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Amerika erklärt

Viele Menschen haben ihr Amerika-Bild nur aus den Medien. Im Geschichtsunterricht lernt man kaum etwas darüber, über die politischen Verhältnisse glaubt man aus Nachrichten und Kommentaren Bescheid zu wissen. Tatsächlich wissen die meisten Leute nichts über Amerika.

Deshalb möchte ich das Blog „Amerika erklärt“ wärmstens empfehlen. Geschrieben von einem Amerikaner (in exzellentem Deutsch). Der weiß also, wovon er spricht.

Zum Einstieg lohnen sich die 5 Beiträge die ich hier verlinke, ganz besonders. Sie korrigieren das Bild, das wir von Amerika und „den Amis“ zu haben glauben:

http://usaerklaert.wordpress.com/die-funf-wichtigsten-und-hoffentlich-besten-eintrage/

Was hat das mit meinem Blog zu tun? Nun – die meisten Deutschen halten die USA für ein Land voller schießwütiger Deppen. Das stimmt natürlich nicht und die Lektüre dieses Blogs dürfte zum besseren Verständnis beitragen.

Mir gefallen deshalb auch Beiträge, wie dieser hier:

  • Zu Waffengesetzen: Dieser Autor verzweifelt etwas daran, Deutschen klar zu machen, dass die Einstellung zur Schusswaffe nicht einfach nach Parteigrenzen verläuft. Vielleicht hilft diese neue Umfrage von Zogby/O’Leary:

    A majority of Independent voters (86 percent), Democrats (80 percent), young voters age 18-29 (83 percent), Hispanic voters (80 percent), and those who voted for President Obama (80 percent) support the right to carry a firearm.

    (Spekulationen in den Kommentaren, dass die Studie eine Fälschung sein könnte, sind mit Google leicht zu widerlegen) Es dürfte nicht wundern, dass Befürworter von liberalen Gesetzen die Entwicklung so kommentieren: We’re winning.

Wenn man die Seite mal mit der Suchfunktion nach „Waffen“ oder „Waffengesetz“ durchsucht, findet man einige sehr interessante Informationen, die uns unsere Medien unterschlagen.

Auch empfinde ich den neutralen Informations-Stil des Blogs als sehr angenehm.

Die Bürgersprechstunde

Jeder Politiker, ob Lokal-, Regional- oder Bundesabgeordneter, hält in seinem Wahlkreis regelmäßig Bürgersprechstunden ab. Dort können Bürger in persönlichen Gesprächen mit „ihrem“ Abgeordneten (auch wenn Sie ihn nicht gewählt haben, ist er trotzdem Ihr Vertreter im Parlament), ihre Wünsche, Erwartungen, Sorgen und Ängste bezüglich politischer Themen loswerden.

Jeder Bürger kann und sollte diese Möglichkeit nutzen, um seinem Abgeordneten mal tief in die Augen zu schauen und sein Anliegen vorzutragen.

Ich nutze diese Möglichkeit gerne, um meinen Standpunkt bezüglich des Waffenrechtes in Deutschland klar zu machen und den Politiker/die Politikerin mit sauberen, belegbaren Fakten zu versorgen. Die Bürgersprechstunde weiterlesen

Die Tea-Party-Bewegung in den USA – mal anders gesehen

Bei ef-Online gibt’s einen schönen Artikel darüber. Die Realität sieht halt aus der Nähe betrachtet ganz anders aus, als uns Medien und Politik gerne glauben machen wollen.

Die Medien kommen ihrem Informationsauftrag nicht nach. Statt dessen werden einfach Meinungen übernommen und weitergegeben. Für eine echte Meinungsbildung muss sich der Bürger leider selbst informieren.

http://ef-magazin.de/2013/10/28/4617-buchbesprechung-the-tea-party-explained

Gefühlte Sicherheit und reale Sicherheit

Der Computer-Experte Bruce Schneier erklärt das Problem von „gefühlter“ Sicherheit und „realer“ Sicherheit und wie man beides zusammenbringt.

Er kritisiert das „Sicherheitstheater“, das erzeugt wird, um Menschen in Sicherheit zu wiegen, obwohl die gefühlte Gefahr quasi nicht existent ist.

Schneier belegt, daß unsere Risikokompetenz und Intuition auf Kleingruppen in der afrikanischen Steppe geeicht ist, aber für die moderne Welt wenig taugt.