Schlagwort-Archive: Piraten

Die Ratten verlassen das Schiff

Lauer weg, Helm weg, Höfinghoff weg.

<edit>Domscheit-Berg auch weg</edit>

Zur Feier des Tages habe ich mich gestern tatsächlich betrunken … das erste Mal seit über 20 Jahren.

Jetzt muß noch die Rydlewski gehen und mit ihr der Rest der Linksbizarren, die die Piratenpartei kaputtgemacht haben, damit wir einen Neustart aus der liberalen Mitte heraus versuchen können.

Der Kollege hier bringt es auf den Punkt: https://kopfzutisch.wordpress.com/2014/09/21/partytime/

Über den Berg sind die Piraten zwar noch lange nicht, aber es gibt Grund zur Hoffnung.

#bombergate

Kann ich einen Politiker wählen, der sich der weitreichenden Konsequenzen seines Tuns nicht bewusst ist (oder schlimmer, dem es egal ist)?

Kann ich einen Politiker wählen, der sein Parteiamt nutzt um seine persönliche Agenda zu propagieren, die nicht mal mit den Zielen der Partei korreliert?

NEIN!

… und das ist alles, was man von mir zu dem Thema hören wird.

Aufrecht in den Untergang

Aufrecht in den Untergang

Eine schöne Analyse unseres politischen Systems und die Art und Weise, wie naiv die Piratenpartei damit umgeht. Leider muß ich dem Autor größtenteils zustimmen. Es ist – erfahrungsgemäß – tatsächlich so schlimm. Wir befinden uns in einer Postdemokratie, in der der Bürger wenig bis keinen Einfluß auf seine Regierung hat. Die Politiker erhalten diesen Status Quo durch Intransparenz, Lügen und Abgrenzung, während sie 90% ihrer Zeit mit Intrigen und Grabenkämpfen verbringen.

Bundestagswahl – Meinungen gegen Tatsachen

Eine Meinung hat heutzutage selten etwas mit Tatsachen zu tun. Meinungen werden von Medien, Politik, von Industrie und NGOs gemacht und selten darauf überprüft, ob die „Tatsachen“, die damit verbreitet werden auch wirklich stimmen.

Der Bürger pickt sich das heraus, was ihm – seinem Bauchgefühl nach – am besten in den Kram passt. Klingt etwas plausibel, dann wird es nicht überprüft. Passt eine Behauptung zu den eigenen Vorurteilen … wozu noch nachforschen? Schließlich ist selber denken anstrengend und das vermeidet Mensch ja gerne. Und die eigenen Vorurteile sind einem ja lieb und teuer. Die müssen geschützt werden.

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Uhl (CSU) dreht wieder mal hohl

Die Opfer des Attentates in Boston waren noch nicht mal richtig kalt, schon kommt dieser Uhl und fordert mehr Überwachung.

Der Uhl ist ein ängstlicher alter Mann, der die moderne Welt nicht versteht und in die Zeit der zensierten Medien zurück will – Dampfradio und Zeitung. Da nimmt er auch gerne einen totalitären Überwachungsstaat in kauf. Daß Uhl offen demokratiefeindlich ist um eine gefühlte Sicherheit herzustellen, hat er schon oft bewiesen. Daß ihm der Verstand und die Intelligenz fehlen um zu begreifen, daß er die Freiheit und Bürgerrechte für eine Scheinsicherheit verkaufen möchte, ist auch offensichtlich.

Statt mehr und besser ausgebildeter Polizisten will Uhl elektronische Überwachung. Er will Überwachung eines Bereiches in dem schon lange keine ernsthaften Verbrechen mehr abgesprochen werden – zumindest nicht ohne starke Verschlüsselung. Wirtschaftsverbrechen u.ä. finden im Darknet statt, in dem die Behörden vollkommen hilflos agieren.

