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Schiessen als Schulsport

Schießen hat – das ist längst mehrfach bewiesen und mit Studien belegt – eine positive Auswirkung auf die Konzentrationsfähigkeit und Disziplin von Kindern und Jugendlichen.

Außerdem lernen die Kids dabei den respektvollen und freundlichen Umgang miteinander. Wer jemals einen Schießstand besucht hat, der wird sich über den ruhigen, höflichen und respektvollen Ton der Leute untereinander sicher gewundert haben.

Im Schulsport wird Sportschießen eher selten betrieben (auch wenn das Sinn machen würde), aber es gibt in manchen Bundesländern Kurse in Kampfsport (Judo, Karate, usw.). Das hat das Bundesland Hessen im Januar verboten:

http://www.hessisches-amtsblatt.de/download/pdf_2014/alle_user/01_2014.pdf

Auf der Seite 8, §19 werden in dieser Rechtsvorschrift Sportschießen und Kampfsport als Schulsport explizit verboten. Begründet wird das nicht.

Andere Sportarten mit „erhöhtem Gefährdungspotenzial“ erfordern im weiteren Text eine besondere Aufsichtspflicht und spezielle Genehmigungen. Komischerweise sind einige der dort genannten Sportarten weit gefährlicher und unfallträchtiger als Kampfsport oder Sportschießen. Beim Kampfsport ist das Verletzungsrisiko zu vernachlässigen und beim Sportschießen so gut wie nicht vorhanden.

Man kann sich also wieder mal fragen, was in den Hirnen von Politikern vorgeht. Intelligente Gedankengänge schließe ich inzwischen immer mehr aus.

Als Kontrastbeispiel hätte ich Norwegen anzubieten. Dort ist Schießen ein Schul-Pflichtfach ab der 4. Klasse – mit großkalibrigen Jagd- und Sportgewehren! Sportschießen ist in Norwegen eine der beliebtesten und am weitest verbreiteten Sportarten.

Zweites Beispiel: Auch in Tschechien ist Schießen ein allgemeines Schulfach. Ab der 3. Klasse wird der Umgang mit Waffen an den Schulen gelehrt. Hört man in Tschechien, oder darüber hinaus, von Amokläufen, School-Shootings oder Waffengewalt? Fehlanzeige! Das Waffenrecht in Tschechien erlaubt sogar jedem volljährigen, nicht vorbestraften Bürger zwei Kurzwaffen zum Selbstschutz zu beantragen. Die Waffendichte ist hoch – die Gewaltrate niedrig. Wie in vielen anderen europäischen Ländern auch.

Die Norweger und Tschechen sind uns also in Sachen „gesunder Menschenverstand“ wieder mal um einiges voraus. Leider sind die norwegischen Studien bezüglich Schießsport in der Schule nicht in deutscher oder englischer Sprache erhältlich. Die würde ich zu gerne unseren Politikern und unseren pseudopazifistischen, rot-grün-schwarz-wählenden Mitbürgern unter die Nase halten.

Warum ist unsere Gesellschaft so dumm, so ängstlich, so hysterisch geworden? Wer hat uns diesen Unsinn eingeredet und warum glauben wir blind, was uns erzählt wird?

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