Archiv der Kategorie: Zitate

Sozialismus

„Sozialismus ist eine ansteckende geistige Krankheit. Betroffene Menschen erkennt man daran, dass sie ein Zwangssystem etablieren wollen, jenes gleichsetzen mit Gerechtigkeit an sich und von da an jedem aggressiv begegnen, der sich nicht unterwerfen und dem roten Orchester zuklatschen will.“ – Roland Baader

Dazu:

Warum Sozialismus nicht funktioniert und auch nicht funktionieren kann

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Verantwortungs-Ethik vs. Gesinnungs-Ethik

Der Verantwortungsethiker berücksichtigt die Konsequenzen seines Handels, während der Gesinnungsethiker nur das Gute im Sinn hat und jegliche Verantwortung für die Konsequenzen seines Handelns ablehnt.

verantwortung

Trugschlüsse

Fragt man einen Waffengegner, warum er gegen Waffen ist, dann bekommt man einen Wust von unterschiedlichen Begründungen, die allesamt auf Trugschlüssen beruhen. Nehmen wir ein Beispiel:

Waffen = Mittel zur Unterdrückung, Mittel um Gewalt auszuüben, Mittel um zu töten.

Das ist erstmal eine in Teilen zwar korrekte aber sehr einseitige Sichtweise, aus der dann automatisch der Schluß folgt, daß nur Unterdrücker, Gewalttäter , Verrückte und Mörder Waffen besitzen. Mit diesem Bild arbeitet der Waffengegner weiter und geht dann davon aus, daß jeder, der Waffen besitzen will, automatisch zu einer der oben genannten Gruppen gehören muß oder zum Mitglied einer dieser Gruppen werden wird.

Da der Horizont eines Waffengegners meist ziemlich eingeschränkt ist, kann er sich nicht vorstellen, daß Waffen auch zu anderen Zwecken benutzt werden können. Weist man ihn darauf hin, begeht er den nächsten Trugschluß, indem er als Gegenargument den (extrem seltenen) Mißbrauch von legalen Waffen ins Spiel bringt. Das ist eine sogenannte „Anecdotal fallacy“ wo seltene Einzelfälle generalisiert und zu einer abschließenden, aber natürlich falschen Folgerung aufgeblasen werden. Gleichzeitig ist es ein „Appeal to probability“ wo die Auftretenswahrscheinlichkeit solcher Fälle im Vergleich zum tatsächlichen Risiko extrem überbewertet werden.

Sehr beliebt ist auch die Base rate fallacy, wo gerne behauptet wird, daß – sollte das Waffenrecht liberalisiert werden – es Schießereien um Parkplätze geben werde. Etwas was nicht mal im im waffenvernarrten Amerika vorkommt, oder „Proof by assertion„, bei der eine Behauptung immer und immer wieder geäußert wird, ohne Gegenargumente überhaupt zur Kenntnis zu nehmen. (Eine beliebte Methode von Ideologen und Religiösen, ihre eigene Meinung zu verstärken und die Meinungen und Argumente Anderer auszublenden – eigentlich eine Form von Gehirnwäsche).

Werden den Annahmen und Vorurteilen dann Fakten entgegengesetzt, dann bekommt man häufig ein“argumentum ad lapidem“ zu hören. Den Vorwurf der Absurdität eines Argumentes, ohne, daß dies sachlich begründet werden kann.

Beliebt ist auch die „divine fallacy“ wo die Begründung lautet: „Das kann ich mir nicht vorstellen, also muß es falsch sein.“

Wenn man mit „Argumentation“, mangels Fachwissen nicht weiter kommt, wird dann gerne der Angriff „ad hominem“ (also auf die Person bezogen) angewandt. Da wird nicht mehr das Argument in Frage gestellt, sondern das Gegenüber. Gerne auch in Verbindung mit der „Moral high ground fallacy“, in der sich der Waffengegner als moralisch höherstehend positioniert und den Waffenbefürworter quasi als Primitivling herabwürdigt. So muß er nicht auf Augenhöhe diskutieren, schließlich ist der Proponent moralisch deklassiert und man braucht sich nicht mit einem dummen Primitiven zu beschäftigen.

Weiters werden permanent KoinzidenzKorrelation und Kausalität verwechselt – kräftig gewürzt mit magischem Denken und aufgepeppt mit hoher Emotionalität.

Von Opfer-Verbänden kommt dann noch der Survivorship bias …

Wer mag, kann sich auf dieser Liste umtun:

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_fallacies

Da finden sich massenhaft Denkfehler und Trugschlüsse der die meisten Waffengegner und – das soll nicht verschwiegen werden – auch manche Waffenbefürworter unterliegen. Manchmal hat man das Gefühl, daß das Zeitalter der Aufklärung, das die Menschheit von Irrationalität befreien sollte, seit Jahrzehnten rückwärts läuft.

Letztendlich haben die Waffenbefürworter die besseren Argumente, weil sie sich lieber an Zahlen, Daten und Fakten halten, statt nur mit dem Bauch zu denken und das Hirn außen vor zu lassen.

Bürger oder Untertan?

„Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas. Wenn diese Deutschen einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich noch eine Bahnsteigkarte!“ Das soll Lenin gesagt haben.

