Plötzliche Politische Inversion

So langsam finden die Leute heraus, daß es gravierende Nachteile hat, wenn Männer wie Mädchen erzogen werden, oder sich so verhalten. Bis das bei den Feministen und Genderisten ankommt, wird es – trotz der Vorfälle zu Sylvester in Köln – noch eine Weile dauern.

Alle Welt fragt sich, warum die Begleiter der belästigten Frauen, ihre Partnerinnen nicht beschützt haben – und zwar mit dem in dem Fall nötigen Körpereinsatz. Die Antwort ist einfach: Weil sie es nicht können. Einzelkinder, die behütet aufgewachsen sind und sich nie im Leben ernsthaft gegen Widerstände durchsetzen mussten, können so etwas nicht.

Der “Mann als Beschützer” hat in unserer verweichlichten, durch-genderisierten Gesellschaft wohl ausgedient.

Ein sehr lesenswerter Artikel:

http://www.danisch.de/blog/2016/02/04/plotzliche-politische-inversion/

Verängstigte Bürger – oder – sorglose Bürger

Eine schöne Momentaufnahme der herrschenden Zustände. Einerseits “besorgte Bürger” auf der anderen Seite “sorglose Bürger”.  Die einen sehen in jedem Schatten eine Bedrohung, während die Anderen überhaupt nichts mitkriegen und bass erstaunt sind, wenn sie überraschend zum Opfer werden.

http://sagittarius-femininus.de/veraengstigte-buerger-oder-sorglose-buerger/

Kleine Anfrage der LINKEN

Die Linke hat eine Anfrage an den Bundestag gestellt:

Zuerst wollte man wissen, wie viele Waffen im Schengen-Raum als gestohlen und zur Fahndung ausgeschrieben sind. Der Fahndungszeitraum beträgt 30 Jahre. Laut Auskunft der Regierung befinden sich aktuell 164.611 Waffen in den Fahndungscomputern. Dabei wird nicht exakt unterschieden, ob es sich um Privatwaffen (Sport- und Jagdwaffen), Behördenwaffen oder Militärwaffen handelt.

Dann wollte die Linke wissen, wie viele illegale Waffen die deutschen Behörden seit 2010 gefunden und beschlagnahmt haben:

2010 2011 2012 2013 2014
nach WaffG 14.225* 15.757** 8.624 10.621 7.596
nach KWKG 219 131 262 231 264

* beinhaltet 2 Sicherstellungen durch den Zoll mit insgesamt 5.037 Waffen
** beinhaltet 1 Sicherstellung durch den Zoll mit 6.800 Luftdruckwaffen

Dann wollte man wissen, ob die Bundesregierung Erkenntnisse über die Herkunft dieser Waffen hat. Die Regierung stellt fest, daß eine solche Untersuchung bisher nicht durchgeführt wurde.

Als nächstes wollte man wissen, ob verstärkt Sturmgewehre des Typs Kalaschnikow auf dem deutschen Schwarzmarkt erhältlich sind, und wenn ja, warum. Die Regierung bestätigt eine gute Erhältlichkeit im europäischen Ausland. Zu Deutschland wird behauptet, das keine erhöhte Verfügbarkeit festgestellt werden kann. (Eine Aussage, die man anzweifeln sollte.)

Aktuell sind im Nationalen Waffenregister (Deutschland) 5.807.371 privat besessene Waffen registriert (Stand November 2015). Die Datenbereinigung im Register dauert aber noch mindestens bis 31.12.2017. Zum 31. August 2015 waren es 5.777.694 Waffen und zum 30. November 2014 waren es 5.693.055 Waffen. Eigentlich sollte man annehmen, daß bei der Datenbankbereinigung die Zahlen sinken sollten …

Interessant sind die Aufschlüsselungen nach Waffenarten:

“Von den im NWR gespeicherten inländischen Waffen konnten bis zum 30. No- vember 2015 1 272 der EU-Kategorie A, 1 708 961 der EU-Kategorie B, 2 124 761 der Kategorie C, und 734 808 der Kategorie D zugeordnet werden. Bei den restlichen im NWR gespeicherten Waffen ist die im Zuge der Datenbereini- gung erforderliche Zuordnung jeder einzelnen Waffe zu einer EU-Kategorie durch die zuständigen Waffenbehörden noch nicht erfolgt.”

Die Zahl der Waffenbesitzer schwankte im Laufe des Bereinigungsprozesses stark. Aktuell sollen es 985.160 Personen sein.

