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Verrat am Bürger

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/08/14/was-geschah-bei-imco/

Das lässt sich nicht anders interpretieren als ein Beweis – einerseits für Kurzsichtigkeit, Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz von Politikern und andererseits als Verrat am Bürger – dem Souverän! Das hat nichts mit demokratischer Mitbestimmung zu tun, sondern mit Bevormundung. Es belegt auch die Angst der Politiker davor, daß die Bürger immer mehr begreifen, was mit ihnen gespielt wird.

Es geht unseren Politikern wohl doch primär um die Entwaffnung der rechts- und regeltreuen Bürger, zugunsten von Verbrechern und Terroristen, die sowieso kein Problem haben, die gültigen Waffengesetze zu umgehen und das erwiesenermaßen auch tun.

Gleichzeitig spiegeln unsere sogenannten Volksvertreter der weniger informierten Bürgerschaft vor,  man könne mit Gesetzesverschärfungen und Verboten die Verbrecher und Terroristen in den Griff bekommen.

Auch unser Innenminister faselt davon, den #EUgunban zügig umzusetzen und mit eigenen Regelungen sogar noch eins drauf zu setzen. De Maizière treibt damit rund 2 Millionen Bürger (evtl. sehr viel mehr, weil diese 2 Millionen auch Einfluß auf die Wahlentscheidungen ihrer direkten Umgebung haben) in die Arme der AfD oder ähnlich radikalen Parteien. Daß wir Waffenbesitzer von Links (SPD, LINKE und GRÜNE) permanent verraten werden, sind wir schon gewohnt. Jetzt fallen uns auch UNION und Teile der FDP in den Rücken. Leider nicht ganz unerwartet …

„Man darf nur seine Gesinnung nicht zeigen, sondern muß zuerst das Begehrte auf alle Weise zu erlangen suchen. Es reicht hin, jemand seine Waffen abzuverlangen, ohne daß man sagt, ich will dich damit umbringen; denn hast du einmal seine Waffen in der Hand, so ist es immer noch Zeit, deine Gelüste zu befriedigen.

Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“

(Niccolo Machiavelli, 1513, italienische Staatsphilosoph)

Jede Regierung, die mit ihrem Volk eine Schweinerei vorhatte, hat zuerst die Bürger entwaffnet. Das ist eine historische Tatsache. Unsere Politiker haben entweder ihren Machiavelli nicht gelesen oder nicht verstanden. Es wird Zeit für den Bürger, der Politik zu zeigen, daß der Bogen schon weit überspannt ist. Vielleicht gelingt es noch durch demokratischen Protest, vielleicht …

Gelingt das nämlich nicht, dann werden große Mengen von Waffen von heute auf morgen in die Illegalität wandern. Das ist schon einmal passiert – 1972. Damals wurden, von einem Tag auf den Anderen, durch ein dummes und wirkungsloses Gesetz rund 20 Millionen illegale Waffen geschaffen. Auch daraus haben die Politiker nichts gelernt.

Gleichzeitig befeuern die Politiker damit den illegalen Waffenhandel. Man könnte aus der amerikanischen Alkohol-Prohibition lernen. Gestärkt wurde nur die Kriminalität und das organisierte Verbrechen. Leider sind die allermeisten Politiker weder gebildet, noch zugänglich für Fakten.


Einerseits zieht sich das Gewaltmonopol immer stärker aus seinem eigentlichen Aufgabenbereich – der Strafverfolgung und Prävention – zurück (anderslautenden Behauptungen sollte man nicht allzuviel Glauben schenken – Politiker sind notorische Lügner), andererseits verweigert man dem Bürger die Mittel zur Selbsthilfe – die diesem zusteht, weil Selbstverteidigung ein Naturrecht ist.

