Mal nix über Waffen, aber auch was, was mich immer schön aufregt … die GEZ!

... Kaffee bei mir?

Unter der beeindruckenden Überschrift Neues Rundfunk-Finanzierungssystem · Beitrag „zum Erhalt der Demokratie“ durfte heute der juristische Direktor und stellvertretende Intendant des Bayerischen Rundfunks, Albrecht Hesse, einen Werbetext über die ab 2013 zu entrichtende Haushaltsabgabe auf sueddeutsche.de veröffentlichen.

Gleich eingangs heißt es dort:

Das neue Finanzierungssystem hat den Vorteil, dass es keine Geräte-Kontrollen mehr gibt und damit keinen Streit mehr darüber, ob es sich im Einzelfall um ein Rundfunk-Empfangsgerät handelt.

Verehrter Herr Hesse, was meinen Sie, wie wenig störend eine Gerätekontrolle im Vergleich mit einer permanenten Rasterfahndung wirkt? Oder mit der Verpflichtung der Vermieter, die persönlichen Daten ihrer Mieter herauszurücken?

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„Die gute, alte Zeit“ … War früher alles besser?

Das fragt Dr. Zakrajsek auf Querschüsse.at und kommt zu dem Schluß, daß wir zwar einer selektiven Wahrnehmung unterliegen, was früher besser war, aber das sich eins ganz sicher zum schlechteren verändert hat:

„Die Jugend“™ hat keine Manieren, keinen Respekt und keine Disziplin mehr. Höflichkeit oder Rücksichtnahme? Fehlanzeige! Anderen Leuten mal die Tür aufhalten, damit ihnen das Ding nicht ins Gesicht fällt? Wozu das denn? Selbstdarstellung per Twitter und Facebook sind da viel wichtiger als andere Leute. Elementare Freundlichkeit? Meist wird man einfach angeblafft. Sogar die 68er, die im Nachkriegsmuff aufgewachsen sind, hatten Manieren. Ihre Kinder und Enkel haben diese aber kaum noch.

Ich habe mir mal angesehen, wie sich Schüler heutzutage in der Schule verhalten und muß Dr. Zakrajsek beipflichten. So etwas wäre in meiner Schulzeit nicht durchgegangen. Wir waren „erzogen“ – d.h. wir haben in den 60ern und 70ern ein Set von Verhaltensregeln von unseren Eltern mitbekommen, das es uns ermöglichte reibungsloser, zumindest aber weit weniger rücksichtslos durch die Welt zu kommen. Da waren sicher auch ein paar veraltete und überkommene Regeln dabei – geschadet haben die aber nicht. Wenn’s mal eine Rauferei gab, dann war Schluß, wenn der Gegner am Boden lag – heute wird nachgetreten bis das Opfer schwer verletzt oder tot ist.

Die Eltern vieler Kids heutzutage sind meist nicht besser. Ich-bezogen, überfordert, unaufmerksam, aber extrem anspruchsvoll und sehr selektiv in ihrer Wahrnehmung.

Kein Wunder, daß es anscheinend üblich ist, nur noch die eigene Befindlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Was einem nicht passt wird ausgeblendet, ignoriert und bekämpft – wir leben in einem Zeitalter des Narzissmus und es ist kein Wunder, wenn diese Krankheit inzwischen grassiert und sogar noch von den Medien befeuerte wird. Und damit kommen wir zu einem der möglichen, vielleicht sogar wahrscheinlichsten Grund für Amokläufe.

Ein Kind, das keine Erziehung hat, das keine positiven Vorbilder von seinen Eltern bekommen hat, sucht sich Vorbilder. Dabei landet es aber nicht bei „Idealen“ sondern „Idolen“. Das sind keine Vorbilder – aber in Bezug auf Selbstdarstellung, Egoismus, Überheblichkeit geben sie den Kids ein Beispiel. Narzissten im Sinne der Definition. Ein bisschen Narzissmus schadet nicht – aber der übersteigerte, krankhafte Narzissmus, der uns aus den Medien entgegenschlägt, der beeinflusst unsere Kinder, die ja keine echten, positiven Vorbilder haben. Also imitieren sie diese „Idole“ und wenn sie dann nicht die Anerkennung bekommen, die sie erhoffen, erwarten, ja sogar fordern, dann bekommen wir im Extremfall einen pathologischen Narzissmus – eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Psychologen sehen diese Entwicklung mit Sorge (Zeitalter des Narzissmus – Christopher Lasch und „Narzissmus, die Wiederkehr – Bierhoff/Herner). Man braucht sich nur mal die Führungspersönlichkeiten von Konzernen oder Banken, Stars in den Medien und Politiker anzusehen um den Narzissmus grassieren zu sehen.