Wenn mal was passiert, wo die Behörden mit TKÜ was erreichen, dann erwischen sie meist Deppen oder Leute, die von anderen Behörden (bzw. deren V-Leuten) angestiftet wurden (Sauerland-Bomber, etc.) – was eigentlich dasselbe ist ^_^

Trotzdem wird dieser dumme, alte Mann nicht müde seinen Sermon herunterzubeten und die Medien geben ihm auch noch die Plattform dafür.

Bruce Schneier hat übrigens einen sehr empfehlenswerten Artikel zu dem Anschlag in Boston geschrieben.

“If you think technology can solve your problems you don’t understand technology and you don’t understand your problems.” – Bruce Schneier

Fakten zum Anschlag gibt’s nur wenige. Dafür viel Betroffenheitsjournalismus: http://udostiehl.wordpress.com/2013/04/17/boston-wenige-fakten-viele-schmutzige-details/

 

5. Kolonne

Daß die Piratenpartei ein Sammelbecken für Spinner, Radikale und vor allem Ex-Linke und Ex-Grüne ist, habe ich schon mal thematisiert.

Diese Leute interessieren sich nicht für die piratigen Grundsätze wie Liberalität und faktenbasierte Politik, sondern wollen ihre Ideologie verbreiten. Dabei kommt ihnen entgegen, daß viele Piraten durchaus sozial, und extremen „sozial angehauchten“ Positionen gegenüber sehr empfänglich sind. Das führt dazu, daß etliche Piraten krude, kollektivistische und letztendlich demokratiefeindliche Ideen unhinterfragt übernehmen.

Die Ex-Grün/Linken sind meist ideologisch gefestigt und erfahrene Rhetoriker. Es fällt ihnen leicht, anderen Leuten das Wort im Mund rumzudrehen und das kritische Denken (sofern vorhanden) bei Rezipienten in eine ihnen genehme Bahn zu lenken. Kurz, sie sind gemeingefährliche Manipulatoren.

Hadmut Danisch hat in einem sehr ausführlichen Blogpost einen klassischen Fall innerhalb der PP aufgegriffen und sauber belegt. http://www.danisch.de/blog/2013/02/28/wie-die-piraten-partei-zur-totalitaren-meinungsdiktatur-wird/

Wir müssen dringend die Angehörigen dieser 5. Kolonne loswerden. Wir hätten sie nicht mal reinlassen dürfen. Wir haben viel zu viele Mitglieder die „liberal“ und „rechts“ nicht auseinander halten können. Viel zu viele Mitglieder, die unter „Freiheit“ eine kollektivistische Zwangsgesellschaft sehen – dazu muß man nur mal in’s Liquid Feedback schauen. Da finden sich Vorschläge, wie man sie von den Grünen erwarten würden (Verbote, Kontrolle, Paternalismus), aber doch nicht von liberalen Piraten. Viel zu viele Piraten vertreten offen ein sozialistisches oder sogar kommunistisches Weltbild, etliche finden totalitäre Maßnahmen gut, die absolut nicht zu den Grundsätzen der PP passen.

Wir sind unterwandert worden und werden jetzt von innen vergiftet. Schmeißt diese Giftspritzen raus (ja, da bin ich radikal und intolerant) – die haben bei uns nichts zu suchen. Wir haben uns unseren freiheitlichen, sachbezogenen Ansatz schon weitgehend kaputt machen lassen … von Leuten, denen es um piratenfremde Ideologie und Kontrolle geht. Vielleicht schaffen wir es ja, den Geist der Piratenpartei von 2009 wieder in die Köpfe der Leute zu bringen. Wenn nicht, dann ist die PP nur eine weitere kollektivistische rot-grüne Partei. Sachen wie Datenschutz und Bürgerrechte fallen dem Genderismus/Feminismus (Kernthema der Grünen) zum Opfer. Dabei ist die PP eine Post-Gender-Partei und vielen weiblichen Parteimitgliedern geht dieser Gender-Schmarrn gewaltig auf die Nerven.