer möglich diesen Abstand einzuhalten.

Gut gemeinte Tipps zur Sicherheit, wie sie auch die Polizei gerne verbreitet, sind oft nicht zielführend und im Extremfall sogar gefährlich, weil sie ein falsches Sicherheitsgefühl suggerieren können.