Das beeinflusst also unsere Kinder, die die meiste Zeit vor der Glotze verbringen und den Rest der Zeit bei Facebook ihre eigene eingebildete Wichtigkeit pflegen. Vor allem Social Communities wie Facebook unterstützen narzisstische Naturen und narzisstisches Verhalten. Das Beispiel von Fernseh-Formaten wie DSDS oder „Germanys Next Top Model“ ist prägend für viele Kinder und Jugendliche, die Aufmerksamkeit und Zuwendung von ihrer nächsten Umgebung wollen und glauben, daß dieses Blendwerk das ist, was sie brauchen um akzeptiert und anerkannt zu werden.

Manche Kinder/Jugendliche steigern sich derart in dieses falsche und verlogene Weltbild hinein, daß sie depressiv und/oder aggressiv werden, wenn sie nicht das bekommen, was sie erwarten. Narzissten halten sich selbst für die Größten und Besten. Sie halten sich für allen anderen Menschen überlegen und sind schnell beleidigt, wenn die eingebildete Grandiosität von außen nicht anerkannt wird. Psychologen nehmen an, daß die meisten Amokläufer Züge von krankhaftem Narzissmus aufwiesen. Fast jeder Amokläufer war bisher wegen Depressionen in psychologischer oder psychiatrischer Behandlung – oft mit Hilfe von Medikamenten.

Der Schluß liegt nahe – und etliche Publikationen und Forschungen scheinen das zu belegen – daß unsere Gesellschaft gewaltig fehlsteuert. Krankhafte oder falsche Verhaltens- und Denkweisen werden als normal und wünschenswert propagiert. Man braucht sich also nicht wundern … tut es aber doch …

Und da kommen die von Marshal McLuhan geprägten und von Andy Warhol propagierten „15 Minutes of Fame“ ins Spiel. Bekommt ein extremer Narzisst nicht seine gewünschte Aufmerksamkeit, dann kann es sein, daß er ein Fanal setzen will. Viele der Kranken, die nicht das Glück haben sachkundige, psychologische Hilfe zu bekommen, werden depressiv und/oder setzen ihrem Leben durch Suizid ein Ende – nach dem Motto „… jetzt zeige ich es Euch und dann tut es Euch leid“. Für einen sehr, sehr kleinen Teil dieser Narzissten reicht das nicht. Sie wollen sich an einem Teil der Welt, von der sie ihre eingebildete Kränkung erfahren haben, mitnehmen. Sie wollen sich „rächen“ und ein Zeichen setzen.

Das Ergebnis ist dann im schlimmsten Fall ein Massaker. Das ist aber nicht dem Tatmittel geschuldet, sondern einer kranken Gesellschaft, die nicht merkt, daß sie ihre DropOuts mit Verve selbst heranzüchtet.

Aurora und die Fakten

Aurora und die Fakten

Was passiert, wenn Leute einfach was nachplappern, was ihre eigenen Vorurteile zu bestätigen scheint, wird von Mike treffend beleuchtet.

Edit, weil’s definitiv stimmt:

Incidentally, no gun law change would have prevented the killer to buy guns, because he was a law abiding citizen until that moment … (via @ThomasRHart)

und:

http://dagarser.wordpress.com/2012/07/26/ein-radiointerview/

Darf Schießsport Spaß machen?

Manchmal stelle ich mir die Frage ob nicht nur die Waffengegner, sondern wir uns auch selbst einreden, daß man bei einem solchen Sport keinen Spaß haben darf. Schließlich geht man mit gefährlichen, ja tödlichen Waffen um. Da ist doch an Spaß gar nicht zu denken, oder?

Nach außen wird eher selten kommuniziert, daß Schützen Spaß haben, und wenn ich mir so manche meiner über-ernsthaften Schützenkollegen ansehe, dann könnte ich das fast glauben. Aber betreibt man einen Sport, wenn er keinen Spaß macht?