Überspitzt ausgedrückt, werfen die Politiker die Bürger den Wölfen zum Fraße vor, während sie selbst durch Geld, Leibwächter und Waffen vor den Gefahren geschützt sind, denen der normale Bürger in zunehmendem Maße wehr- und hilflos ausgeliefert ist.

https://freiheitswelle.wordpress.com/2016/08/14/fakten-zum-waffenbesitz/

 

Rumänische Gangs schmuggeln Waffen nach Westeuropa

In diesem Sky-Bericht wird gezeigt, daß organisierte Banden Waffen aller Art und in großer Menge nach Westeuropa geschmuggelt werden. Die Preise haben in den letzten Jahren kräftig angezogen. Bekam man beim Fall der Mauer in den sowjetischen Garnisonen der Ex-DDR eine AK-47 noch für 150 Mark – zahlte man für ein vollautomatisches Sturmgewehr jetzt bis zu 1.700 Euro.

Nichtsdestotrotz sind illegale Waffen weiterhin leicht erhältlich und in großen Mengen verfügbar – egal wie stark die EU-Kommission und die nationalen Politiker die Waffengesetzte verschärfen. Verbote treffen und entwaffnen immer nur die gesetzestreuen Bürger. Die Geschäfte mit illegalen Waffen bremst das nicht – ganz im Gegenteil.

http://news.sky.com/story/gang-selling-ak-47s-bound-for-western-europe-10526393

http://news.sky.com/video/criminal-gang-selling-military-weapons-10526779

Das böse DarkNet

Ja, ja, diese Teufelserfindung – das Internet und die dunklen Ecken darin … DAS DARKNET. Da muß man ja als Bürger fürchten, daß sich da nur Verbrecher, Terroristen und Kinderschänder tummeln.

Nun – diese Elemente gibt’s dort zwar auch gelegentlich (wie auch in der realen, materiellen Welt), aber das DarkNet wurde geschaffen um Zensurbestrebungen auszuhebeln, Zeugen- und Quellenschutz zu betreiben und kritischen Bürgern (auch Journalisten und Bürgerrechtlern) die Möglichkeit zu geben, ohne Lebensgefahr kommunizieren zu können.

Nun hat die WELT herausgefunden, daß man da auch illegale Waffen kaufen kann …

http://www.welt.de/wirtschaft/article156844225/So-funktioniert-der-illegale-Waffenhandel-im-Netz.html
Die Kommentare von ausgewiesenen Fachleuten unter dem Artikel sind mehr als unterhaltsam.

Da sollen also 3 Leute Schreckschußwaffen in scharfe Waffen umgebaut haben. Und sie sollen sogar mit scharfen Sturmgewehren gehandelt haben …

Tatsache ist, daß der illegale Waffenhandel im Internet marginal ist. Der Umbau von Schreckschußwaffen in scharfe Waffen ist zwar möglich, erfordert aber doch profundes Fachwissen und Experten-Fähigkeiten. Außerdem ist das Produkt das dabei rauskommt für den Benutzer lebensgefährlich, da das hauptsächlich verwendete Material bei Schreckschußwaffen einfacher Zinkdruckguß ist, der dem hohen Gasdruck handelsüblicher Patronen nicht lange standhält.

Wenn einem so ein Spielzeug nicht schon beim ersten Schuß ins Gesicht springt, dann bestimmt bei einem der nächsten Versuche.

Und weil für unsere Politikerdarsteller das Internet Neuland und Waffentechnik ein Buch mit sieben Siegeln ist, wollen sie deswegen den Waffenhandel im Internet zwischen Privatpersonen verbieten …

Kann jemand mal diesen ignoranten Inkompetenten verklickern, daß sie damit nur den legalen Handel einschränken können? Der legale Handel unterliegt seit jeher denselben Gesetzen die er auch beim Waffenkauf im Laden befolgen muß. Gegen den Handel mit illegalen Waffen hilft gar nichts, außer guter herkömmlicher Polizeiarbeit und die ist teuer, mühsam und zeitauwändig. Punkt!

Die EU-Kommission will also den legalen Handel stark regulieren um den illegalen Handel zu unterbinden. Liebe Politikerdarsteller, liebe EU-Kommissionsmitglieder – Sie können Verbrecher, Terroristen und Verrückte nicht stoppen, indem Sie dumme Gesetze erlassen!

