Pazifismus und der utopische Trugschluß

The Utopian Fallacy – compare somthing with somthing that does not exist

Der ”utopische Trugschluß”: Der Versuch eine Tatsache mit etwas zu vergleichen, das nur in der Vorstellung existiert.

Zum Beispiel wird gerne behauptet:

„Wenn es keine Waffen gibt, dann gibt es auch keine Gewalt und keine Toten mehr.“

Sehr oberflächlich gesehen, klingt das gut. Denkt man den Gedanken konsequent weiter, dann bemerkt man den Fehler. Rechtsbrecher halten sich nämlich nicht an Gesetze. Sie besorgen sich trotzdem Waffen. Sie stehlen sie, schmuggeln sie illegal über die Grenze oder bauen sie mit einfachsten Mitteln selbst.

Waffenverbote treffen daher nur Leute, die sowieso keine Absicht haben, ihre Waffen mißbräuchlich zu benutzen. Verbrecher werden – wie oben beschrieben – immer Zugang zu Waffen haben.

Wer etwas anderes behauptet ist ein Utopist, der im Wolkenkuckucksheim lebt und ständig mit rosaroter Brille herumläuft. Das gilt auch für Leute die behaupten, daß strenge Einschränkungen wie Begrenzung der Magazinkapazität oder das Verbot von „gefährlich aussehenden Waffen“ einen positiven Effekt haben würden.

Dazu ein Zitat von Gandhi. Der Vorzeige-Pazifist und Friedensphilosoph hatte ein paar recht bodenständige Ansichten, die die totalpazifistischen Utopisten im Westen (die Gandhis Schriften nie gelesen hat) ganz schön in die Schranken weisen:

”But I believe that nonviolence is infinitely superior to violence, forgiveness is more manly than punishment. Forgiveness adorns a soldier … But abstinence is forgiveness only when there is the power to punish; it is meaningless when it pretends to proceed from a helpless creature….”
http://www.mkgandhi.org/phil8.htm

Frei übersetzt:
Ich aber glaube, daß Gewaltlosigkeit der Gewalt unendlich überlegen ist, Vergebung ist männlicher (menschlicher?) als Bestrafung. Vergebung ziert einen Kämpfer … aber Vergebung und Gewaltverzicht wirken nur, wenn man die Macht zur Bestrafung besitzt. Vergebung ist gegenstandslos, wenn sie von einer hilflosen/wehrlosen Kreatur geheuchelt wird.

Das ist ein Schlag ins Gesicht der Totalpazifisten; der Leute, die sich ohne Gegenwehr feige unterwerfen und das auch von allen anderen Menschen fordern damit bloß keine „Gewalt“ ausgeübt wird. Diese Sorte Pazifist hat Angst vor Gewalt und Tod. Weder können sie dem Tod ins Gesicht sehen ohne zu kämpfen (die edle Gandhi-Variante), noch können sie aktive selbst Gewalt ausüben um Tod oder Unterdrückung zu vermeiden (der Weg des Kriegers). Auch weigern sie sich, Schwächere zu unterstützen, da sie sich dabei selbst in Gefahr bringen würden.

Solche Pazifisten sind einfach nur eine Belastung für eine Gesellschaft. Sie verzichten nicht nur auf die ihnen zustehenden Natur- und Menschenrechte (was ihnen fraglos zusteht), sondern fordern das von allen anderen Menschen ebenfalls. Sie kommen sich dabei auch noch moralisch überlegen vor. Dabei belügen sich diese Scheinheiligen nur selbst.

Noch schlimmer ist die sprachliche Gewalt und die Moralkeule, mit der diese moralbesoffenen Feiglinge jeden behandeln der nicht ihrer Meinung ist. Denn die heutigen sogenannten Pazifisten üben vielleicht keine physische Gewalt aus, dafür bedienen sie sich brutalster sprachlicher und psychologischer Methoden, was sie zu Heuchlern und Opportunisten macht. In ihrer eigenen Vorstellung glauben sie das moralische Recht dazu zu haben, da es angeblich um „etwas Gutes“ geht. Dabei projizieren sie nur ihre eigene Feigheit und Schwäche nach außen.