Während des Trainings und auch des Wettkampfes herrscht Ernsthaftigkeit vor, danach wird über die Presse und die Politik geschimpft oder gefachsimpelt.

Rumalbern, während man eine scharfe Waffe in der Hand hält? Undenkbar. Immer ist man darauf bedacht einerseits die Sicherheitsregeln einzuhalten (Priorität Nummer 1) und ordentlich zu schießen (Priorität Nummer 2). Das alles erfordert volle Konzentration und Aufmerksamkeit, Körperbeherrschung und Disziplin. Kann das Spaß machen?

Ja! Es macht sogar enormen Spaß. Das erschließt sich aber nicht für den Zuschauer, sondern nur dem, der diesen Sport betreibt.

Immer wieder weise ich Anfänger ein, die noch nie eine Waffe in der Hand hatten und diese meist nur aus irgendwelchen realitätsfernen Actionfilmen kennen. Nach einer gründlichen Unterweisung in die Sicherheitsregeln dürfen sie den ersten Schuß machen. Die erstaunten Blicke, wenn sie feststellen, daß der Rückstoß problemlos beherrschbar ist und bei weitem nicht so schlimm wie anfangs befürchtet. Die erste Freude überhaupt die Scheibe getroffen zu haben, bis hin zu wilder Begeisterung, wenn eine .357er Magnum sich mit lautem Krachen und riesigem Feuerball in Richtung Zielscheibe entlädt. Oder das breite Grinsen einer jungen Dame, die sich nach einigen Übungs-Schüssen mit kleineren Kalibern, an eine .44er Magnum gewagt hatte und erst damit aufhörte, als die Munition komplett verbraucht war. Dirty Harry lässt schön grüßen – da behauptet niemand mehr, daß die Super-Magnum-Klasse nur was für gestandene Mannsbilder ist.

Trotz allem ist diese Freude kontrolliert. Sie äußert sich nicht in wilden Kriegstänzen oder Umarmungsorgien wie auf dem Fußballfeld. Die Sicherheit geht immer vor. Und trotzdem macht es viel Spaß. Die tiefe Befriedigung, wenn die Treffer dicht nebeneinander nahe oder im Zentrum der Scheibe liegen. Das gute Gefühl, den eigenen Körper zu beherrschen, Atmung und Schuß mit dem Pulsschlag abzustimmen. Die innere Ruhe und Gelassenheit, die eintritt, wenn man das Ziel aufnimmt – ein meditatives, zen-artiges Erlebnis, das sich erst mit der Zeit allmählich entwickelt.

Bei jedem einzelnen Schuß muß neu abgestimmt werden … Körperhaltung … Puls … Atmung … zielen … abziehen in exakt dem richtigen Augenblick.

Das ist kein Sport für Leute, die ihre Emotionen oder ihre Handlungen samt allen möglichen Konsequenzen nicht im Griff haben. Es ist eine Art Meditation mit Knalleffekt. Es ist immer auch ein Kampf mit sich selbst – gegen den inneren Schweinehund, der zu Nachlässigkeit und Leichtsinn auffordert.

Nichts ist befriedigender und macht mehr Spaß, als diesen inneren Schweinehund zu besiegen. Egal, ob man sich im Wettkampf gegen andere misst, oder als Freizeit-Schütze gegen das eigene Ergebnis von letzter Woche.

Ja, verdammt! Schießen macht Spaß!

Die Waffenlobby in der Piratenpartei

Folgendes wurde behauptet in einer Mumble-Konferenz vom 06.07.2012, in der die Mitglieder der AG von interessierten Piraten und Kritikern gegrillt werden sollten/konnten/durften:

Die „Waffenlobby“ in der AG Waffenrecht der Piratenpartei geht nicht von ihren Standpunkten ab, deshalb kann man nicht mit ihnen diskutieren und das wäre ein eindeutiges Zeichen von Lobbyismus.

Das mit den festen Standpunkten stimmt durchaus und dafür gibt es sehr gute Gründe, die die Waffengegner entweder nicht begreifen oder gelten lassen wollen:

1. Wir geben schon seit Jahrzehnten ständig nach.

Wir geben Rechte ab, wir lassen uns faule Kompromisse reindrücken „um die Leute zu beruhigen“. Wir halten den Kopf unten, um möglichst keine Angriffsfläche zu bieten (nachträglich gesehen, war das sehr dumm). Man lässt sich Sachen ins Waffengesetz schreiben, die keinerlei Sicherheitsgewinn bringen und schlichtweg von fehlender Fachkenntis der Materie zeugen. Von gesundem Menschenverstand auf der Basis von Fakten ganz zu schweigen.

