Waffenkontrolle im 3. Reich – wie ein Waffengesetz missbraucht wurde

Stephen P. Halbrook: “Gun Control in the Third Reich: Disarming the Jews and ‘Enemies of the State’”

http://sagittarius-femininus.de/stephen-p-halbrook-gun-control-in-the-third-reich-disarming-the-jews-and-enemies-of-the-state/

Ein sehr lesenswerter Artikel der schön beschreibt, wozu Waffenregister missbraucht werden können und bereits wurden. Ein Beleg dafür wie gefährlich Datenspeicherung für ungeliebte Bevölkerungsgruppen werden kann, wenn der Staat Machtmissbrauch betreibt.

Wer glaubt, daß so etwas nie wieder passieren kann, den kann man nur als naiv und realitätsblind bezeichnen.

Das neue “Nationale Waffenregister” wird uns ja auch als Sicherheitsinstrument verkauft. Und taugt dafür genau so wenig, wie das Waffenregister in der Nazi-Zeit.

Islamisten versorgen sich über das organisierte Verbrechen mit Waffen …

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/6186926/islamisten-und-organisiertes-verbrechen-arbeiten-zusammen.html

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/6118920/vermummte-schiessen-auf-polizei-in-marseille.html

… was für eine Erkenntnis. Das weiß man seit Jahren. Daß Islamisten sich häufig auch aus der Unterwelt rekrutieren, wo die Gewaltschwelle sowieso schon niedrig liegt, ist auch schon sehr lange bekannt. Jetzt soll die Bundespolizei gepanzerte Fahrzeuge bekommen, weil die bisherige Ausrüstung nicht gegen den Beschuss mit Kalaschnikows schützt. Es wird sogar darüber nachgedacht die Bundeswehr für Aufgaben im Inland einzusetzen. Die gesetzliche Grundlage dazu wurde in den vergangenen Jahren geschaffen.

Was folgt daraus?

Als erstes werden von den Innenministern der Länder natürlich die üblichen, völlig unwirksamen Maßnahmen gefordert werden. Die Verschärfung des Waffengesetzes und das Verbot weiterer, bisher legaler Waffen. Wobei das nun wirklich nicht dazu geeignet ist, einen Verbrecher davon abzuhalten sich eine beliebige Waffe auf dem Schwarzmarkt zu kaufen und einzusetzen. Dazu hat das Waffengesetz noch nie getaugt. Dieses Regelwerk kann gerade mal den legalen Waffenbesitz regulieren und Extremisten haben noch nie den Weg über legale, registrierte Waffen genommen. Wenn also wieder ein Politiker behauptet, das Waffengesetz müsse verschärft werden um kriminelle und terroristische Gewalttaten zu verhindern, dann kann man dieser Person ruhig Ignoranz und Inkompetenz unterstellen und wird zu 100% richtig liegen.

Liebe Politiker: Gedruckte Worte auf Papier helfen nicht gegen Gesetzesbrüche. Illegale Waffen sind übrigens längst verboten.

“Wenn es nicht nötig ist, ein Gesetz zu erlassen, dann ist es nötig, kein Gesetz zu erlassen.” Diesen Grundsatz solltet Ihr Euch mal bitte in Großbuchstaben in’s Pflichtenheft schreiben. Gleich unter dem Passus, daß ein neues Gesetz schon in der Entwicklungsphase verfassungskonform sein muß.

Vorurteile

Was haben sich Sozialpsychologen abgestrampelt, um die Grundlagen von Vorurteilen deutlich zu machen. Vorurteile haben sie als Urteile auf Basis von Null- bis keiner Information beschrieben, Urteile aufgrund irrelevanter Merkmale, die eben einmal absolut gesetzt werden, Urteile aufgrund von Emotionen.

Vorurteile sind ein Shortcut, der genutzt werden soll, um sich in der Welt zurecht zu finden. Insofern entsprechen sie dem Stereotyp. Sie unterscheiden sich jedoch in einer Reihe von Punkten von Stereotypen, die im Gegensatz zu Vorurteilen nützliche kognitive Verkürzungen darstellen, die Orientierung geben. Dagegen hindern Vorurteile bei der Orientierung, denn sie sind (1) auch durch empirische Fakten nicht zu korrigieren, basieren (2) auf affektiven Reaktionen, die keiner sachlichen Diskussion zugänglich sind und werden (3) ohne Ansehen der Person auf Angehörige einer bestimmten Gruppe übertragen.

[…]

Man kann also feststellen:

  • Vorurteile sind nicht veränderbar und gegen jede Art von falsifizierenden Fakten resistent.
  • Sie werden als Wall gegen die Realität errichtet, um keine falsifizierenden Fakten zur Kenntnis nehmen zu müssen.
  • Sie basieren auf Emotionen und sind deshalb keiner Veränderung zugänglich.

Entsprechend stellen sich die Träger von Vorurteilen als unfähig und unwillig dar, mit einer komplexen Umwelt umzugehen und sich an die Veränderungen der sie umgebenden Umwelt anzupassen.

Seltsamerweise finden wir viele Personen, die mit Vorurteilen hantieren, als hinge ihr Überleben an deren Aufrechterhaltung, ausgerechnet unter denen, die von sich behaupten, sie seien offen, sozial, gut, fortschrittlich, an der Emanzipation aller interessiert und wollten nur das Beste, jedenfalls für sich und ihresgleichen.

