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Die wehrhafte Republik

Zivile First Responder bei Verbrechen, Amok- und Terrorlagen

Ein interessantes Papier, das zum Nachdenken anregt und ein Gegenentwurf ist, zu den EU-weiten Bestrebungen den Waffenbesitz der rechtstreuen Bürger unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung einzuschränken oder ganz zu verbieten.

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Wir brauchen schärfere Gesetze …

… und zwar Waffengesetze! Dringend! Der dicke Siggi und ein gewisser CDUCSU „Innenexperte“ Mayer sind sich da einig.

Warum belegen Politiker durch solche Aussprüche immer wieder ihre eigene Inkompetenz und Ignoranz? Wie dumm muß man sein, um das nicht zu merken?

Ich möchte den Herren und allen weiteren Personen, die da blind in dieselbe Kerbe hauen nur eine Kleinigkeit verdeutlichen:

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Verbrecher, Terroristen, Amokläufer – keiner von denen hält sich an Gesetze. Nur brave Bürger halten sich an Gesetze. Wann begreifen daß unsere „Gesetzgeber“ mal und beschränken sich auf vernünftige Regelungen?

Waffenkontrolle in Australien versagt

http://gunsnfreedom.com/17-years-after-gun-bans-in-australia-police-say-gun-crime-is-out-of-control

Tja – 17 Jahre hat man gebraucht um zu begreifen, daß man ein bisschen weiter denken muß, als einfach nur Verbote auszusprechen. Die Ergebnisse des Gun-Ban wurden schon lange vorher von weitsichtigen Leuten prognostiziert. Die Politik ignorierte diese Fakten.

http://www.breitbart.com/national-security/2013/08/21/aussie-politician-complains-about-u-s-gun-laws-but-gun-crime-in-sydney-is-out-of-control/

US-Waffenrecht

In Amerika kriegt doch jeder eine Knarre„. Das ist die Standardbehauptung die man von deutschen Medien hört und die dann jeder nachplappert, ohne das nachzuprüfen. Ein Journalist von der Chicago Sun Times – ausgewiesener Waffengegner – wollte belegen, daß jeder Möchtegern-Terrorist sich in den USA mit Waffen eindecken kann. Also ging er in einen Waffenladen um eine Waffe, ein AR-15, zu kaufen. Allerdings weigerte sich der Händler dem Kolumnisten eine Waffe zu verkaufen, woraufhin dieser einen sehr subjektiven Kommentar schrieb, daß er die Waffe nicht bekam „weil er ein Medienvertreter“ und deshalb Vorurteilen ausgesetzt sei.

http://chicago.suntimes.com/news/steinberg-would-be-terrorists-can-buy-guns-but-a-reporter-no/

Tatsache ist, daß in den USA – wie in jedem zivilisierten Land – gewisse Personengruppen vom Waffenbesitz ausgeschlossen sind. Einige der Bedingungen lauten:

  • keine Verurteilungen
  • keine Ordnungswidrigkeiten
  • nicht gewalttätig
  • keine psychischen Probleme
  • keine Suchterkrankungen

Nachdem der Artikel in der Chicago Sun Times erschien, bekräftigte der Waffenhändler, daß er nichts gegen Journalisten habe, aber wenn der FBI-Background-Check, der bei jedem Waffenverkauf zwingend gemacht werden muß, ergibt, daß der Käufer a) wegen Alkoholmißbrauch und b) wegen häuslicher Gewalt gegen seine Frau bekannt ist, dann muß der Händler den Verkauf verweigern, sonst macht er sich strafbar.

Jeder Waffenkäufer in den USA muß durch diesen Background-Check und er muß ein Formular ausfüllen, in dem psychische Erkrankungen, physische Erkrankungen, Suchtprobleme und Vorstrafen aufgeführt werden müssen. Wer dieses Formular nicht wahrheitsgemäß ausfüllt, macht sich strafbar:

It’s a felony punishable by up to 10 years, and up to a 250,000 fine. There is also an Ammendment called the Latenburg Ammendment that states you are barred from possession of a firearm if you have a conviction of domestic violence, even a misdemeanor.

Ein Argument ist durchaus valide. Wie konnte jemand wie der Orlando-Shooter, trotz FBi-Überwachung Waffen kaufen? Mit ziemlicher Sicherheit ein Fehler auf Behördenseite. Denn ein Waffenhändler kann sich keine illegalen Aktionen leisten, wenn ihm seine Handels-Lizenz erhalten bleiben soll.

Einen interessanten Effekt hat das Orlando-Massaker. Die Waffenausbildung an den meisten US-Shootingranges ist förmlich ausgebucht von Mitgliedern der LGBT-Gemeinde. Schwule und Lesben bewaffnen sich.

Die Attentate und die Drohungen, die Waffengesetze zu verschärfen, treiben die Waffenverkäufe steil in die Höhe. Während gleichzeitig die Anzahl der Gewaltverbrechen in kräftig zurückgeht. Korrelation oder Kausalität?

http://www.breitbart.com/big-government/2016/07/12/1993-2014-gun-ownership-skyrockets-violent-crime-plummets/

Die Zahlen in der Kriminalstatistik

@stefanolix hat sich die Mühe gemacht in einigen Blogartikeln etwas tiefer in die „Polizeiliche Kriminalstatistik“ des BKA einzutauchen und bringt ernüchterndes zutage:

https://stefanolix.wordpress.com/2016/06/09/wie-das-bka-einmal-eine-statistik-zur-kriminalitaet-erstellte-und-wir-sie-nicht-lesen-sollten/

Mich stört die Unschärfe und teilweise auch Oberflächlichkeit der Polizeistatistiken schon lange. Etwas genauere Zahlen scheint es zu geben – aber die sind „unter Verschluß“. (Wahrscheinlich, damit sie fremdenfeindlichen Kreisen nicht in die Hände spielen, oder die weil sie die Unfähigkeit der Behörden belegen könnten. Die offiziellen „Begründungen“ sind nämlich Spiegelfechterei).

