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Waffenverkäufe in Österreich explodieren

In Österreich haben die Waffengeschäfte enormen Zulauf und werden teilweise förmlich leergekauft. Da es in unserem Nachbarland wesentlich leichter ist, an Waffen der Kategorien C + D zu kommen, greifen die Bürger zu.

Die enormen Verkäufe von Waffen und anderen Selbstverteidigungsmitteln weist deutlich auf die Verunsicherung und Ängste der Bürger hin. Der Grund sollen die vielen Flüchtlinge und Asylanwärter sein. Aber auch die steigenden Zahlen von Überfällen – vor allem in den größeren Städten – wird als Ursache vermutet.

Laut verschiedener Meldungen ist die Zahl der Frauen, die sich eine Waffe der Kategorie C oder D kaufen und sich sogar für Kat. B Waffen interessieren ungewöhnlich hoch.

Es ist zwar (noch) unwahrscheinlich, daß diese Waffen jemals benutzt werden müssen, aber es zeigt an, daß viele Österreicher ihrem Staat nicht mehr zutrauen, mit der Situation fertig zu werden.

Hier die Quellen:

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Oesterreicher-decken-sich-mit-Waffen-ein/209555400

http://www.blick.ch/news/ausland/wachsende-angst-vor-fluechtlingen-oesis-kaufen-waffengeschaefte-leer-id4293418.html

http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/besorgte-salzburger-gehen-auf-einkaufstour-im-waffenhandel-170096/

http://www.berliner-kurier.de/politik—wirtschaft/fluechtlings-angst-oesterreicher-greifen-zu-den-waffen,7169228,32260248.html

Auch in Israel ist die Nachfrage nach Waffen und Waffenscheinen stark angestiegen. Das ist nur folgerichtig, da Kugeln gegen einen Attentäter mit Messer oder Beil durchaus hilfreich sein  können.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/israel-tausende-israelis-beantragen-waffenscheine-a-1058446.html

Die meisten Waffen in Bayern

Amberg und Bad Neustadt an der Aisch haben in Bayern die meisten legal besessenen Waffen.
Gibt’s damit Ärger oder Probleme? Nein – überhaupt nicht.

Hier zwei Audiobeiträge von Bayern 1:

Amberg in der Oberpfalz hat die höchste Waffendichte in Bayern (Audio)

Landkreis Neustadt a.d. Aisch / Bad Windsheim (Text und Audio)

Die Radiomoderatoren, die Journalisten und die befragte Bevölkerung gibt sich allgemein erstaunt und sind teilweise besorgt. Daß keine Besorgnis angebracht ist, könnte man ja aus den Fallzahlen des Waffenmißbrauchs entnehmen. In Amberg gab es den letzten Vorfall mit legalen Waffen vor 12 Jahren. Das war ein erweiterter Suizid. Ansonsten gibt’s Ärger nur mit illegalen Waffen, womit der Autor des ZEIT-Artikels wieder mal Lügen gestraft wird.

Was der Herr Wiedmann-Schmidt mit seinem Elaborat für einen Schaden anrichtet, wird ihm wohl selbst nicht bewusst sein. Aber es gibt etliche Publikationen, die die von ihm aufgestellten Behauptungen ungeprüft übernehmen. Und das ist das, was uns Waffenbesitzern dann wieder um die Ohren gehauen wird – obwohl es wieder mal nicht stimmt. Herr Wiedmann-Schmidt trägt also dazu bei, daß das Misstrauen gegenüber den legalen Waffenbesitzern einen kräftigen Schub bekommt, obwohl das völlig ungerechtfertigt ist. Stigmatisierung nennt man so was.

Kein Wunder, daß man den Journalisten in unseren Landen nicht besonders vertraut. Viel zu oft geht es nur um Meinungen und Vorurteile statt um Fakten.

Wo liegt das Problem?