Die wehrhafte Republik

Zivile First Responder bei Verbrechen, Amok- und Terrorlagen

Ein interessantes Papier, das zum Nachdenken anregt und ein Gegenentwurf ist, zu den EU-weiten Bestrebungen den Waffenbesitz der rechtstreuen Bürger unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung einzuschränken oder ganz zu verbieten.

Sozialismus

„Sozialismus ist eine ansteckende geistige Krankheit. Betroffene Menschen erkennt man daran, dass sie ein Zwangssystem etablieren wollen, jenes gleichsetzen mit Gerechtigkeit an sich und von da an jedem aggressiv begegnen, der sich nicht unterwerfen und dem roten Orchester zuklatschen will.“ – Roland Baader

Dazu:

Warum Sozialismus nicht funktioniert und auch nicht funktionieren kann

Waffengesetze und ihre Auswirkungen

Eine Statistik ist viel anschaulicher, wenn sie sich als Grafik darstellen lässt. Hier ein hübsches Beispiel dafür:

usa_gun_control_prohibition

Wie man sieht, war die Waffenkriminalität im unregulierten Wilden Westen (der sehr wenig mit dem zu tun hatte, was wir aus Film und Fernsehen kennen) sehr niedrig.

Dann kamen Waffenkontrollgesetze, die von Gewerkschaften gefordert/unterstützt wurden und die Kriminalität stieg. Gerade dann als die Kriminalität kurz stagnierte wurde die Prohibition von Alkohol eingeführt und die Waffenkriminalität stieg weiter kräftig an.

Beim Ende der Prohibition fiel die Waffenkriminalität stark und sank dann kontinuierlich weiter ab um nach dem Attentat auf Kennedy wieder anzusteigen. Die Gründe sind vielfältig und vor allem im gesellschaftlichen und sozialen Bereich zu suchen. In dieser Zeit begann die Drogenkriminalität stark zuzunehmen. Die Verbrechersyndikate waren von Alkohol auf andere Drogen umgestiegen.

Als Mitte der 80er die ersten Bundesstaaten Waffenscheine eher arlaubten als verweigerten sankt in diesen Staaten die Waffenkriminalität – andere Staaten folgten dem Beispiel. Seit dieser Zeit sinkt die Waffenkriminalität kontinuierlich und befindet sich wieder auf dem Stand von vor 100 Jahren (und auch dem Stand von 1952).

Seit 2008, wo diese Statistik endet, sind die Zahlen weiter kontinuierlich gefallen – obwohl die Zahl der Waffen im Privatbesitz weiter stark angestiegen ist. Hier ein Vergleich:

Jahr Mio. Waffen Mordrate pro 100.000
1994 192 6,6
2009 310 3,6

Wer jetzt immer noch mit dem ausgelutschten und längst widerlegten Spruch „mehr Waffen = mehr Tote“ kommen will, der macht sich lächerlich. In Einzelfällen kann das vorkommen, aber das liegt nicht primär an den Waffen, sondern an sozialen, gesellschaftlichen und ökonomischen Umständen.

… und ja, natürlich kann die Grafik irreführend sein, weil sie eben viele Faktoren, die zu Verbrechen unter Schußwaffenmißbrauch führen, nicht aufschlüsselt. Vor allem die Zunahme der Bevölkerung muß in die Rechnung mit einbezogen werden.

Die hohe Mordrate mit Schußwaffen in den USA ist nun mal größtenteils auf Bandenkriege, Schießereien unter Verbrechern und den „War against Drugs“ zurückzuführen. Die USA haben kein Waffenproblem, sie haben ein Gewaltproblem. Und dieses Problem hätten sie auch ohne Schußwaffen.

Hier ein paar weiterführende Informationen:

gunfacts.info – Waffen und Verbrechen

Waffengesetze, „Gun Control“ und die Realität

Immer wieder wird von Waffengegnern darauf hingewiesen, wie erfolgreich die australischen Waffengesetze gegen Mißbrauch und Verbrechen sind. Dabei gibt es einige Studien, die diese Behauptungen in Zweifel ziehen oder sogar mit Fakten widerlegen. Eine dieser Studien ist die von Samara McPhedran und Jeanine Baker:

Studie – Impact of Australian Gun Laws

Wie üblich werden Waffengegner die Studie in Zweifel ziehen, weil sie von Leuten gemacht wurde, die eher Pro-Gun eingestellt sind – statt die Daten und Fakten zu prüfen und anzuerkennen (oder sachlich mit entsprechenden Beweisen zu widerlegen).

Ähnliche Studien gibt es auch zu den drakonischen Waffengesetzen in Großbritannien, die zu ähnlichen Ergebnissen kommen. Viel zu häufig werden einfach Erfassung und statistische Methodik geändert um zu besseren Zahlen zu kommen. Das ist oft schwer nachzuweisen, weil es viel Zeit und Hartnäckigkeit bei der Recherche kostet. Aber früher oder später kommt man an die benötigten Daten. In dem Fall wurden sie vom Police Superintendent Colin Greenwood geliefert.

CROSS SECTIONAL STUDY OF THE RELATIONSHIP BETWEEN LEVELS OF GUN OWNERSHIP AND VIOLENT DEATHS

Folgende Studie für Kanada beschreibt ebenfalls, daß strenge Waffengesetze oder das – inzwischen eingestampfte – milliardenteure Waffenregistrierungssystem keine Auswirkungen auf Waffenkriminalität haben:

Do Triggers Pull Fingers – Gary Mauser

Auch zu den USA gibt es Studien, die man in der Schublade verschwinden liess, weil das Ergebnis dem kolportierten Narrativ nicht entsprach.

