Archiv der Kategorie: Waffenrecht

Ein frohes neues 2018, es wird das Jahr einer neuen Waffenrechtsverschärfung! – German Rifle Association

Zeit für ein neues Waffengesetz. Geschrieben von Leuten mit Fachwissen und Themenkompetenz!

Quelle: Ein frohes neues 2018, es wird das Jahr einer neuen Waffenrechtsverschärfung! – German Rifle Association

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Schweiz: Kantone gehen auf Konfrontationskurs mit der EU

Die Schweiz ist mit der EU über den Schengen-Vertrag verbunden. Das bedeutet, daß die Schweiz auch Regelungen übernehmen muß, die mit dem schweizer Recht kollidieren.

Aktuell wehren sich die Kantone gegen die Übernahme der EU-Waffendirektive, die das liberale schweizer Waffenrecht extrem verschärfen würde.

Mal sehen, ob die Schweizer streitbar genug sind, diese unsinnige Direktive abzuwehren. Ich wünsche dazu alles Gute!

https://www.nzz.ch/schweiz/kantone-gehen-auf-konfrontationskurs-mit-der-eu-ld.1344041

Bombendrohung auf Weihnachtsmarkt

Katja Triebel

Am frühen Freitagnachmittag war in einer Apotheke in der Innenstadt von Potsdam ein verdächtiges Paket abgegeben worden. Die Polizei löste daraufhin Bombenalarm aus und sperrte Teile der Innenstadt, darunter auch einen großen Bereich des Weihnachtsmarktes.

Die Deutsche Welle berichtete Obiges mit dieser Schlagzeile:

Potsdamer Weihnachtsmarkt: Alles nur ein schlechter Scherz?

Die Polizei in Potsdam hat Entwarnung gegeben. Das Paket, das einen Bombenalarm ausgelöst hatte, war offenbar weniger gefährlich als befürchtet. Es befanden sich sich diverse Gegenstände darin – aber kein Zünder.

Diese Nachricht verbreitete sich weltweit sehr schnell, weil das Triggerwort „Weihnachtsmarkt“ Leser anzieht wie vor viele Jahren das Wort „Schule“ nach dem Amoklauf in Winnenden.

Weltweite Verbreitung dieses Fake-Bombenalarms

CNN, Wallstreet Journal, Washington Post, BBC, Pakistan Today, Indian Express, Politico, EU-Observer, Daily Mail und viele andere Medien greifen den Alarm auf.

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Unstatistik: Volk von Zahlenblinden

Katja Triebel

Ich bin ein Fan von der „Unstatistik des Monats“ und hinterfrage bei jeder statistischen Zahl die Grundmenge.

Sehr oft werden Zahlen und Wahrscheinlichkeiten falsch interpretiert, um Ängste zu verbreiten – weil sich Angst als Nachricht gut verkaufen lässt bei uns in Deutschland.

So könnten viele nicht zwischen absolutem und relativem Risiko unterscheiden. Als eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor zwei Jahren verbreitet hatte, dass das Darmkrebs-Risiko je 50 Gramm verzehrtem, verarbeitetem Fleisch am Tag um 18 Prozent steige, sei die Sorge groß gewesen. Absolut sei die Gefahr einer Krebserkrankung aber nur von fünf auf 5,9 Prozent gestiegen, verdeutlicht Gigerenzer. „Das ist ein Machtinstrument: Man erregt Ängste und Aufmerksamkeit.

NTV – Volk von Zahlenblinden vom 27.11.2017

Auch sollte man bei Umfragen nicht nur auf das Ergebnis, sondern auf die Fragestellung achten!

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Die 7-Meter-Regel

Aus dem „Eine-Armlänge-Abstand“ (1 Reker) ist inzwischen eine „7-Meter-Regel“ geworden.

Neuerdings empfehlen RTL und andere Sender Frauen, die alleine unterwegs sind, bzw. alleine joggen:

  • Immer aufmerksam sein
  • Sichere Strecke wählen
  • 7 Meter Abstand halten

Woher kommt eigentlich dieser „7 Meter“-Abstand und wofür soll der gut sein? Denn 7 Meter Abstand von einem potenziellen Angreifer reicht in der Regel nicht, um unbehelligt davon zu kommen. Ein Mann ist in der Regel schneller und stärker als eine Frau.

Ich tippe mal auf die 21-Fuß-Regel (grob 7 Meter). Das ist der Radius innerhalb dessen man es nicht mehr schafft, eine Schußwaffe zur Verteidigung gegen einen Messerangriff zu ziehen und zielgerichtet und effektiv zu treffen.

Dieser Tipp, daß Frauen einen Sicherheitsabstand von 7 Metern zu einem potenziellen Angreifer halten sollen, halte ich für fahrlässig und gefährlich. Denn er bezieht sich auf eine andere Ausgangs- und Verteidigungssituation. Außerdem ist es nicht immer möglich diesen Abstand einzuhalten.

Gut gemeinte Tipps zur Sicherheit, wie sie auch die Polizei gerne verbreitet, sind oft nicht zielführend und im Extremfall sogar gefährlich, weil sie ein falsches Sicherheitsgefühl suggerieren können.