Gedanken zu den Worten Gantzers

Semper Fidelis

In einer weiter unten bereits erwähnten Debatte äußerte ein Professor Gantzer, seines Zeichens Landtagsabeordneter der SPD Bayern, vor laufender Kamera, er hätte durch einen Blick ins NWR festgestellt, dass sein Kollege Flierl eine WBK hätte. Auf diesen Sachverhalt angeschrieben und dem Vorwurf des Amtsmissbrauches ausgesetzt, kam das im Link einzusehende Antwortschreiben und dieses beantworte ich nun hiermit:

1. „Jedem Teilnehmer an der Parlamentssitzung war klar ersichtlich, dass meine mit einem deutlichen Augenzwinkern vorgetragene Bemerkung nicht ernst gemeint war.“

Mit dem Augenzwinkern ist das so eine Sache, denn wer zu oft mit den Augen zwinkert, wird schnell nur noch als Spaßvogel wahrgenommen.
Eine politische Debatte sollte nicht zur Clownsnummer degradiert werden, denn Sie wurden nicht wegen Ihrer humoresken Ader gewählt.

2. „Das ergibt sich auch eindeutig daraus, dass der angeblich Betroffene, mein geschätzter Landtagskollege Flierl, der ja bei der Bemerkung mir gegenüber saß, sich bis heute nicht bei mir beschwert hat…

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Zugriff auf’s Nationale Waffenregister?

Wie kann es eigentlich sein, daß ein bayrischer SPD-Abgeordneter Zugriff auf mehrere Millionen vertrauliche Datensätze des Nationalen Waffenregisters hat – oder überhaupt bekommen darf? Wie sind da die Zugriffskriterien? Warum darf der das überhaupt? Auf welcher Rechtsgrundlage hat diese Person die Daten abgefragt?

http://german-rifle-association.de/waffenrecht-abgeordneter-der-bayerischen-spd-hat-zugriff-auf-nationales-waffenregister/

Da geht mir der Hut hoch – nicht nur wegen den weltfremden und dummen Forderungen der bayrischen SPD zum Waffengesetz. Das ist für mich ein klarer Verstoß gegen den Datenschutz! Daß manche Behörden wie Ordnungsamt und Polizei auf die Datenbank Zugriff haben müssen … geschenkt. Aber ein abgeordneter Politikdarsteller einer Partei?

Die bayrische SPD-Fraktion wird von mir einen höflichen, aber ausgesprochen klar formulierten Brief bekommen.

Die SPD hat anscheinend immer noch nicht mitbekommen, daß sie sich durch ihr Fehlverhalten selbst marginalisiert. Kein Wunder, daß diese Partei ihren Status als “Volkspartei” mehr oder weniger verloren hat.

GRA – Verfassungsklage

Gute Nachrichten. Dir GRA hat das Geld für die Verfassungsklage zusammen. Nach nur 10 Tagen wurde das Spendenziel erreicht:

http://german-rifle-association.de/waffenrecht-spendenaktion-fuer-verfassungsklage-erfolgreich/

#EUgunban – SPD zeigt maximale Inkompetenz

Wenn man den Brief dieser SPD-Politikerin liest dann weiß man, warum die SPD in Deutschland schon unter die 20%-Marke gesunken ist. Ignorant, inkomptent und ideologisch verbohrt sind die Politiker dieser ehemaligen “Volkspartei”, deren Niedergang mehr als überfällig ist.

Grade aus diesem Brief schreien einem Dummheit und Falschinformation förmlich in’s Gesicht. Will man so etwas als Interessenvertreter des Volkes in einem Parlament haben? Sicher nicht! Das ist schon auf dem Niveau der GRÜNEN. Politiker ohne Ahnung, davon aber eine Menge und wieder mal ein perfektes Beispiel für den Dunning-Kruger-Effekt.

http://german-rifle-association.de/eugunban-wir-muessen-wieder-aktiv-werden/

#EUgunban: Offener Brief an Dr. Andreas Schwab, EU Abgeordneter…

Quelle: #EUgunban: Offener Brief an Dr. Andreas Schwab, EU Abgeordneter…

Klar, deutlich und so grob wie nötig um einen uninformierten und selbstgefälligen Politiker in die Schranken zu weisen.