Was kann man gegen den Politiker-Irrsinn tun? Protestieren! Höflich, aber nachdrücklich:

http://german-rifle-association.de/how-to-protest-wie-kannst-du-gegen-die-geplante-eu-feuerwaffenrichtlinie-protestieren/

Trigger-Happy

Immer noch glauben viele Menschen an den „Waffen-Effekt“ – die Theorie, daß allein die Verfügbarkeit einer Schußwaffe einen direkten oder schleichenden Einfluß auf Menschen hat und sie früher oder später zu Killern (Verbrechern, Terroristen) macht.

Ungeachtet der Tatsache, daß in Vergleichen mit anderen, häufig benutzten Tatwerkzeugen, diese Theorie eben nicht bestätigt werden kann, haben in den 60ern Forscher (Berkowitz et al.) eben diese Theorie aufgestellt und mit einer Studie zu belegen versucht. Laut Berkowitz erhöht eine Schußwaffe die Aggressivität einer Versuchsperson.

https://en.wikipedia.org/wiki/Weapons_effect
(Bezeichnenderweise gibt es den Artikel in der deutschen Wikipedia überhaupt nicht)

Die Auswertung der Aggressionsstudie schien diese Annahmen zu belegen. Jahre später wurde das Set-Up der Studie (die Rahmenbedingungen) und die Auswertung von anderen Wissenschaftlern überprüft und als grob fehlerhaft erkannt. Kurz: Die Studie, ihre Vorannahmen, ihre Ergebnisse und die Schlüsse, die daraus gezogen wurden, sind Unsinn. Unwissenschaftliche Arbeit hat einen Glaubenssatz in die Welt gestellt, der weit von der Realität entfernt ist, sich aber in den Köpfen festgesetzt hat.

Da diese Theorie aber von einem renommierten Sozial-Psychologen auf dem Feld der Aggressionsforschung aufgestellt und erst später von anderen Wissenschaftlern überprüft wurde, glaubte man das einfach. Dabei wurde diese Studie schon Mitte der ’70er angezweifelt, überprüft und mit anderen Studien widerlegt.

Hier die Studie (die bekannteste von mehreren Arbeiten), die die ursprüngliche Theorie mit klaren Argumenten zerpflückt und schlampige Arbeit aufdeckt.

https://www.saf.org/wp-content/uploads/2014/01/Trigger-Happy-Rethinking-the-Weapons-Effect.pdf

Leider finden sich gerade in den Sozialwissenschaften und in der Psychologie häufig „Studien“ die wissenschaftlichen Ansprüchen und der eigentlich erforderlichen Methodik nicht genügen. Die Ergebnisse werden in populärwissenschaftlichen Beiträgen von „Wissenschafts-Journalisten“ kurz als „Tatsachen“ ohne weitere Hintergründe angesprochen und landen so als „Allgemeinwissen“ in den Köpfen der Menschen. Schon interessant, was ein plausibel klingender, ein anscheinend wissenschaftlich belegter aber völlig falscher Gedankengang für gesellschaftliche Auswirkungen haben kann. (Heute erleben wir das wieder beim 3rd-Wave-Feminismus und den sogenannten „Gender-Studies“, die nicht mal eine wissenschaftliche Grundlage haben, sich aber als scheinbar seriöse Forschung verkleiden).

Dabei hätte gerade im Fall des „Waffen-Effektes“ schon eine einfache statistische Überprüfung von Delinquenz und Schußwaffengebrauch bei normalen Bürgern (unter Ausschluß von Verbrechern, Irren und Terroristen) ein klares Ergebnis erbracht. Nämlich, daß gesetzestreue Waffenbesitzer sogar weniger zu Aggression und Gewalt neigen.

Forscher wie Gary Kleck fanden sogar einen „reverse weapons-effekt“ – konnten also belegen, daß Waffen sich negativ auf Aggression auswirkten.

Fazit: Waffen, Waffenbesitz und Waffenbesitzer sind nicht die Ursache von Aggression und Gewalt. Waffen können bei Verbrechen Tatmittel sein, verursachen die Tat aber nicht.

Ein typischer Fall in dem Korrelation und Kausalität verwechselt wurden. Etwas, was in den „harten“ MINT-Wissenschaften viel seltener vorkommt als in den „weichen“ Wissenschaften in denen das inzwischen fast epidemisch ist. Dabei lassen sich viele Elemente des Falsifikationismus auch auf die weichen Wissenschaften anwenden.

