… das Nationale Waffenregister – Sinn und Zweck zweifelhaft

Neue Meldung bezüglich des Nationalen Waffenregisters:

Die Daten der lokalen Waffenbehörden werden 1:1 in das NWR übernommen. Das heißt: Alle Daten mit allen Fehlern, Falscheinträgen und Ungereimtheiten. Es gibt keine Qualitäts- oder Plausibilitätskontrolle.

Es wird also folgende Probleme geben:

  • Mehrfach vergebene Seriennummern
  • Nummernblöcke werden als Seriennummern angesehen
  • „Mauser“ z.B. wird nicht aufgeschlüsselt nach Hersteller, Herstellungszeit- und Ort
  • irrtümlich eingetragene, erlaubnisfreie Zielfernrohre u. sonstiges Zubehör landet im NWR
  • Bezeichnungen wie „Gewehr“ (ohne weitere Angaben, Bezeichnungen, Kennzeichen) werden übernommen
  • usw., usf., etc., pp. …

Das ist typisch für ein Regierungsprojekt:

  • sie denken nicht drüber nach ob es wirklich nötig ist
  • sie denken das Projekt nicht bis in die letzte Konsequenz durch
  • sie befassen sich nicht gründlich mit dem Thema
  • sie verbrennen unnötig Steuergelder
  • sie überlegen nicht, ob es sinnvollere Alternativen gibt

Ein Fall für den Bundesrechnungshof und vielleicht sogar für das Verfassungsgericht. Es ist sehr zweifelhaft, ob das NWR wirklich was bringt. Schließlich waren die Daten bisher auch so zugänglich.

Es kostet viel Geld, das wir in der Bildung, sozialen Einrichtungen und anderen Projekten viel nötiger bräuchten. Die EU schreibt gar kein zentrales Register vor, sondern gäbe sich mit einem dezentralen zufrieden – und das haben wir längst. Wer will sich da wieder auf Kosten der Bürger profilieren? Warum muß wieder was 150%ig gemacht werden, wenn die 99% schon längst erfüllt wurden und die letzten 2-3 Behörden, die noch Karteikarten führen, nur umgestellt werden müssen (was ja sowieso passiert).

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Schon kommen sie wieder aus ihren Löchern gekrochen …

… die Totalverbieter, die Feiglinge, die Angsthasen, die Figuren, die über keinerlei Risikokompetenz verfügen und deren Risikowahrnehmung so gut wie nicht vorhanden ist.

… die Leute, die alles verbieten wollen, was sie nicht kennen, was sie nicht verstehen und was sie nicht interessiert

Es geht um eine Petition an den deutschen Bundestag in der es gegen das geplante Waffenregister geht: NWR

Statt ordentliche Argumente Pro-NWR zu liefern, geifern die Waffengegner wieder ihre altbekannten, hohlen Phrasen:

  • Niemand soll privat Waffen besitzen dürfen
  • Man muß aus Sicherheitsgründen alle Waffenbesitzer enteignen
  • Waffenbesitzer sind eine Gefahr für die Gesellschaft
  • Waffenbesitzer sind potenzielle Gewalttäter
  • Waffenbesitzer sind potenzielle Amokläufer
  • Waffenbesitzer sind Rambotypen
  • Waffenbesitzer haben kleine Schwänze
  • Waffenbesitzer haben geistige Defizite, sonst würden sie ja keine Waffen haben

Einen Menschen mit intakter Risikokompetenz und Risikowahrnehmung würde das Thema Waffenbesitz überhaupt nicht jucken. Denn er würde wissen, daß mit legal besessenen Schußwaffen derart wenig Mißbrauch betrieben wird, daß die Chance, in Deutschland vom Blitz getroffen zu werden fast doppelt so hoch ist, wie durch eine legal besessene Sportwaffe umzukommen.

Gehen wir mal auf die oben aufgeführten Worthülsen ein. Ich möchte die Waffengegner mal bitten, in sich zu gehen und ordentlich sachlich und mit belegbarem Zahlenmaterial zu argumentieren.

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Das eigentliche Problem ist blinder Gehorsam

Unser Problem ist nicht der „zivile Ungehorsam“.

Unser Problem ist die blinde Gehorsamkeit.

Unser Problem sind all die Leute weltweit, die die Befehle ihrer Führer blind befolgten und befolgen – was Millionen von Menschen das Leben gekostet hat und weiterhin kosten wird.

Unser Problem ist, dass – angesichts von Armut, Hunger, Dummheit, Krieg und Grausamkeit – viele Menschen gehorsam bleiben.

Unser Problem ist, dass die Menschen gehorsam bleiben, obwohl die Gefängnisse voll von kleinen Gaunern sind, während die großen Verbrecher das Land regieren.