Es ist sehr schade, daß vor allem gefühlsbetonte Menschen sich oft weigern ihren utopischen Standpunkt zu verlassen um auch mal die anderen möglichen Folgen ihrer Gedankengänge bis zum möglicherweise bitteren Ende zu durchdenken. Sie hören genau da auf zu denken, wo ihr persönliches Wunschbild erreicht ist und ignorieren sowohl die gesellschaftliche Realität als auch die menschliche Natur.

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FBI: Bewaffnete Bürger erhöhen die Sicherheit

„Nun veröffentlichte das amerikanische FBI eine mehrteilige Studie über Schießereien. Darin wurden alle aktiven Schusswechsel aus den Jahren 2000 bis 2017 detailliert untersucht. Der erste Bericht befasste sich mit Ereignissen von 2000 bis 2013, der zweite mit jenen von 2014 bis 2015 und der dritte und letzte mit dem Zeitraum 2016 und 2017. Das FBI definiert Schießereien als Ereignisse, an denen „eine oder mehrere Personen, die aktiv an der Tötung oder dem Versuch, Menschen in einem besiedelten Gebiet zu töten, beteiligt waren.“
Quelle

Aus dem Text der Studie:

In 10 incidents, citizens confronted the shooter. In eight of those incidents, one or more citizens safely and successfully acted to end the shooting.

  • In four incidents, citizens possessing valid firearms permits successfully stopped the shooter. In two incidents, citizens exchanged gunfire with the shooter. In two incidents, the citizens held theshooter at gunpoint until law enforcement arrived.

 

Originalstudie: https://www.fbi.gov/file-repository/active-shooter-incidents-us-2016-2017.pdf/view

Weitere Links:

https://www.nationalreview.com/2018/05/fbi-active-shooter-data-shows-importance-of-armed-citizens/

Waffenamnestie

Im Juli endete eine bundesweite Waffenamnestie in der u.a. illegale Schußwaffen und Munition straffrei abgegeben werden konnten. Erwartungsgemäß war die Amnestie ein Flop.

Die paar Waffen, die abgegeben wurden, wurden von rechtstreuen, unbescholtenen Bürgern abgeliefert. Das was erhofft war – nämlich illegale Waffen aus den Händen von Verbrechern zu entfernen – ging schwer in die Hose.

Weiterhin gibt es mindestens 20 Millionen illegale Waffen in Deutschland, wobei die Schätzungen bis zu 45 Millionen gehen. Das, was bundesweit in einem Jahr an Waffen abgegeben wurde, wird innerhalb eines Monats durch Schmuggel mehr als ausgeglichen.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-05/waffengesetz-amnestie-straffreiheit-waffen-bundestag-gesetz

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/amnestie-ist-gefloppt-berliner-geben-in-einem-jahr-nur-81-illegale-schusswaffen-ab-30912484

Reichsbürger – Oberste Priorität?

Katja Triebel

Der Verfassungsschutzbericht 2017 wurde von der CDU/CSU vorgestellt. Oberste Priorität anhand der Zwischenüberschriften sind demnach die „Reichsbürger“.

„Reichsbürger“ sind staatsfeindlich und extremistisch

Besonders alarmierend: Der Bericht macht deutlich, dass es sich bei den sogenannten Reichsbürgern und Selbstverwaltern keinesfalls um „harmlose Spinner“, sondern um eine sehr ernstzunehmende Gefahr handelt. So haben Reichsbürger starken Zulauf und sind in Teilen zu schwersten Gewalttaten bereit. Laut Verfassungsschutz werden rund 18 000 Personen dieser Szene zugerechnet, darunter sind mehr als 950 Rechtsextremisten. Harbarth fordert deshalb die Länder auf, Reichsbürgern konsequent die waffenrechtliche Erlaubnis zu entziehen. „Wer eigene Staaten ausruft, Pässe ausgibt und Kfz-Kennzeichen herstellt, kann nicht als zuverlässig genug gelten, um legal eine Waffe zu besitzen.“

CDU/CSU Fraktion im Bundestag: Thema des Tages am 24.07.2018

Auf Facebook gibt es dazu gleich das passende Meme mit Kommentar von mir: Link

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