Zu einigen der Fragen der Fraktion gibt es keine Daten. Etwas, was Waffenbesitzer seit Jahren stark kritisieren. Auch findet sich einiges, was als geheim eingestuft wird.

Das PDF mit weiteren interessanten Informationen findet sich hier:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/073/1807301.pdf

Blogreader 4

Wenn man Besitzer legaler Waffen mit der Bundesregierung (dem Staat) vergleicht, dann schneidet die Bundesregierung nicht besonders gut ab:

Die Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß Waffenrecht

IS-Anhänger schießt in den USA mit gestohlener Waffe um sich. Warum hat er sie nicht einfach im Waffenladen gekauft? Weil die obligatorische Hintergrundüberprüfung in den USA so etwas verhindert hätte. Die sogenannten ”amerikanischen Zustände” sind also ganz anders, als uns das unsere Medien vormachen möchten:

Mann schießt auf Polizisten – folgt nun Verschärfung des US Waffenrechts?

Die Auswirkungen der Unsicherheit im Volk:

Die Menschen haben Angst

Bürgerwehren agieren außerhalb des Gesetzes? Anscheinend nicht:

Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung ist und bleibt Aufgabe des Staates

Rechtsstaat?

„Die Rechtsstaatlichkeit ist die gefährlichste Idee, die jemals über die Menschheit gebracht wurde. Die grundsätzliche Lehre dieser Idee ist, dass du dem Gesetz folgen sollst, nicht weil es sinnvoll oder moralisch wäre, du sollst ihm nur folgen, weil es das Gesetz ist. Es wird angenommen, dass selbst wenn die Gesetze falsch sind, es dennoch richtig ist, sie zu befolgen, weil es das System unterstützt und das System wichtiger ist als du selbst. Autorität will nicht, dass du tust, was richtig ist, sie will, dass du gehorchst. Das Gesetz ist eine Waffe. Es wird vom Bösen verwendet, um seine Beute anzugreifen. Das Gesetz ist die Waffe, die verwendet wird, um zu erpressen und zu kontrollieren. Die Kultur lehrt, dass Gesetze richtig und gut wären. Die Kultur stellt nie die Frage, wer das Gesetz geschrieben hat oder ob das Gesetz richtig ist. Du musst gehorchen, egal was es besagt. Auf diese Weise ist das Gesetz eine mächtige Waffe, die gegen dich verwendet wird.

Wer auch immer die Gesetze kontrolliert, kontrolliert dich.“

Jeremy Locke

Ein paar Gedanken zur Waffenschein-Debatte

Im vorherigen Beitrag ging es um die Petition “Waffenscheine für Frauen“. (Was ungerecht wäre, weil Männer sogar in höherem Maße von Gewalt betroffen sind, wie die Statistiken beweisen). Gehen wir also von Gleichberechtigung – wie im Grundgesetz Artikel 3 gefordert – aus und beziehen wir uns auf beide Geschlechter.

Der Art. 2, Absatz 2, im Grundgesetz lautet:

(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Daraus folgen u.a. die Paragraphen 32 – 35 StGB

… und die entsprechenden Regelungen.

Die Forderung ist ja nicht “Waffen für Jedermann” – sondern Schußwaffen für Leute, die sich bedroht fühlen. Im Prinzip müsste Selbstschutz/Selbstverteidigung als Bedürfnisgrund für die Behörden völlig ausreichen. Trotzdem wird dieses Bedürfnis von den Behörden nur extrem selten anerkannt und von der Politik seit Jahren mehr und mehr eingeschränkt.

Auch werden andere Hilfsmittel zur Selbstverteidigung immer stärker reguliert und sogar verboten. So sind Elektroschocker nur noch mit Zertifikat erlaubt, Teleskopschlagstöcke darf man besitzen, aber nicht mitführen und Pfefferspray ist prinzipiell nur zur Tierabwehr erlaubt. CS-Gas hat meist eine bescheidene Wirkung und für Schreckschußwaffen braucht man einen kleinen Waffenschein – wenn man die Waffe außer Haus mitführen will. Entsprechend gibt es Einschränkungen für Messer – aber kein halbwegs intelligenter Mensch möchte einen Gegner so nahe heran kommen lassen, oder?

Daraus folgt, daß der gesetzestreue Bürger immer mehr in seinen Möglichkeiten eingeschränkt wird – im Gegenzug aber die Position des Täters gestärkt wird. Anscheinend will man keine wehrhaften Demokraten, sondern Opfer.

