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Plötzliche Politische Inversion

So langsam finden die Leute heraus, daß es gravierende Nachteile hat, wenn Männer wie Mädchen erzogen werden, oder sich so verhalten. Bis das bei den Feministen und Genderisten ankommt, wird es – trotz der Vorfälle zu Sylvester in Köln – noch eine Weile dauern.

Alle Welt fragt sich, warum die Begleiter der belästigten Frauen, ihre Partnerinnen nicht beschützt haben – und zwar mit dem in dem Fall nötigen Körpereinsatz. Die Antwort ist einfach: Weil sie es nicht können. Einzelkinder, die behütet aufgewachsen sind und sich nie im Leben ernsthaft gegen Widerstände durchsetzen mussten, können so etwas nicht.

Der „Mann als Beschützer“ hat in unserer verweichlichten, durch-genderisierten Gesellschaft wohl ausgedient.

Ein sehr lesenswerter Artikel:

http://www.danisch.de/blog/2016/02/04/plotzliche-politische-inversion/

Genderstudies != Wissenschaft

Wenn eine wissenschaftliche Aussage etwas über die Realität aussagt, muss sie falsifizierbar sein und wenn eine wissenschaftliche Aussage nicht falsifizierbar ist, dann sagt sie nichts über die Realität aus.

(Sir Raimund Karl Popper)

Das bedeutet – grob gesagt – wenn eine Prognose/Behauptung im Experiment nicht bestätigt werden kann, so ist diese Theorie falsch.

Die sogenannten „Genderwissenschaften“ wurden schon häufig und vernichtend widerlegt. Trotzdem gibt es immer noch viele Lehrstühle für Genderwissenschaften (auch getarnt als „Frauenforschung“) in denen versucht wird ideologischer und wissenschaftlich gefärbter Unsinn in die Köpfe von Leuten zu transportieren. Nicht selten mit den Mitteln der Manipulation und sogar verbaler Gewalt.

Die sogenannten „Genderwissenschaften“ sind allerdings keine Wissenschaft, sondern eine Ideologie, die im Gewand der Wissenschaft daherkommt. Die Gender-Dogmatiker vermeiden es, ihre Meinungen einer kritischen Prüfung auszusetzen. Sie suchen nur nach Bestätigung ihrer kruden Theorien. „Forschungsergebnisse“ und andere Erkenntnisse werden so interpretiert, daß sie die eigene Meinung stützten (aka „post-normale Wissenschaft“). Widersprechende Informationen werden ausgeblendet, uminterpretiert oder als irrelevant abgetan.

Mit wissenschaftlicher Wahrheitsfindung haben diese Methoden nichts zu tun. Genderwissenschaften sind Quacksalberei. Sie basieren auf den theoretischen Schriften einer Hand voll „Vordenker_innen“ aus dem Lager des Radikalfeminismus. Diese Theorien werden als „wahr“ postuliert obwohl sie durch seriöse wissenschaftliche Forschung längst in wesentlichen Punkten widerlegt wurden.

Die Verifikation einer Theorie ist einfach. Man weist einfach Daten vor, die diese Theorie zu bestätigen scheinen (und lässt alles weg, was dieser Theorie widerspricht). Falsifikation dagegen führt eher zur Wahrheit. Findet man Daten, die einer Theorie widersprechen, dann ist diese Theorie widerlegt, zumindest aber fehlerhaft.

Der Liberalismus und Karl Poppers kritischer Rationalismus lassen den Schluß zu: Genderismus ist eine Form des Totalitarismus und gehört dort bekämpft wo er entsteht: In den Köpfen gelangweilter, unlogisch und un-wissentschaftlich denkender, weißer Mittelstandsfrauen.

http://sciencefiles.files.wordpress.com/2011/12/popper_blog1.jpg

5. Kolonne

Daß die Piratenpartei ein Sammelbecken für Spinner, Radikale und vor allem Ex-Linke und Ex-Grüne ist, habe ich schon mal thematisiert.

Diese Leute interessieren sich nicht für die piratigen Grundsätze wie Liberalität und faktenbasierte Politik, sondern wollen ihre Ideologie verbreiten. Dabei kommt ihnen entgegen, daß viele Piraten durchaus sozial, und extremen „sozial angehauchten“ Positionen gegenüber sehr empfänglich sind. Das führt dazu, daß etliche Piraten krude, kollektivistische und letztendlich demokratiefeindliche Ideen unhinterfragt übernehmen.

Die Ex-Grün/Linken sind meist ideologisch gefestigt und erfahrene Rhetoriker. Es fällt ihnen leicht, anderen Leuten das Wort im Mund rumzudrehen und das kritische Denken (sofern vorhanden) bei Rezipienten in eine ihnen genehme Bahn zu lenken. Kurz, sie sind gemeingefährliche Manipulatoren.

Hadmut Danisch hat in einem sehr ausführlichen Blogpost einen klassischen Fall innerhalb der PP aufgegriffen und sauber belegt. http://www.danisch.de/blog/2013/02/28/wie-die-piraten-partei-zur-totalitaren-meinungsdiktatur-wird/

Wir müssen dringend die Angehörigen dieser 5. Kolonne loswerden. Wir hätten sie nicht mal reinlassen dürfen. Wir haben viel zu viele Mitglieder die „liberal“ und „rechts“ nicht auseinander halten können. Viel zu viele Mitglieder, die unter „Freiheit“ eine kollektivistische Zwangsgesellschaft sehen – dazu muß man nur mal in’s Liquid Feedback schauen. Da finden sich Vorschläge, wie man sie von den Grünen erwarten würden (Verbote, Kontrolle, Paternalismus), aber doch nicht von liberalen Piraten. Viel zu viele Piraten vertreten offen ein sozialistisches oder sogar kommunistisches Weltbild, etliche finden totalitäre Maßnahmen gut, die absolut nicht zu den Grundsätzen der PP passen.

Wir sind unterwandert worden und werden jetzt von innen vergiftet. Schmeißt diese Giftspritzen raus (ja, da bin ich radikal und intolerant) – die haben bei uns nichts zu suchen. Wir haben uns unseren freiheitlichen, sachbezogenen Ansatz schon weitgehend kaputt machen lassen … von Leuten, denen es um piratenfremde Ideologie und Kontrolle geht. Vielleicht schaffen wir es ja, den Geist der Piratenpartei von 2009 wieder in die Köpfe der Leute zu bringen. Wenn nicht, dann ist die PP nur eine weitere kollektivistische rot-grüne Partei. Sachen wie Datenschutz und Bürgerrechte fallen dem Genderismus/Feminismus (Kernthema der Grünen) zum Opfer. Dabei ist die PP eine Post-Gender-Partei und vielen weiblichen Parteimitgliedern geht dieser Gender-Schmarrn gewaltig auf die Nerven.