Damit ist jetzt Schluß! Die Grenze ist erreicht, wir haben uns lange genug von Medien und Politik rumschubsen und verleumden lassen. Zumindest ich habe dieses verlogene Getue gründlich satt.

2. Wir haben ein sehr gutes Fachwissen zum Thema.

Das wollen die Gegner aber nicht gelten lassen. Sie beharren auf ihren Vorurteilen, auf verdrehtem Halbwissen, auf Annahmen und ideologischen Forderungen. Nichts davon ist geeignet das Thema wirklich zu beurteilen. Aber in die komplexe Materie wollen sie sich auch nicht einarbeiten. Uns wird vorgeworfen, daß wir uns nicht bewegen wollen. Das ist auch schwierig, wenn man längst mit dem Rücken zur Wand steht. Aber einfach aufgeben; hinschmeißen damit ein paar hysterische Angsthasen ihre Ruhe haben? Nö!

3. Wir sind sachlich und rational

Das wird uns tatsächlich angekreidet. Die Gegner wollen ihre emotionale Befindlichkeit äußern (woran sie ja sowieso keiner hindert). Auf der Basis von vagen Emotionen/Ängsten wollen sie Änderungen, Kontrollen und Verbote. Zu jedem anderen Thema würde das mit höchster Empörung als „unpiratig“ abgeschmettert. Aber beim Thema Waffen ist das für etliche Piraten völlig Ok.

4. Wir argumentieren mit Zahlen, Daten und Fakten, mit Statistiken und Studien

Das muß für manche Leute ganz gräßlich sein, daß wir uns nicht einfach hinstellen und sagen: „Wir finden Waffen geil, wir wollen weiter mit unserem gefährlichen Spielzeug rumballern“. Aber auch so eine platte und nur in seltenen Fällen zutreffende Aussage würde uns negativ ausgelegt werden. Denn egal was wir sagen, die Waffengegner wollen unsere Argumente (und es sind gut begründete und belegte Argumente) nicht anerkennen. Sie wollen uns nicht zugestehen, daß wir unsere Hausaufgaben gemacht und sehr guten Gründe dafür haben, daß wir idiotischen Forderungen nicht noch weiter nachgeben wollen.

Wir dürfen also weder Spaß an unserem Hobby haben (das wird uns von einem Teil der Gegner abgesprochen, ja wir sprechen uns das teilweise sogar selbst ab) und unsere Belege, daß vom Waffenbesitz keine signifikante Gefahr ausgeht, lässt man auch nicht gelten, die werden von einem anderen Teil der Gegner einfach vom Tisch gewischt. Oder wie wir es schon von manchen Gegnern/Trollen wörtlich gehört haben: „Geht sterben, die Mittel dazu habt ihr ja“. Sehr sozial, sehr liberal und überaus tolerant. Danke für’s Gespräch. Und dann fragen sich unsere Gegener auch noch, warum wir gelegentlich mal so dünnhäutig und aggressiv reagieren … auch dafür gibt es gute Gründe.

5. Wir sind Lobby und deswegen böse

Den Gegnern scheint der Unterschied zwischen Lobby und Interessenvertretung nicht klar zu sein. Meist kommt es einem so vor, als würden mit „Lobbyisten“ die Leute bezeichnet, die man ideologisch ablehnt, während man in anderen Bereichen durchaus gerne mit Lobbyisten (Entschuldigung, gemeint sind natürlich Interessenvertretungen) zusammenarbeitet.

Sehen wir uns mal ein paar AGs in der Piratenpartei an:
In der AG Außenpolitik sitzen Soldaten mit drin, in der AG Gesundheit arbeiten Ärzte, Heilpraktiker, Pflegepersonal und Therapeuten mit, in den AGs Recht und Innenpolitik sitzen Juristen, die AG Umwelt hat Mitglieder die sich auch beruflich mit alternativen Energien beschäftigen usw. etc. pp.

