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Wir brauchen schärfere Gesetze …

… und zwar Waffengesetze! Dringend! Der dicke Siggi und ein gewisser CDUCSU „Innenexperte“ Mayer sind sich da einig.

Warum belegen Politiker durch solche Aussprüche immer wieder ihre eigene Inkompetenz und Ignoranz? Wie dumm muß man sein, um das nicht zu merken?

Ich möchte den Herren und allen weiteren Personen, die da blind in dieselbe Kerbe hauen nur eine Kleinigkeit verdeutlichen:

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Verbrecher, Terroristen, Amokläufer – keiner von denen hält sich an Gesetze. Nur brave Bürger halten sich an Gesetze. Wann begreifen daß unsere „Gesetzgeber“ mal und beschränken sich auf vernünftige Regelungen?

Chaos, Panik, Massenhysterie …

Anschläge in Deutschland und die Reaktionen sind wie immer vorhersehbar:

Verbote und Überwachung – Das Patentrezept ratloser, ahnungsloser, ignoranter und inkompetenter Politiker.

• Das Waffengesetz soll verschärft werden, um illegale Waffen zu bekämpfen. Die Standardforderung der Grünen. Was soll das bringen? Verbrecher und Terroristen stehen längst außerhalb des Gesetzes. Getroffen werden primär rechtstreue Bürger. Sicherheitsgewinn ist gleich Null.

• Den Internethandel von Waffen schärfer zu kontrollieren, indem man den längst unter strengen Auflagen operierenden legalen Handel verbietet? Wie dumm muß man sein? Über diesen Kanal gibt es keinen Handel mit illegalen Waffen. Ziviler Waffenhandel, über die Grenzen hinweg, unterliegt ebenfalls strengsten Auflagen – besser kontrolliert als bei Rüstungsgütern. Auch hier wird der illegale Waffenhandel nicht getroffen. Bei Verschärfung der Gesetze also wieder kein Sicherheitsgewinn.

• ”Killerspiele” – Dutzende Studien belegen, daß nicht diese Spiele Gewalt auslösen sondern, daß sich Gewalttäter zu diesen Spielen hingezogen fühlen. Eine Korrelation ist noch lange keine Kausalität. Etwas, was unsere anscheinend etwas einfach gestrickten Politiker auch nicht begreifen. Dabei ist das elementare Logik. Würde nämlich die Annahme der Politiker stimmen, müssten so gut wie alle Gamer zu Killern werden. Das ist offensichtlich nicht der Fall. Ein Verbot bringt also keinen Sicherheitsgewinn.

• Mehr Überwachung? Was bringt denn die Videoüberwachung? Steigt die Kamera von ihrem Sockel und verhaftet Verbrecher und Terroristen? Wieder eine naiv-dumme Forderung. London z.B. ist mit Kameras zugepflastert und trotzdem ist die britische Metropole die Verbrechenshauptstadt in Europa. Kein Sicherheitsgewinn hier.

• Kommunikationsüberwachung? Vorratsdatenspeicherung? Hat noch keinen Anschlag verhindert. Nicht in Paris (die Franzosen haben die VDS schon lange), nicht in Boston, nicht in Brüssel. Belegt ist nur, daß diese Form der Überwachung durch die Behörden illegalerweise außerhalb der gesetzlichen Grenzen eingesetzt wird. Wieder kein Sicherheitsgewinn.

• Das böse, böse Internet – vor allem das Darknet. Der Großteil der Politiker hat das Internet immer noch nicht kapiert und wird das mangels Bildung und technischem Verständnis auch nie schaffen. Es gibt längst großflächige Versuche – auch durch deutsche Stellen – das Internet zu zensieren und flächendeckend zu überwachen.