Für einen Beruf muß man qualifiziert sein. Es gibt Ausbildung, Lehrzeit, Meisterbriefe oder akademische Titel um eine Qualifikation zu belegen. Als Politiker muß man anscheinend nichts weiter können, außer einer Parteilinie zu folgen.

Und mit Verlaub … ein Doktorgrad in Jura ist per se nichts wert. Das gilt für die meisten “Geisteswissenschaften”, in denen es um Ansichten und Meinungen im gesellschaftlichen Kontext aber nicht um hartes Wissen mit Erkenntnisgewinn geht, wie in den MINT-Fächern.

Ein Titel an sich ist deshalb noch lange kein Beleg für Wissen und Können. Wie der Brief des Abgeordneten zeigt, der inhaltlich eher nichts aussagt, dafür von Plattitüden und Misinformation strotzt. Mir wäre es peinlich, in meinem Fachgebiet so eine Antwort abzugeben. Marketing-, Manager- und Politiker-Sprech dient wohl eher dazu zu verschleiern, daß derjenige von seinem “Fachgebiet” wenig bis keine Ahnung hat.

Deshalb müssen wir sämtliche EU-Abgeordneten (und auch die in Bundestag und Landtag) weiterhin mit Briefpost und Mails bombardierten um diesen unsäglichen #EUgunban zu bekämpfen.

Es kann auch nicht angehen, daß wir Bürger uns von unfähigen Politikern vertreten lassen müssen, die offensichtlich nicht fähig sind, Dinge außerhalb ihres Tellerrandes wahrzunehmen und das anscheinend auch nicht wollen.

Christlicher Pazifismus?

Ron Siderius hat drüben bei der GRA einen interessanten und lesenswerten Artikel über den “christlichen Pazifismus”:

http://german-rifle-association.de/waffenbesitz-die-bibel-und-die-waffen/

Der “christliche” Pazifismus ist wohl auch einer Untertanenhaltung und der Unfähigkeit geschuldet, zwischen einem aktiven Angriff und Selbstverteidigung als Definition von Gewalt unterscheiden zu können oder zu wollen. Mit hinein spielen mehrere mögliche Faktoren:

  • Unwille sich selbst zu verteidigen
  • Unfähigkeit sich selbst zu verteidigen
  • Obrigkeitshörigkeit
  • blindes Vertrauen in Staat und Behörden
  • gefühlte moralische Überlegenheit gegenüber Anderen
  • ein ungerechtfertigtes “Sicherheitsgefühl”
  • Weigerung Verantwortung zu übernehmen
  • falsche Vorstellungen von “Pazifismus”
  • falsch interpretierte religiöse Regeln
  • usw.

Mir sind in den letzten Jahren auch viele christliche Menschen untergekommen, die sich auf Gandhi berufen. Aber genauso wenig wie Jesus, predigte Gandhi diesen kruden und weltfremden Totalpazifismus, wie ihn manche Menschen vorgeben zu leben. Viele sich so bezeichnende Pazifisten sind einfach nur Opportunisten – wieder andere setzen sich auf ein moralisch hohes Roß um mit weltfremdem Gelaber verbale Gewalt und Gruppenzwang auszuüben. Denen gilt nur körperliche Gewalt als die Gewalt, die sie ablehnen. Aber mit dem Wort als Waffe gehen sie formidabel um.

