Schlagwort-Archive: munition

Munitionsknappheit?

Von verschiedenen Quellen wurde mir zugetragen, daß die NATO-Staaten massiv Munition aufkaufen und den Markt leer fegen. Munition für Sportschützen wird knapp und teurer.

Angeblich haben Hersteller die Lieferungen an Händler storniert und zahlen dafür Vertragsstrafen.

Die betroffenen Munitionssorten:

  • 9 mm
  • .45 ACP
  • .223 (5,56×45 NATO)
  • .308 (7,62×51 NATO)

Erhältlich sind noch Restmengen zu erhöhten Preisen und teure Matchmuniton. Günstige Trainingsmunition ist nur noch in Ausnahmefällen erhältlich.

Werbeanzeigen

Es lebe die Zentrallagerung

Ende Mai dieses Jahres wurde von Einbrechern ein Schützenhaus komplett ausgeräumt:

http://www.dwj.de/magazin/geschichten/details/items/einbruch-in-schuetzenheim.html

Einen ähnlichen Fall gab es auch 2009:

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Rendsburg/News-Aktuelle-Nachrichten-Rendsburg/Einbruch-in-Gettorfer-Schuetzenheim-40-Sportwaffen-gestohlen

… sowie diverse weitere Fälle, die es oft nur in die Lokal- oder Regionalnachrichten, aber nicht mal ins Internet geschafft haben.

Fachleute und Vertreter der Polizei warnen seit Jahren vor der Zentrallagerung. Politiker – allen voran die Grünen – wollen sie, ungeachtet der Risiken, immer noch.

Bei der Gefahrenabwehr bzw. Gefahrenvermeidung geht es immer die Abwägung von Risiken. Wird bei einem einzelnen Waffenbesitzer eingebrochen, dann sind nur wenige Waffen weg. Wird ein Schützenhaus ausgeräumt, dann sind das mehrere Dutzend (bei großen Vereinen sogar Hunderte) von Waffen und große Mengen an Munition.

Jedem Bürger mit gesundem Menschenverstand dürfte klar sein, wo das größere Risikopotenzial liegt. Manche Politiker und Aktivisten gehören wohl eher nicht in die Gruppe von Menschen, die so eine offensichtliche Tatsache konsequent zu Ende denken können.

3D-Druck mal wieder

Diesmal macht jemand Schlagzeilen, der das Problem mit den wenig haltbaren Werkstoffen der billigen 3D-Drucker umgeht, indem er spezielle Munition dafür entwickelt.

Die Geschichte ist bekannt: Eine Waffe aus einem billigen 3D-Drucker ist ein höchst gefährliches Spielzeug. In erster Linie für den Schützen. Wenn das Ding denn überhaupt funktioniert, dann kann es leicht sein, daß es einem beim abfeuern um die Ohren fliegt. Die verwendeten Kunststoffe sind für die hohen Drücke und Temperaturen nicht geeignet.

Jetzt hat ein junger Ingenieur Munition produziert, die das Material-Problem durch ein anderes Material-Problem ersetzt.

http://mikescustomweaponry.wordpress.com/2014/11/05/314-atlas/

Er hat einfach eine lange und dicke Hülse entwickelt, die teilweise als Lauf fungiert und den hohen Gasdrücken gewachsen ist. Dadurch wird es möglich auch aus billigen Plastikpistolen echte Kugeln zu verschießen. Die Herstellung der Munition ist allerdings ziemlich aufwändig und erfordert einiges an Geschick und Fachwissen. In Deutschland kommt noch zusätzlich das Pulver dazu, das man nicht so einfach im Handel kaufen kann, weil es dazu eine behördliche Genehmigung braucht.

Wird also wieder nichts mit der Mär um die billig im eigenen Wohnzimmer hergestellten Mordwerkzeuge, auch wenn bald wieder Politiker aus ihren Löchern kriechen um genau das zu behaupten.

Die „Grünen“ und ihr Munitionsverbot

„Die Grünen“ haben wieder mal eine schlaue Idee. Sie wollen, daß die Muniton von privat besessenen Waffen im Schützenheim bzw. auf dem Schießstand gelagert wird. Sie behaupten, daß man damit Gewalttaten mit legal besessenen Schußwaffen verhindern kann.

Nun sind solche Taten extrem selten. Der Aufwand, der betrieben werden soll um eine sowieso schon minimale Gefahr auf Null zu senken ist enorm (abgesehen davon, daß man eine Gefahr nicht auf Null senken kann. Intelligente Menschen wissen das). Außerdem beruht der Gedanke auf einem typischen Denkfehler. Wer nämlich wirklich Mordtaten begehen will, der hat mehrere Wege um solche Regelungen zu umgehen und das ist nicht mal sonderlich aufwändig.  (Dieselben Gegenargument wie bei der Zentrallagerung von Waffen greifen auch hier – aber das begreifen die Grünen leider nicht).