Was für Voraussetzungen sollte man für einen Waffenschein ansetzen?

Zunächst einmal die Bedingungen, die heutzutage schon an jeden Sportschützen gestellt werden:

  • Zuverlässigkeit
  • geistig und körperlich fähig mit Waffen umzugehen
  • Waffensachkunde
  • regelmäßiges Training
  • sichere Aufbewahrung (wenn die Waffe nicht getragen wird)

Sollte man den geistigen Zustand des Antragstellers überprüfen?

Darüber kann man steiten. In Östereich ist eine MPU in manchen Fällen Pflicht, in anderen Ländern interessiert das überhaupt nicht. Tatsache ist, daß eine MPU immer nur eine Momentaufnahme ist und die Kriterien, nach denen getestet werden soll, reichlich unzuverlässig zur Beurteilung sind. Man könnte beim lesen der Testfragen den Eindruck bekommen, daß da nur jemand Geld machen will, ohne tatsächlich valide Ergebnisse liefern zu können. Meiner Meinung nach, kann man drauf verzichten. Das ist so ein typischer Versuch Scheinsicherheit zu erzeugen.

Was wäre zwingend notwendig?

  1. Zuverlässigkeit
    Das heißt daß die Person, die den Waffenschein beantragt, ein supersauberes Führungszeugnis haben muß. Straftaten jeder Art schließen Waffenbesitz aus. Politische und religiöse Extremisten sind sowieso außen vor. (Und auch, wenn jetzt die Social Justice Warriors aufheulen – gewisse ethnische Gruppen würde ich nach dem Schweizer Modell ebenfalls ausschließen).
  2. geistig und körperlich fähig
    Wer erkennbar einen psychischen Schaden hat, oder gewisse Formen von Geisteskrankheiten hat, ist heute schon vom Waffenbesitz ausgeschlossen. Das gilt auch für Menschen, die nicht die volle Kontrolle über ihren Körper haben. Als Altersgrenze würde ich 18 oder 21 Jahre ansetzen.
  3. Waffensachkunde (Schulung)
    Wer mit Waffen umgehen will, der muß sich damit auskennen. Man muß mit der Technik und den rechtlichen Bedingungen vertraut sein. Vor allem die Regelungen zu Notwehr/Nothilfe müssen verstanden sein.
  4. regelmäßiges Training (Standard und Verteidigungsschießen)
    Wer mit seiner Waffe nicht regelmäßig trainiert, der verliert seine Fertigkeiten. Sicherheitsregeln, Handhabung und Treffsicherheit müssen immer wieder geübt werden, damit man im Notfall nicht sich selbst oder Andere verletzt.
  5. den Willen im Notfall Gewalt anzuwenden (Mindset)
    Hier sehe ich eine der größten Hürden bei der bewaffneten Selbstverteidigung. Ohne die unbedingte Entschlossenheit, mich gegen unrechtmäßige Angriffe mit einer tödlich wirkenden Waffe wehren zu wollen, nützen mir all die vorgenannten Voraussetzungen nichts. Wir leben in einer sehr pazifistischen Gesellschaft. Den meisten Menschen fällt es extrem schwer Gewalt auszuüben – was im Prinzip sehr gut ist. Wer es aber im Notfall nicht schafft, diese Konditionierung beiseite zu schieben, kann trotz Schußwaffe zum Opfer werden.
  6. sichere Aufbewahrung
    Niemand will, daß die minderjährigen Kinder an die Waffe rankommen und Schaden verursachen – oder sonstige Unbefugte Zugriff erlangen können.

Kommentare – Anregungen – Ideen – Kritik?

CCW-Training für Frauen in den USA:

Ausführliche Infos in englisch:

Petition: Waffenscheine für Frauen

Katja Triebel

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Petition zur Änderung des Waffengesetzes vor dem Hintergrund der exzessiven und koordinierten Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht

Ich bitte euch, die obige Petition zu unterstützen und kopiere einen Forumstext als Begründung mit Links zu meinen Blogartikeln:

In kaum einer europäischen Demokratie haben Menschen, insbesondere Frauen,
weniger Rechte sich zu schützen als in Deutschland. In vielen europäischen Staaten, wie Österreich, Schweiz, Luxemburg, Tschechien ist es bedrohten Menschen möglich, nach entsprechenden Prüfungen einen Waffenschein zu bekommen.

Diese Staaten fallen NICHT durch Schießereien oder erhöhte Mordraten auf!!!!

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