Und immer noch steht der „Waffen-Effekt“ als Tatsache in den Lehrbüchern für Psychologen und Soziologen …

Wenn der Schuß nach hinten los geht

Tja, das hat sich unsere „Verteidigungsministerin“ sicher anders vorgestellt. Die PR-Aktion mit dem angeblich „untauglichen“ G36 Sturmgewehr ging nach hinten los.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155950704/Jetzt-hat-von-der-Leyen-ein-echtes-Problem.html

Halten wir noch mal fest:

Das G36 wurde Anfang der 1990er für eine reine Verteidigungsarmee im Raum von Mitteleuropa konzipiert. Es war nie für den Einsatz in extremsten klimatischen Bedingungen gedacht und auch nicht dafür, daß es als Maschinengewehr mißbraucht wird. Der Versuch von der Leyens, Heckler und Koch für die geänderten Anforderungen in Regress zu nehmen, geht jetzt nach hinten los.

Die Ministerin versucht jetzt mit einer „wissenschaftlichen Studie“ (die sich sicher als selektive Gefälligkeitsstudie herausstellen wird), zu retten, was zu retten ist. Das ist natürlich eine Vermutung, aber die basiert auf langjähriger Erfahrung mit solchen Vorgängen.

Die Versuche der Politik und der Führung der Bundeswehr die eigenen Versäumnisse jetzt Heckler und Koch anzulasten, ist wieder mal ein ganz trauriges Kapitel in Sachen Ignoranz und Inkompetenz.

http://www.tagesschau.de/inland/nachtwei-gewehr-101.html

Entschädigungslose Enteignung?

Andreas Tögel hat im ef-magazin einen sehr interessanten Artikel zu den Absichten der EU-Kommission, Besitzer legaler Waffen entschädigungslos zu enteignen.

Nun ist Entzug von persönlichem Eigentum auf Basis von Verordnungen und Gesetzen ein extrem heikles Thema und wird deswegen von so ziemlich allen Verfassungen (in zivilisierten Ländern) als ausgesprochen seltene Ausnahme gehandhabt. Enteignung ist nämlich eigentlich nichts anderes als Diebstahl durch staatliche Gewalt. So etwas ist denkbar in extremen Notsituationen, wie der Notfallverfassung, aber auch, wenn man Grundstücke für eine neue Bahntrasse braucht. Enteignung muß dem Gemeinwohl dienen.

In Deutschland ist entschädigungslose Enteignung verboten. Enteignung ist nur in sehr seltenen Ausnahmefällen gestattet und muß entsprechend vergolten werden. (Da wurde und wird allerdings gelegentlich heftig Schindluder getrieben und nicht selten enden solche Aktionen vor Gericht).

Der Artikel illustriert die Willkür von EU-Kommission und EU-Parlament gegen die Bürgerinteressen.

http://ef-magazin.de/2016/03/21/8624-privater-waffenbesitz-in-gefahr-entschaedigungslose-enteignung

Zitat aus dem Text:

„Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert. Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du verhaftet. Wenn du dich der Verhaftung widersetzt, wirst du niedergeprügelt. Wenn du dich gegen das Niederprügeln wehrst, wirst du erschossen. Dieses Verfahren ist als Rechtsstaatlichkeit bekannt.“

Ein paar Gedanken zur Waffenschein-Debatte

Im vorherigen Beitrag ging es um die Petition „Waffenscheine für Frauen„. (Was ungerecht wäre, weil Männer sogar in höherem Maße von Gewalt betroffen sind, wie die Statistiken beweisen). Gehen wir also von Gleichberechtigung – wie im Grundgesetz Artikel 3 gefordert – aus und beziehen wir uns auf beide Geschlechter.

Der Art. 2, Absatz 2, im Grundgesetz lautet:

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Daraus folgen u.a. die Paragraphen 32 – 35 StGB

… und die entsprechenden Regelungen.

Die Forderung ist ja nicht „Waffen für Jedermann“ – sondern Schußwaffen für Leute, die sich bedroht fühlen. Im Prinzip müsste Selbstschutz/Selbstverteidigung als Bedürfnisgrund für die Behörden völlig ausreichen. Trotzdem wird dieses Bedürfnis von den Behörden nur extrem selten anerkannt und von der Politik seit Jahren mehr und mehr eingeschränkt.