Wieder mal zu kurz gedacht und an der Realität vorbei. So sind sie – die Grünen in ihrem Wolkenkucksheim. Realitätsfremd, kurzsichtig – aber … sie meinen es ja gut. Hinter der plakativen gutmenschlichen Verhaltensweise versteckt sich aber totalitäres Gedankengut. Denn den Grünen geht es nicht um Sicherheit und auch nicht um Freiheit, sondern um ihre Ideologie. Dazu wollen sie unter anderem auch schrittweise den Waffenbesitz abschaffen.

Angefangen wird mit dem Verbot von Großkaliber, dann Kleinkaliber, dann Druckluft und sogar „Lichtschießen“ (was kein Schießen ist, aber halt mit „waffenähnlichen Gegenständen“ zu tun hat). Auch Armbrust- und Bogenschießen steht auf der Agenda. Sachlich und vor allem wissenschaftlich begründen, können die Grünen nämlich ihre Absicht nicht. Sie wollen einfach keine Waffen in Bürgerhand. Daß die eigentliche Gefahr aber von Waffen in der Hand von Verbrechern oder von Staaten/Regierungen (was oft dasselbe ist) ausgeht, das interessiert die Grünen nicht.

Das rosarote Bild von einem friedlichen, weil waffenlosen, Land haben sie sich wohl aus einem Kinder-Film geborgt. Ungetrübt von der harten Realität verfolgen die Grünen ihre antidemokratische Ideologie. Nach außen hin verkaufen sie sich als „liberale Bürgerrechtspartei“. Beurteilt man sie aber nach ihren Absichten und Taten, so rückt das schnell in die Nähe von Zwangskollektivismus, überbordendem Paternalismus und Gedankenkontrolle.

Verfolgt wird die Schaffung eines Präventivstaates, in der Verbrechen schon verhindert werden, bevor sie geschehen. Klingt oberflächlich gesehen gut – erfordert aber Totalüberwachung, Abschaffung der Freiheit und der Unschuldsvermutung. In einer „Grünen“ Welt wäre jeder erst mal Verbrecher, bis das Gegenteil bewiesen ist. Kommt einem bekannt vor? Genau das selbe, was auch in anders verklausulierter Form von CDU/CSU und SPD zu hören ist.

Wer also Waffenverbote fordert, obwohl die Gefahr, die von privat besessenen Waffen ausgeht minimal ist, der muß sich fragen lassen, welche Gründe er wirklich dafür hat. Um Sicherheit geht es erwiesenermaßen nämlich nicht.

Das lässt nun einige Schlußfolgerungen zu:

1. Die Grünen glauben tatsächlich die eigene Behauptung, daß Waffen- oder Munitionsverbote Sicherheit schaffen. Das ist naiv-doof, weil es in Deutschland längst weit mehr illegale Waffen, als legale Waffen gibt, und diese per Gesetz längst verboten sind. Die Verbrecher werden gestärkt, der Bürger geschwächt.
10 Deppenpunkte für Kurzsichtigkeit und Dummheit

2. Die Grünen glauben, daß man durch Waffenverbote (auch Spielzeug, bzw. alles was auch nur andeutungsweise nach Waffe aussieht, wäre betroffen) Gewaltfreiheit und Pazifismus erzeugen können. Sozusagen „von oben verordneter Weltfrieden“. Dabei ignorieren sie aber vollständige die menschliche Natur und die Realität, die eben nicht dem utopischen Bild entsprechen, das die Grünen offensichtlich vor Augen haben.
10 weitere Deppenpunkte für das ignorieren der Realität

3. Die Politiker der Grünen haben Angst vor den Konsequenzen ihrer Handlungen und wollen vermeiden, daß „das Volk“ sich im Falle einer Empörung dafür an ihnen schadlos hält. (Noch jedes diktatorische Regime hat den Bürgern Waffen und Munition verboten. So kann man das Volk nämlich besser unterdrücken).
10 Deppenpunkte für Arroganz und totalitäre Tendenzen

Herzlichen Glückwunsch, liebe Grüne! Volle Punktzahl für bürgerfeindliches, freiheitsschädigendes Verhalten. Und beschwert Euch nicht darüber, daß man Euch als Pseudo-Pazifisten, Moral- und Tugend-Terroristen, Lügner, Betrüger und falsche Fuffziger beschimpft. Diese Beleidigungen habt Ihr Euch hart erarbeitet. Bei keiner anderen Partei klaffen Anspruch und Realität weiter auseinander.

Ohne das jetzt relativieren zu wollen … die EU-Kommission, die Innenministerkonferenz und so gut wie alle anderen in Deutschland vertretenen Parteien machen das mehr oder weniger genau so. Bei den Grünen ist es nur wesentlich offensichtlicher.

Das Waffenrecht ist und bleibt ein guter Indikator für die Freiheitlichkeit einer Gesellschaft. Je weniger eine Regierung ihrem Souverän traut, desto strikter die Gesetze.