Folgende Studie wurde sogar von der Obama-Administration in Auftrag gegeben. Da sie nicht den Zweck erfüllte, die Argumente für die beabsichtigten, weitreichenden Waffenverbote zu liefern, wurde sie stillschweigend begraben.

Priorities for Research to Reduce the Threat of Firearm-Related Violence

All diese Studien werden von Waffengegnern gerne einfach vom Tisch gewischt, indem sie – ohne die Fakten überhaupt geprüft zu haben – die Autoren, die Methodik, die Rahmenbedingungen, die Daten und ihre Erhebung, pauschal als unseriös bezeichnen.

Das postfaktische Verhalten wird dann gerne mit anekdotischen „alternativen Fakten“ überspielt – etwas was man im gleichen Atemzug den Waffenbefürwortern vorwirft. Daß diese rhetorischen Tricks immer weniger ziehen, lässt die Waffengegner zu verzweifelten Tricks greifen, die dann schon peinlich und durchsichtig sind. Denn nichts darf das Narrativ der Waffengegner stören. Pure Ignoranz ersetzt die ernsthafte Beschäftigung mit den Fakten.

Dennoch … stetes Klopfen höhlt den Stein. Wenn man die Kommentarspalten in den  großen Medien (so noch vorhanden) durchliest, dann bemerkt man, daß sich die Wahrnehmung der weniger vorurteilsbeladenen Bürger wandelt. Und die diffusen Ängste bezüglich der „amerikanischen Zustände“ (die es so, wie die Medien sie uns präsentieren, gar nicht gibt) kann man prima mit den Gun Facts kontern. Alles auf dieser Projekt-Seite ist bestens mit offiziellen Studien und Statistiken belegt.

Gute Studien, die Europa betreffen findet man inzwischen ebenfalls auf den Seiten von Firearms United, der German Rifle Association und anderen EU-Waffenrechtsorganisationen (Gunlex, ROMB, etc.).

Edit: Eine Studie habe ich wieder rausgenommen, weil sie methodisch unbrauchbar ist. Danke an Peter für den Hinweis. 

Erlaubnisfreies Führen von Schusswaffen nach §§ 12 Abs. 3, 13 Abs. 6 WaffG – Ein Überblick über die aktuelle Rechtslage für Laien und Juristen – German Rifle Association

Ein Überblicksartikel zur aktuellen Rechtslage in Literatur und Rechtsprechung zu den Ausnahmen zur Waffenscheinpflicht in §§ 12 Abs. 3 und 13 Abs. 6 WaffG (Transport zum Schießstand, Jagd, etc.).

Quelle: Erlaubnisfreies Führen von Schusswaffen nach §§ 12 Abs. 3, 13 Abs. 6 WaffG – Ein Überblick über die aktuelle Rechtslage für Laien und Juristen – German Rifle Association

Follow-up der Feuerwaffen Konferenz

Katja Triebel

Die für die Öffentlichkeit wirksamste Aktion von FIREARMS UNITED im letzten Jahr war die Konferenz im Europäischen Parlament in Brüssel zum EU Gunban. Vorausgegangen waren – von der Öffentlichkeit unbemerkt – viele Emails und Gespräche mit Mitgliedern im Europäischen Parlament (MEPs).

Ich möchte mich ganz besonders bei Bernd Kölmel (LKR) und seinem Team bedanken, die diese Konferenz mit mir organisiert haben. Als ich im September 2016 Herrn Kölmel fragte, ob Interesse an so einer Konferenz bestünde, hatte ich nicht damit gerechnet, dass daraus so ein herausragendes Event entstehen könne. In der Vorbereitungsphase meldeten sich mehr und mehr MEPs, die ebenfalls gerne eine Rede gehalten hätten. Aus Zeitgründen konnten wir jedoch nicht allen diesen Wunsch erfüllen.

Die Ergebnisse der Konferenz, die die fehlende öffentliche Debatte ersetzten könnte, wurden leider von den meisten Mainstream-Medien ignoriert bzw. falsch interpretiert.

Von daher ist es an uns, diese flächig zu verteilen.

Da fast niemand die…

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Staat unfähig bei Gewaltprävention?!

Katja Triebel

Was nutzen die besten Computerprogramme zur Analyse von potentiellen Gewalttätern, eingeschleuste V-Leute bei Extremisten, übermäßige Kontrolle aller Bürger oder mehr Video-Kameras, wenn aus den gewonnenen Erkenntnissen keine Handlungen folgen? Und welche Handlungen wären erfolgreich?

Ich beschäftige mich seit mehreren Jahren mit Gewaltprävention, schon bevor es zu der Zunahme von „Lone Wolf Attacken“ durch Anhänger des ISIS kam. Die wichtigsten Erkenntnisse hatte ich nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo zusammengestellt:

Soft Targets: Bedrohung und Schutz

  • Terrorismus ist nicht die einzige Bedrohung
  • Es gibt keinen Weg, jedes weiches Ziel zu schützen
  • Regierung war gewarnt – tat jedoch nichts
  • Polizei- und Sicherheitskräfte können nicht alles beschützen
  • Totalüberwachung ist zu teuer
  • Inhaftierung: Einer geht rein, sechs kommen raus
  • Interpol Chef: Die beste Option ist eine „bewaffnete Bürgerschaft“

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