Trotz aller Demokratieversuche und -simulationen scheint ein Großteil der Bürger eine Untertanen-Mentalität, wie zu Zeiten des Kaiserreichs, zu haben. Auch das Verhalten der jeweiligen Regierung zeugt davon, daß man den Bürger eher für ein lästiges Übel hält, der lieber das Maul halten sollte, als den Regierenden reinzureden.

Ständig fühle ich mich an Heines „Erinnerungen aus Krähwinkels Schreckenstagen“ erinnert.

Wir Bürgermeister und Senat,
Wir haben folgendes Mandat
Stadtväterlichst an alle Klassen
Der treuen Bürgerschaft erlassen.

Ausländer, Fremde, sind es meist,
Die unter uns gesät den Geist
Der Rebellion. Dergleichen Sünder,
Gottlob! sind selten Landeskinder.

Auch Gottesleugner sind es meist;
Wer sich von seinem Gotte reißt,
Wird endlich auch abtrünnig werden
Von seinen irdischen Behörden.

Der Obrigkeit gehorchen, ist
Die erste Pflicht für Jud und Christ.
Es schließe jeder seine Bude
Sobald es dunkelt, Christ und Jude.

Wo ihrer drei beisammen stehn,
Da soll man auseinander gehn.
Des Nachts soll niemand auf den Gassen
Sich ohne Leuchte sehen lassen.

Es liefre seine Waffen aus
Ein jeder in dem Gildenhaus;
Auch Munition von jeder Sorte
Wird deponiert am selben Orte.

Wer auf der Straße räsoniert,
Wird unverzüglich füsiliert;
Das Räsonieren durch Gebärden
Soll gleichfalls hart bestrafet werden.

Vertrauet Eurem Magistrat,
Der fromm und liebend schützt den Staat
Durch huldreich hochwohlweises Walten;
Euch ziemt es, stets das Maul zu halten.

Als Waffenrechtler sehe ich ja derzeit wieder die Versuche der EU-Kommission, gerade die rechtstreuesten Bürger zu entwaffnen. Man möchte keine Bürger haben, die sich auch nur ansatzweise gegen politische Begehrlichkeiten und den grassierenden Abbau von Bürger- und Freiheitsrechten wehren könnten. In jeder beginnenden Diktatur hat die Staatsmacht erst mal die privaten Waffen eingesammelt. Am Stück oder scheibchenweise. Vorgeschoben werden Verbrechen oder Terror als Gründe. Bombardiert man dann die Verantwortlichen mit den Tatsachen, dann geben sie zögernd und mit vielen Ausreden zu, daß ihre geplanten Maßnahmen sich überhaupt nicht auf Terror und Verbrechen auswirken können.

Die Rechtsstaatlichkeit eines Landes und seiner Politiker kann am Waffenrecht gemessen werden. Je strikter das Waffenrecht, desto weniger vertrauen die Politiker ihren Bürgern.

Rechtsstaatlichkeit

Aus der Zitatesammlung:

„Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert.
Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du festgenommen.
Wenn du dich der Festnahme widersetzt, wirst du niedergeknüppelt.
Wenn du dich dagegen wehrst, wirst du erschossen.
Diese Maßnahmen sind bekannt als Rechtsstaatlichkeit.“

Edward Abbey, amerikanischer Naturforscher und Philosoph

Waffen sind Werkzeuge

Waffen sind Werkzeuge.

Also „tote Dinge“ – sie haben keine Absicht, keine Moral und keinen eigenen Willen. Es liegt an demjenigen, der sie benutzt – wie er sie benutzt und zu was für einem Zweck.

Arbeitswerkzeug für Militär und Polizei, Sportgerät oder Jagdwaffe, Sammelgegenstand, Mittel zur Selbstverteidigung, zum Spaß haben und zum Zeitvertreib (Plinking) – zu diesem Zweck sind Waffen da.

Man muß sich klar machen, daß jeder andere Verwendungszweck weder moralisch, noch vor dem Gesetz Bestand hat.

 

„Waffen töten Menschen viele Male, nicht durch ihre eigene Bosheit, sondern die Bosheit derer, die sie bösartig gebrauchen.“
―Giovanni Boccaccio

„… gut sind die Waffen, Ist nur die Absicht, die sie führt, gerecht.“
―William Shakespeare

„Die Menschen in einem gesellschaftlichen System sind immer so frei wie das sie betreffende Waffengesetz. Wer, wie die bundesdeutschen Politiker, sich selber bewaffnet, aber das Volk entwaffnet, führt Böses im Schilde.“
―Norbert Knobloch

„Man darf nur seine Gesinnung nicht zeigen, sondern muß zuerst das Begehrte auf alle Weise zu erlangen suchen. Es reicht hin, jemand seine Waffen abzuverlangen, ohne daß man sagt, ich will dich damit umbringen; denn hast du einmal seine Waffen in der Hand, so ist es immer noch Zeit, deine Gelüste zu befriedigen.“
―Niccolò Machiavelli

 

Die Sportschützen

Eine sehr gute Rezension zu Arne Niederbachers Doktor-Arbeit „Faszination Waffe“, die einen guten Einblick in die Welt der Sportschützen und anderer Waffenbesitzer gibt, aber seit Jahren vergriffen ist.

http://soziobloge.de/die-sportschuetzen/