“Worte = Waffen, mit denen Wunden geschlagen werden können, die niemals vernarben.”
―Klaus Bölling

Echte Pazifisten gibt es sehr wenige. Leute, die von und über Pazifismus reden, dagegen sehr viele. Die wenigsten dieser Leute begreifen, was echter Pazifismus ist (wie z.B. Margot Käßmann). Sie werden im Extremfall den hohen Anforderungen, die so eine Geisteshaltung fordert, nicht gerecht. In der relativen Sicherheit der zivilisierten deutschen Gesellschaft ist es leicht sich als Pazifist auszugeben. Im Ernstfall, wird davon wohl nichts mehr übrigbleiben.

Pazifismus ist ein sehr idealistisches Konzept. Aber echten Pazifismus im Sinne von Gandhi zu leben – das ist etwas, was die allermeisten Menschen überfordern dürfte. In der relativen Sicherheit die die europäischen Gesellschaften noch bieten, ist so eine Haltung billig.

Was Pazifisten auch regelmäßig verdrängen: Friedfertige Haltung und Großzügigkeit ist nur aus einer Position der Stärke heraus möglich. Der Bereitschaft, den Mut, dem Tod ins Auge zu sehen. Egal ob man bewaffnet oder waffenlos ist. Gandhi formulierte das so:

Though violence is not lawful, when it is offered in self-defence or for the defence of the defenseless, it is an act of bravery far better than cowardly submission. The latter befits neither man nor woman. Under violence, there are many stages and varieties of bravery. Every man must judge this for himself. No other person can or has the right.

Deshalb sollte man die Moralapostel, die Anderen ihre seltsamen Formen von Pazifismus überstülpen wollen, einfach auslachen. Den geforderten Mut hat noch kaum jemand von denen beweisen müssen und die allerwenigsten wären fähig, diese Stärke angesichts von echter Gefahr aufzubringen. Die meisten Pazifisten werden sich als Feiglinge und Opportunisten entpuppen, wenn es ernsthaft auf Leben und Tod ankommt.

Weder werden sie fähig sein, sich gewaltlos einem Gegner entgegenzustellen, noch werden sie kämpfen können. Die Resultate dieses falschen Pazifismus sind Ungerechtigkeit und Unterdrückung. So weit denken die Möchtegern-Pazifisten aber nicht. Sie verheddern sich in ihrem irrealen Bild von der rosaroten, gewaltfreien Traumwelt.

Verfassungsklage gegen Waffenverbote

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/04/13/wir-sammeln-geld-fuer-karlsruhe/

Das ist jetzt dringend nötig. Wir sammeln Geld für eine Verfassungsklage, weil die EU und auch einheimische Gerichte auf eine Art und Weise am Waffenrecht herumschrauben, was nicht im Sinne der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist.

Mit den jagdlichen Halbautomaten fängt es an, dann mit der Fangschußpistole (weil ebenfalls Halbautomat und mehrschüssig) und wenn man die Jäger schön unter der Knute hat, dann kann man bei den Sportschützen weiter machen.

Im Kommentar zu dem oben verlinkten Artikel steht, wie es zu dieser Situation kommen konnte und wie ein unsachliches Gefälligkeits-Urteil zustande kam. Richter haben aber nicht aufgrund Bauchgefühl oder politischen Befindlichkeiten zu urteilen, sondern nach Recht und Gesetz. Und Behörden haben sich ebenfalls an das geltende Gesetz zu halten, auch wenn das Bundesverwaltungsgericht ein mehr als zweifelhaftes Urteil fällt.

Daß es nebenbei auch noch ausgewiesene Waffengegner gibt, die in “Seminaren” die im Waffenrecht weniger beleckten Sachbearbeiter in den Ämtern “schulen” und denen dann hahnebüchenen Unsinn beibringen, ist noch mal ein eigener Skandal.

Also, geht auf den Link, lest Euch den Artikel durch und spendet ein paar Euro für den Gang nach Karlsruhe! Die Salamitaktik von Politik, Gerichten und Ämtern darf nicht toleriert werden.

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/04/13/wir-sammeln-geld-fuer-karlsruhe/

http://german-rifle-association.de/hintergrund-zur-ha-verfassungsklage

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