Auch werden andere Hilfsmittel zur Selbstverteidigung immer stärker reguliert und sogar verboten. So sind Elektroschocker nur noch mit Zertifikat erlaubt, Teleskopschlagstöcke darf man besitzen, aber nicht mitführen und Pfefferspray ist prinzipiell nur zur Tierabwehr erlaubt. CS-Gas hat meist eine bescheidene Wirkung und für Schreckschußwaffen braucht man einen kleinen Waffenschein – wenn man die Waffe außer Haus mitführen will. Entsprechend gibt es Einschränkungen für Messer – aber kein halbwegs intelligenter Mensch möchte einen Gegner so nahe heran kommen lassen, oder?

Daraus folgt, daß der gesetzestreue Bürger immer mehr in seinen Möglichkeiten eingeschränkt wird – im Gegenzug aber die Position des Täters gestärkt wird. Anscheinend will man keine wehrhaften Demokraten, sondern Opfer.

Was für Voraussetzungen sollte man für einen Waffenschein ansetzen?

Zunächst einmal die Bedingungen, die heutzutage schon an jeden Sportschützen gestellt werden:

  • Zuverlässigkeit
  • geistig und körperlich fähig mit Waffen umzugehen
  • Waffensachkunde
  • regelmäßiges Training
  • sichere Aufbewahrung (wenn die Waffe nicht getragen wird)

Sollte man den geistigen Zustand des Antragstellers überprüfen?

Darüber kann man steiten. In Östereich ist eine MPU in manchen Fällen Pflicht, in anderen Ländern interessiert das überhaupt nicht. Tatsache ist, daß eine MPU immer nur eine Momentaufnahme ist und die Kriterien, nach denen getestet werden soll, reichlich unzuverlässig zur Beurteilung sind. Man könnte beim lesen der Testfragen den Eindruck bekommen, daß da nur jemand Geld machen will, ohne tatsächlich valide Ergebnisse liefern zu können. Meiner Meinung nach, kann man drauf verzichten. Das ist so ein typischer Versuch Scheinsicherheit zu erzeugen.

Was wäre zwingend notwendig?

  1. Zuverlässigkeit
    Das heißt daß die Person, die den Waffenschein beantragt, ein supersauberes Führungszeugnis haben muß. Straftaten jeder Art schließen Waffenbesitz aus. Politische und religiöse Extremisten sind sowieso außen vor. (Und auch, wenn jetzt die Social Justice Warriors aufheulen – gewisse ethnische Gruppen würde ich nach dem Schweizer Modell ebenfalls ausschließen).
  2. geistig und körperlich fähig
    Wer erkennbar einen psychischen Schaden hat, oder gewisse Formen von Geisteskrankheiten hat, ist heute schon vom Waffenbesitz ausgeschlossen. Das gilt auch für Menschen, die nicht die volle Kontrolle über ihren Körper haben. Als Altersgrenze würde ich 18 oder 21 Jahre ansetzen.
  3. Waffensachkunde (Schulung)
    Wer mit Waffen umgehen will, der muß sich damit auskennen. Man muß mit der Technik und den rechtlichen Bedingungen vertraut sein. Vor allem die Regelungen zu Notwehr/Nothilfe müssen verstanden sein.
  4. regelmäßiges Training (Standard und Verteidigungsschießen)
    Wer mit seiner Waffe nicht regelmäßig trainiert, der verliert seine Fertigkeiten. Sicherheitsregeln, Handhabung und Treffsicherheit müssen immer wieder geübt werden, damit man im Notfall nicht sich selbst oder Andere verletzt.
  5. den Willen im Notfall Gewalt anzuwenden (Mindset)
    Hier sehe ich eine der größten Hürden bei der bewaffneten Selbstverteidigung. Ohne die unbedingte Entschlossenheit, mich gegen unrechtmäßige Angriffe mit einer tödlich wirkenden Waffe wehren zu wollen, nützen mir all die vorgenannten Voraussetzungen nichts. Wir leben in einer sehr pazifistischen Gesellschaft. Den meisten Menschen fällt es extrem schwer Gewalt auszuüben – was im Prinzip sehr gut ist. Wer es aber im Notfall nicht schafft, diese Konditionierung beiseite zu schieben, kann trotz Schußwaffe zum Opfer werden.
  6. sichere Aufbewahrung
    Niemand will, daß die minderjährigen Kinder an die Waffe rankommen und Schaden verursachen – oder sonstige Unbefugte Zugriff erlangen können.