Das ist unser Problem

Howard Zinn

Das universelle Gesetz, das über allen anderen Gesetzen steht:

1. No man or woman, in or out of government shall initiate force, threat of force or fraud against my life and property and, any and all contracts I am a party to, not giving full disclosure to me, whether signed by me or not, are void at my discretion.

2. I may use force in self-defense against anyone that violates Law 1.

3. There shall be no exceptions to Law 1 and 2.

Hooligandatei für jeden …

Hooligandatei für jeden …

Der Datenhunger nimmt kein Ende und der Erfassungswut wird keine politische und keine rechtliche Grenze gesetzt – denn jeder könnte ja irgendwann, irgendwo, ja mal ein Verbrechen begehen. Da schadet es doch nicht, schon mal die Daten zu haben, oder?

Zwar haben wir Datenschutzbehörden, aber die sind oft nur zahnlose Papiertiger. Sie können nichts gegen die ausufernde „Datensammel-Kriminalität“ anderer Behörden unternehmen. In den Datenbanken der Verkehrspolizei finden sich sogar Eintragungen über 5-jährige Kindergarten-Kinder, die ihr Tretauto auf dem Gehweg stehengelassen haben.

Die Hooligan-Datenbank ist nur ein Beispiel dafür. Es ist bekannt, dass das bei anderen Datenbanken ähnlich gehandhabt wird. Wer einmal drin ist, der bleibt drin – ob zu recht, oder zu unrecht. Oft landen sogar hunderte von unschuldigen Menschen auf einen Schlag in der DNS-Datenbank. Selbst wenn die Ermittler letztendlich den Täter finden, aber auch wenn die Ermittlung im Sande verläuft, bleiben diese Daten gespeichert.

Falsche und/oder missbräuchliche Datenerfassung sind eine Seuche unserer Zeit und die Einzigen, die dem Einhalt gebieten könnten, sind die Piraten. Hoffentlich tun sie’s auch.

Wenn Ihr Nachbar Sportschütze ist …

Wenn ihr Nachbar Sportschütze ist, dann …

… ist er mindestens 18 oder sogar 25 Jahre alt

… ist er voll geschäftsfähig

… wurde sein Strafregisterauszug von den Genehmigungsbehörden gründlich überprüft und ist „sauber“

… hat er keine Ordnungswidrigkeiten oder Trunkenheitsfahrten begangen

… musste er sich vor der Waffen-Kauferlaubnis durch die Behörden einen genormten Safe anschaffen

  • und dies zuständigen Ordnungsbehörden auch nachweisen

… musste er eine Haftplichtversicherung nachweisen

… muss er mindestens ein Jahr aktives Mitglied in einem staatlich anerkannten Schieß- sportverband sein

… muss er regelmäßig und nachprüfbar über mehrere Jahre trainieren

… hat er eine schriftliche, mündliche und praktische Prüfung über Gesetze, Technik und Handhabung ablegen müssen

… musste er für jede einzelne Sportwaffe einen Antrag stellen und zwar:

  • beim Schießsport-Verband
  • beim Schießsport-Verein
  • bei den Genehmigungs- und Ordnungsbehörden

… musste er auch für den Kauf jeder einzelnen Munitionssorte einen Antrag stellen und zwar:

  • beim Schießsport-Verband
  • beim Schießsport-Verein
  • und bei den Genehmigungsbehörden

… ist jede seiner Waffen bei den Behörden mit Seriennummer und Datum registriert

… hat er für alle Prüfungen und Genehmigungen bereits über 500,-EUR ausgegeben, bevor er überhaupt die Erlaubnis bekam eine Sportwaffe anschaffen zu dürfen

… darf er auch zukünftig nicht mit dem Gesetz in Konflikt gekommen

  • sonst müsste er alle seine Waffen abgeben
  • und seine waffenrechtliche Erlaubnis würde ihm entzogen

Wenn Ihr Nachbar also Sportschütze ist, können sie sicher sein, dass neben ihnen einer der bestmöglich überprüften und gesetzestreuen, sowie ein sehr verantwortungsvoller Bürger Deutschlands wohnt!

Das Ganze nur mal als sehr kurzes Beispiel, weil kaum ein Mensch wirklich weiß, wie stark Waffenbesitzer überwacht und kontrolliert werden. Wer sich diesen Bedingungen unterwirft hat kein Interesse seine Waffen zu missbrauchen. Denn jede kleine Verfehlung – die einem anderen Bürger nur ein Achselzucken und eine kleine Geldstrafe kostet – wird ihm negativ ausgelegt. Die persönliche Zuverlässigkeit wird weit höher bewertet als die anderer Menschen – und die setzt kein Waffenbesitzer leichtfertig auf’s Spiel.

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