Behördliche und staatliche Verschleierung ist eine Methode, die aufmerksame Bürger, die transparent informiert werden wollen, regelmäßig – und mit Recht – auf die Palme bringt. Vor allem, weil die Gerüchteküche dann erst recht überkocht. Regierung und Behörden haben die grundlegenden Regeln der Kommunikation immer noch nicht kapiert und bilden sich anscheinend ein, daß offensichtliches geheimgehalten werden kann.

Die Rückkehr der Gewalt in den Alltag

In der polizeilichen Kriminalstatistik wird seit Jahren behauptet, daß die Zahl der Verbrechen sinkt – bezogen auf die Gesamtzahl.

Allerdings steigt die Zahl der Diebstähle und Einbrüche seit Jahren recht stark an. Die Aufklärungsquote bei Einbrüchen kommt nur in Bayern über 15%. In anderen Bundesländern – vor allem in den Großstädten – liegt sie teilweise deutlich unter 10%. Eine Dunkelziffer gibt es auch. Viele Einbrüche werden von den Opfern gar nicht mehr gemeldet, weil sowieso nicht damit gerechnet wird, daß die Polizei fähig wäre die Tat aufzuklären. Bei nur 2,6% der Einbrüche (bundesweit) kommt es überhaupt zu einer Gerichtsverhandlung gegen einen Verdächtigen.

Gewalttaten sollen laut Statistik zurückgehen. Allerdings nimmt die Brutalität bei diesen Verbrechen stark zu. Früher™ war ein Kampf vorbei, wenn einer der Gegner am Boden lag. Heutzutage wird da noch kräftig nachgetreten. Nicht selten mit fatalen Folgen für das Opfer.

Auf etwas anderes sollte man sich allerdings einstellen – nämlich darauf, daß Gewalttaten wieder zunehmen werden. Gewalt aufgrund einer Mentalität und einem Weltbild, die für uns sehr fremd sind. Und dieser Artikel liefert eine sehr plausibel klingende Begründung:

http://www.achgut.com/artikel/die_rueckkehr_der_gewalt_in_den_alltag

 

Nicht täuschen lassen

https://sinnsucht.wordpress.com/2016/01/18/politik-10/

Der prozentuale Anteil von anderen Ethnien ist im Bereich Kleinkriminalität und Taschendiebstahl 5,4 mal höher als bei Deutschen. Und das ist jetzt nur ein kleiner, selektiv ausgewerteter Bereich der Gesamtkriminalität.

Natürlich wissen wir das – ungeachtet der geschönten Berichterstattung – seit Jahren. Die Gründe sind dafür sind nur teilweise nachvollziehbar. Nämlich dann, wenn man in sehr simplen Kategorien denkt. Entgegen der landläufigen Meinung von Journalisten und Politikern können viele Bürger sehr wohl differenziert denken.

Die Gründe für das Ergebnis der Statistik sind vielfältig. Integrationsversagen, lasche Verfolgung und Bestrafung  (insbesondere bei Kleinkriminalität) und die Ansicht der Verbrecher, daß sich Verbrechen eben doch lohnt. Sonst würden sie es ja nicht machen. Der Bürger hat das längst zur Kenntnis genommen und murrt immer lauter. Auch unsere rechtstreuen, ausländischen Mitbürger tun das – teils recht deutlich. Denn Migranten- und Ausländerkriminalität färbt auf andere Bevölkerungsgruppen ab. Die einen werden in denselben Topf geschmissen wie die Verbrecher und die anderen packt man pauschal in die große Sammelschublade „Rassisten“, „Faschischten“ und „Nazis“.

Wenn man aber nicht als Rassist bezeichnet werden will, dann sollte man die Klappe halten. Die „Ankläger“ in Sachen Rassismus können nämlich im Allgemeinen nicht ertragen, daß ihr persönliches Weltbild angegriffen wird. Statt sauber zu differenzieren, wird unterschiedslos mit dem stumpfen Instrument „Rassismuskeule“ auf jeden eingedroschen, der das sehr simple Weltbild dieser Gruppen stört. Das gibt Kollateralschäden und diese wandern dann in Scharen Richtung rechte politische Ecke ab. Genau der Effekt, der eigentlich vermieden werden soll. Ein Kommunikationsseminar für Anfänger und ein bisschen Unterricht in Psychologie wären da wohl angebracht.

Das ist aber wohl etwas, was Ideologen nie begreifen werden. Deshalb greifen sie zu demselben schwarz-weiß-denken, das sie ihren (echten oder vermeintlichen) politischen Gegnern unterstellen.

Das ist etwas, was einen Gutmenschen ausmacht. Für den Begriff gibt’s übrigens bei Wikipedia eine schöne Begriffserklärung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

Man kann gerne das „Herz am rechten Fleck“ haben – aber man sollte schon ein bisschen über die oft nachhaltigen und weitreichenden Konsequenzen des eigenen Denkens und Handelns nachdenken und nicht einfach den Denkprozess beenden, wenn das Gehirn „Belohnungsbotenstoffe“ aufgrund der eigenen (meist eingebildeten) moralischen Überlegenheit ausschüttet. Altruismus ist in der Regel Selbstbetrug und wird von weniger Wohlmeinenden gerne ausgenutzt.

„Hüte dich vor Selbstlosigkeit! Sie basiert auf Selbsttäuschung, der Quelle allen Übels.“ —Robert A. Heinlein