Schlagwort-Archive: Piratenpartei

Die Ratten verlassen das Schiff

Lauer weg, Helm weg, Höfinghoff weg.

<edit>Domscheit-Berg auch weg</edit>

Zur Feier des Tages habe ich mich gestern tatsächlich betrunken … das erste Mal seit über 20 Jahren.

Jetzt muß noch die Rydlewski gehen und mit ihr der Rest der Linksbizarren, die die Piratenpartei kaputtgemacht haben, damit wir einen Neustart aus der liberalen Mitte heraus versuchen können.

Der Kollege hier bringt es auf den Punkt: https://kopfzutisch.wordpress.com/2014/09/21/partytime/

Über den Berg sind die Piraten zwar noch lange nicht, aber es gibt Grund zur Hoffnung.

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3D-Druck und das Waffenrecht

3D Druck hat das Potenzial für eine neue industrielle Revolution. So wie das Internet den freien Austausch von immateriellen Dingen erheblich vereinfacht hat kann 3D Druck dies, zumindest in gewissem Umfang, für materielle Dinge ermöglichen. Selbst relativ komplexe Formen können so leicht an jedem Ort hergestellt werden.

Wie bei jeder industriellen Revolution wird es dabei Gewinner und Verlierer geben. Verlierer sind  bei solchen Veränderungen letztlich die, die von den alten Strukturen leben und den Wandel nicht mitmachen, sondern verhindern möchten. 3D-Druck und das Waffenrecht weiterlesen

Aufrecht in den Untergang

Aufrecht in den Untergang

Eine schöne Analyse unseres politischen Systems und die Art und Weise, wie naiv die Piratenpartei damit umgeht. Leider muß ich dem Autor größtenteils zustimmen. Es ist – erfahrungsgemäß – tatsächlich so schlimm. Wir befinden uns in einer Postdemokratie, in der der Bürger wenig bis keinen Einfluß auf seine Regierung hat. Die Politiker erhalten diesen Status Quo durch Intransparenz, Lügen und Abgrenzung, während sie 90% ihrer Zeit mit Intrigen und Grabenkämpfen verbringen.

5. Kolonne

Daß die Piratenpartei ein Sammelbecken für Spinner, Radikale und vor allem Ex-Linke und Ex-Grüne ist, habe ich schon mal thematisiert.

Diese Leute interessieren sich nicht für die piratigen Grundsätze wie Liberalität und faktenbasierte Politik, sondern wollen ihre Ideologie verbreiten. Dabei kommt ihnen entgegen, daß viele Piraten durchaus sozial, und extremen „sozial angehauchten“ Positionen gegenüber sehr empfänglich sind. Das führt dazu, daß etliche Piraten krude, kollektivistische und letztendlich demokratiefeindliche Ideen unhinterfragt übernehmen.

Die Ex-Grün/Linken sind meist ideologisch gefestigt und erfahrene Rhetoriker. Es fällt ihnen leicht, anderen Leuten das Wort im Mund rumzudrehen und das kritische Denken (sofern vorhanden) bei Rezipienten in eine ihnen genehme Bahn zu lenken. Kurz, sie sind gemeingefährliche Manipulatoren.

Hadmut Danisch hat in einem sehr ausführlichen Blogpost einen klassischen Fall innerhalb der PP aufgegriffen und sauber belegt. http://www.danisch.de/blog/2013/02/28/wie-die-piraten-partei-zur-totalitaren-meinungsdiktatur-wird/

Wir müssen dringend die Angehörigen dieser 5. Kolonne loswerden. Wir hätten sie nicht mal reinlassen dürfen. Wir haben viel zu viele Mitglieder die „liberal“ und „rechts“ nicht auseinander halten können. Viel zu viele Mitglieder, die unter „Freiheit“ eine kollektivistische Zwangsgesellschaft sehen – dazu muß man nur mal in’s Liquid Feedback schauen. Da finden sich Vorschläge, wie man sie von den Grünen erwarten würden (Verbote, Kontrolle, Paternalismus), aber doch nicht von liberalen Piraten. Viel zu viele Piraten vertreten offen ein sozialistisches oder sogar kommunistisches Weltbild, etliche finden totalitäre Maßnahmen gut, die absolut nicht zu den Grundsätzen der PP passen.

Wir sind unterwandert worden und werden jetzt von innen vergiftet. Schmeißt diese Giftspritzen raus (ja, da bin ich radikal und intolerant) – die haben bei uns nichts zu suchen. Wir haben uns unseren freiheitlichen, sachbezogenen Ansatz schon weitgehend kaputt machen lassen … von Leuten, denen es um piratenfremde Ideologie und Kontrolle geht. Vielleicht schaffen wir es ja, den Geist der Piratenpartei von 2009 wieder in die Köpfe der Leute zu bringen. Wenn nicht, dann ist die PP nur eine weitere kollektivistische rot-grüne Partei. Sachen wie Datenschutz und Bürgerrechte fallen dem Genderismus/Feminismus (Kernthema der Grünen) zum Opfer. Dabei ist die PP eine Post-Gender-Partei und vielen weiblichen Parteimitgliedern geht dieser Gender-Schmarrn gewaltig auf die Nerven.

Liebe Piraten – so bitte nicht!

Das Waffenrecht – Ein Lackmustest für Demokratieverständnis, Risikokompetenz und piratiges Denken. 

Am Landesparteitag in Bayern konnte man wieder ein wunderbares Verständnis von Demokratie bei Teilen der Mitglieder der PP sehen. Am ersten Tag ein deutliches Bekenntnis zu Liberalität, Freiheit, Grundrechten und Datenschutz. Eine einmütige Absage an Überwachungsbefürworter und Kontrollwahn.

Am zweiten Tag wurden genau diese Faktoren, die vorher so einmütig als Ideal beschworen wurden, in Bausch und Bogen über Bord geworfen und einem Teil der Bürger explizit verweigert. Und zwar als es um das Waffenrecht ging.

Nun kann man den meisten stimmberechtigten Piraten sicher nachsagen, dass sie von dem Thema null Ahnung haben. Und man konnte den Fahnenflüchtigen anderer Parteien (vor allem Ex-Anhängern der Grünen, SPD und Linke) deutlich ansehen und anhören, dass sie die obrigkeitshörige Verbotsmentalität ihrer ehemaligen Heimat keineswegs abgelegt haben, sondern munter auf das neue Schiff transportieren.

Freiheit, Toleranz und Grundrechte – keineswegs für alle, sondern nur für ausgesuchte Bevölkerungsgruppen. Die Bürgerrechte für Jäger und Schützen können also nach der Meinung vieler BY-Piraten ruhig eingeschränkt werden. Denn es trifft ja nur Leute, die „man eh nicht haben will“.

Die Deserteure haben ihre verkorkste Ideologie von anderen Parteien mitgebracht und das könnte den Piraten irgendwann das Genick brechen, wenn sie nicht aufpassen. Denn diejenigen, die mit ihrer alten Partei unzufrieden waren, nutzen jetzt die Piratenplanken als Sprungbrett für ihre teils kruden, teils völlig veralteten und verquasten Ideologien, die schon in der alten Partei dumm und falsch waren.

Statt mal zu hinterfragen, was von den alten Prägungen, Mustern, Überzeugungen, Vorurteilen und Ideologien überhaupt den Piraten-Reality-Check besteht, wird weiter fleißig nach außen projiziert – wie bisher auch.

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