Das Zitat habe ich aus einem Artikel von Sciencefiles.org geklaut. (Original-Quelle)
Da geht es eigentlich vor allem um Sozialwissenschaften, Gender, etc. Die Autoren sind selbst Sozialwissenschaftler, allerdings welche von der seltenen Sorte, die tatsächlich auf wissenschaftlicher Grundlage arbeiten und gegen das ideologische Geschwurbel antreten, das viele der heutigen Sozialwissenschaftler auszeichnet.

BTT: Jedes Vorurteil — egal ob es gegen Schwule, Heterosexuelle, Linke, Rechte oder auch Waffenbesitzer geht — ist ein Armutszeugnis für denjenigen der es äußert. Besonders irritiert mich, daß gerade Leute, die von sich behaupten intellektuell, progressiv und aufgeschlossen zu sein, erstaunlich häufig mit solchen Vorurteilen “argumentieren”.

Beispiel: “Jeder Waffenbesitzer wird früher oder später jemanden umbringen, weil Waffen töten”. Ein klassisches, häufig geäußertes Vorurteil. Es impliziert, daß Waffenbesitzer gefährlich sind, weil sie Waffen haben. Es impliziert weiterhin, daß eine Waffe von sich aus tötet oder zumindest ihren Besitzer zum töten anstiftet. [1]

Jede halbwegs intelligente Person mit gesundem Menschenverstand, wird über solche Aussagen lachen und sie leicht zu widerlegen wissen. Nur, daß jedes logische und sachliche Gegenargument an einer Mauer von Ignoranz, Arroganz und Inkompetenz abprallt. Das sind die Auswirkungen von Vorurteilen, denen man täglich ausgesetzt ist.

Es geht nicht um lernen, begreifen und wissen. Es geht nur darum, recht zu haben — um jeden Preis. Realität und Wissenschaftlichkeit stören nur in einer Welt, die von Meinungen, Annahmen, Vorurteilen und Ängsten regiert wird.

Menschlich … allzu menschliches …

[1] Nach dieser (meist absolut gesetzten) Annahme ist dann jeder, der ein Feuerzeug mit sich herumträgt ein potenzieller Brandstifter und Feuerteufel, jeder Computerbesitzer ein potenzieller Hacker und CyberKrimineller, jeder Messerbesitzer ein Messerstecher, jeder Kamerabesitzer ein Kinderschänder, jeder Autofahrer ein mörderischer Raser …

Natürlich ist niemand frei von Vorurteilen. Sie sind ja auch ausgesprochen bequem. Man sollte allerdings nicht blind an seinen Vorurteilen festhalten, sonst setzt man sich selbst ins Unrecht.

„Das Vorurteil ist einer der größten Schurken in der Besetzungsliste der Geschichte. Es benutzt die blanke Unkenntnis als Waffe.“
―Peter Ustinov

Waffen und Selbstverteidigung

Das Cato-Institut hat eine interaktive Karte für die USA erstellt, auf der Selbstverteidigung mit Schusswaffen visualisiert wird. Die Karte belegt, dass jährlich eine ganze Menge Kriminalität alleine durch bewaffnete Bürger verhindert wird.

Ob die von der NRA und anderen pro-Gun-Organisationen postulierte Zahl von 2 – 2,5 Millionen Selbstverteidigungs-Fälle per Anno stimmt, kann wohl nicht belegt werden, da viele Verbrechen schon abgebrochen/verhindert werden, wenn dem Verbrecher klar wird, dass das Opfer eine Waffe hat und auch beabsichtig sie zu benutzen.

Ein Verbrechen, das nicht stattfindet, bzw. nicht beendet wird, ist natürlich weder für Medien noch Polizei interessant. Meist werden solche Fälle auch gar nicht erst gemeldet.

Die Karte ist trotzdem interessant:

http://www.cato.org/guns-and-self-defense

Selbstverteidigung als Bedürfnis: Schrecken oder Segen für Europa?

lawgunsandfreedom:

Klare Worte – kein weiterer Kommentar nötig.

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:

Auch wenn die meisten Jäger, Sportschützen und Sammler auf das Bedürfnis Selbstverteidigung wie der Teufel auf Weihwasser reagieren, sollten sich die größtern Kritiker diese von mir erstellten Analyse mal durchlesen, die u.a. von einer FBI-Studie, dem ehemaligen Interpol-Generalsekretär und dem Oberrabbiner der Juden Europas unterstützt wird.

Einfach mal durchlesen und den Links folgen und selber ein Urteil fällen. Vieler der Links sind nie in den deutschen Mainstream-Medien aufgetaucht, und falls doch, wurden sie oftmals falsch interpretiert.

“Ist eine bewaffnete Bürgerschaft heute notwendiger als in der Vergangenheit durch die ansteigende Bedrohung durch den Terrorismus? Dies ist etwas, das diskutiert werden muss” sagte Richard Noble, ehemaliger Generalsekretär von Interpol. Der wusste scheinbar schon 2013, was die FBI-Studie von 2014 ergeben würde:

In Kenntnis dieser erhöhten Bedrohung durch bewaffnete Angriffe und der Schnelligkeit, mit der sich diese Vorfälle entfalten, kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Ausbildung und Training nicht nur für die Strafverfolgung…

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