Kommentare – Anregungen – Ideen – Kritik?

CCW-Training für Frauen in den USA:

Ausführliche Infos in englisch:

Waffen – ein Stück Zivilisation 2

Noch ein Artikel vom Freiraum-Magazin, der ebenfalls ein paar sehr gute Argumente für Waffen und Waffenbesitz enthält.

Tatsache ist, daß ein selbstgewählter Opferstatus aus ”moralischen Gründen” eine grandiose Dummheit und Selbstbetrug ist.

http://freiraum-magazin.com/2015/11/09/waffen-bedeuten-zivilisation/

Waffen in Amerika – spinnen die?

Das ist ein Beispiel dafür, wie ausgewogener, gut recherchierter Journalismus aussehen könnte. Die öffentlich-rechtlichen sind dazu anscheinend nicht in der Lage. Ein paar kleine Schwachstellen hat das Video, aber darüber kann man erst mal hinwegsehen.

Prädikat: Sehenswert!
So ein Thema in ca. 5 Minuten zu pressen ist schon eine Leistung. Da können sich unsere „Qualitäts-Journalisten“ noch eine ordentliche Scheibe von abschneiden.

Anmerkungen dazu:

  • Ein freier Mann trägt eine Waffe – das war schon bei den alten Griechen, Römern, Kelten und Germanen so. Sklaven durften keine Waffen haben. Gleiches gilt für Diktaturen. Die herrschende Klasse verfügt über Waffen – die Bürger nicht
  • Auch heute noch braucht man in vielen ländlichen Gegenden der USA eine Waffe. Mein Cousin z.B. muß gelegentlich morgens den Bären im Garten eins mit der Flinte und Gummischrot auf den Pelz brennen, damit er seine Töchter ungefährdet zum Auto bringen und in die Schule fahren kann. Amerika ist groß. Bis da mal die Polizei kommt, kann locker auch mal eine Stunde vergehen. Da muß man sich im Notfall selbst behelfen können. Auch das ist ein Grund für Waffenbesitz in den USA.
  • Ja, auch in den USA gibt es viele Waffenkritiker. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Zahl der Waffen und der Waffenbesitzer kontinuierlich (teils kräftig) ansteigt – im Gegenzug aber die Waffenkriminalität und die Kriminalität im allgemeinen sinken.
  • Es ist ziemlich schwierig die „deutschen Zustände“ mit den „amerikanischen Zuständen“ zu vergleichen. Anderes Land, andere Leute, andere Mentalität …
  • Von den vielen Kindern und Jugendlichen, die in den USA Opfer von Schußwaffen werden, geht ein erklecklicher Teil auf das Konto von Bandenkriegen des mehr oder weniger organisierten Verbrechens. Bei den Gangs ist es üblich, daß schon 10- oder 12-jährige als Mutprobe oder zum Aufnahmeritual ein Mitglied einer gegnerischen Gang umlegen müssen. Das macht auch einen recht großen Teil der Schußwaffenopfer aus: Gang-Wars zwischen verfeindeten Gruppen.
  • Auch in Deutschland gibt es recht viele illegale Waffen. Allerdings ist der Drang, diese auch einzusetzen, relativ gering. Wieder die Mentalität. Der durchschnittliche Deutsche ist so stark pazifiziert, daß er nicht mal ernsthaft an Selbstverteidigung denkt. Schutz erwartet er von der Polizei und vom Staat. Das ist in den USA größtenteils anders. Da heißt es: „Wenn Sekunden zählen, ist die Polizei meist nur Minuten entfernt“.

Fazit: Die USA haben definitiv ein Gewalt-Problem – kein Waffenproblem. Die Waffen sind nur ein Symptom.