Und diese Leute sollen kein Interesse an Veränderungen haben, die auch ihnen zum Vorteil gereichen? Das gibt’s nur in der AG Waffenrecht? Nur wir haben „Partikularinteressen“? GTFO! Blindfische! Etliche Mitarbeiter anderer AGs haben überhaupt kein Problem mit der AG Waffenrecht, weil sie selbst gelegentlich den Lobbyismusvorwurf hören. Viele Piraten erkennen eine Lobby nicht mal dann, wenn sie ihnen Punkte auf die Nase malt. So lange die Lobby sich im „ideologisch und moralisch positiv gewerteten Rahmen“ bewegt ist diese für die meisten Piraten völlig akzeptabel.

Die sogenannte „Waffenlobby“ hat grade mal ein paar tausend Mitglieder und das sind alles Bürger, die auf die eine oder andere Art vom Waffenrecht betroffen sind. Was die Piraten aber sehen und thematisieren ist die „Rüstungslobby“ der Konzerne, die mit den kleinen Interessenverbänden von Schützen, Jägern, Sammlern und mittelständischen Händlern nun wirklich nichts zu tun hat.

6. Das Thema ist weitläufig und sehr komplex

Die meisten Gegner sehen nur einzelne, kleine Teilbereiche. Die Komplexität und Tiefe des Themas wird einem nur bewusst, wenn man sich sehr gründlich damit beschäftigt und nicht nur an der Oberfläche kratzt. Deshalb picken sich die Anti-Waffen-Lobbyisten meist auch nur ein paar plakative Einzelbeispiele raus, auf deren Basis sie Einschränkungen und Verbote fordern. Aber auf der Basis von seltenen Einzelfällen kann man nun mal keine gerechten, sinnvollen und verhältnismäßigen Regelungen machen.

Das Übliche? Das Übliche …

Ansonsten verlief die Mumble-Sitzung wie in solchen Fällen üblich. Die meisten Waffengegner ziehen es lieber vor hinter dem Rücken der Waffenrechtler Demagogie zu betreiben und verbreiten weiter ihre Anschuldigungen und Vorurteile, statt sich ernsthaft und in voller Tiefe mit dem Thema auseinander zu setzen oder gar mal zuzugeben, daß sie es sind, die beim Großteil der Einzelthemen völlig falsch liegen.

Denn fast alle Vorwürfe und Forderungen der Waffengegner basieren auf Annahmen, Vorurteilen, ideologischer Verblendung und vagen/diffusen Ängsten. Wer das nicht ablegen kann oder will – statt dessen aber von uns fordert, daß wir nachgeben sollen, damit sich die Gegner besser fühlen, der sieht natürlich nur, daß wir uns weigern, uns zu bewegen.

Stand Your Ground!

Dazu stehe ich – nicht mit der Waffe in der Hand – sondern mit meinem Grundverständnis als Demokrat, als rationaler und faktenorientierter Mensch, der ein gerüttelt Maß an Sachwissen zum Thema hat. Sachwissen, das die Gegner nicht haben und sich auch nicht aneignen wollen.

Ich weigere mich, auch nur eine Fußbreit mehr nachzugeben. Bisher war so gut wie jeder „Kompromiss“, jede Gesetzesverschärfung, zum Nachteil der Waffenbesitzer und brachte letztendlich keinen konkreten Sicherheitsgewinn. Es war reine Kosmetik zur Beruhigung des Wahlviehs. Wer der Illusion der „gefühlten Sicherheit“ erliegt, der sollte so lange mit Zahlen, Daten und Fakten bombardiert werden, bis er endlich den Unterschied zwischen seiner rosaroten Phantasiewelt und der realen Welt begreift.

Wohin gehen wir Piraten?

Ein sehr guter Blogartikel, den ich voll und ganz unterschreiben kann:

http://blog.michaelkesler.net/index.php?/archives/15-Wohin-gehen-wir-Piraten.html

Denn die ichbezogenen Betonköpfe, diejenigen die alles besser wissen, obwohl sie keine tiefgehende Ahnung von einer Thematik haben, wollen über die Richtung, Gedanken, Tugend und Moral bestimmen. Das gibt’s in anderen Parteien auch. Aber die Verbiestertheit mancher Piraten fällt da besonders auf.

Dazu passt auch: ZEIT Online – Moralnormen, Terror der Tugend

Das ist ein „must read“ und zeigt sehr deutlich wo unsere Gesellschaft mit ihrem Meinungsdiktat hinläuft. Das kann kein liberaler Mensch wollen.

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