Kleine Überraschung, für die, die es immer noch nicht kapiert haben: Das funktioniert nicht. Nich mal im Iran, Saudi Arabien oder in China. Das Darknet wurde genau dafür konzipiert, daß Bürgerrechtler, Whistleblower und einfache Leute, die auf ihre Privatsphäre bedacht sind, sich dort sicher fühlen könnnen. Daß das auch Leute nutzen, die nichts Gutes im Sinne haben ist eine Folge. Die kann man aber durch traditionelle, zeit- und kostenintensive Ermittlungsarbeit schnappen. So wie man das schon lange beim organisierten Verbrechen macht. So lange man sich nicht so dilettantisch anstellt, wie manche Ermittlungsbehörden, die mit ihrem Denken und Handeln immer noch im analogen Zeitalter festsitzen.

Unsere Politiker haben die digitale Welt jahrzehntelang ignoriert und als Spielerei angesehen. Ständig skandierten sie (auch heute noch), daß das Internet ”kein rechtsfreier Raum” wäre und streng reguliert werden müsse. Das Internet war nie ein rechtsfreier Raum. Das Gegenteil zu behaupten ist einfach nur eine Lüge von Leuten, die nichts kapiert haben.

Immer dieselben Parolen von Leuten, deren geistiger Horizont sehr begrenzt ist. Immer dieselben Versuche eine ”Scheinsicherheit” zu erzeugen, die keine reale Sicherheit bietet, aber die Bevölkerung einlullen soll. Stärke und Handlungsfähigkeit markieren – aber in Wirklichkeit nur zu operativer Hektik fähig.

Jeder halbwegs intelligente Mensch hat das inzwischen mitbekommen und fühlt sich von seinen Volksvertretern immer mehr verschaukelt.

Ähnlicher Kommentar im Tagesspiegel

US-Waffenrecht

In Amerika kriegt doch jeder eine Knarre„. Das ist die Standardbehauptung die man von deutschen Medien hört und die dann jeder nachplappert, ohne das nachzuprüfen. Ein Journalist von der Chicago Sun Times – ausgewiesener Waffengegner – wollte belegen, daß jeder Möchtegern-Terrorist sich in den USA mit Waffen eindecken kann. Also ging er in einen Waffenladen um eine Waffe, ein AR-15, zu kaufen. Allerdings weigerte sich der Händler dem Kolumnisten eine Waffe zu verkaufen, woraufhin dieser einen sehr subjektiven Kommentar schrieb, daß er die Waffe nicht bekam „weil er ein Medienvertreter“ und deshalb Vorurteilen ausgesetzt sei.

http://chicago.suntimes.com/news/steinberg-would-be-terrorists-can-buy-guns-but-a-reporter-no/

Tatsache ist, daß in den USA – wie in jedem zivilisierten Land – gewisse Personengruppen vom Waffenbesitz ausgeschlossen sind. Einige der Bedingungen lauten:

  • keine Verurteilungen
  • keine Ordnungswidrigkeiten
  • nicht gewalttätig
  • keine psychischen Probleme
  • keine Suchterkrankungen

Nachdem der Artikel in der Chicago Sun Times erschien, bekräftigte der Waffenhändler, daß er nichts gegen Journalisten habe, aber wenn der FBI-Background-Check, der bei jedem Waffenverkauf zwingend gemacht werden muß, ergibt, daß der Käufer a) wegen Alkoholmißbrauch und b) wegen häuslicher Gewalt gegen seine Frau bekannt ist, dann muß der Händler den Verkauf verweigern, sonst macht er sich strafbar.

Jeder Waffenkäufer in den USA muß durch diesen Background-Check und er muß ein Formular ausfüllen, in dem psychische Erkrankungen, physische Erkrankungen, Suchtprobleme und Vorstrafen aufgeführt werden müssen. Wer dieses Formular nicht wahrheitsgemäß ausfüllt, macht sich strafbar:

It’s a felony punishable by up to 10 years, and up to a 250,000 fine. There is also an Ammendment called the Latenburg Ammendment that states you are barred from possession of a firearm if you have a conviction of domestic violence, even a misdemeanor.

Ein Argument ist durchaus valide. Wie konnte jemand wie der Orlando-Shooter, trotz FBi-Überwachung Waffen kaufen? Mit ziemlicher Sicherheit ein Fehler auf Behördenseite. Denn ein Waffenhändler kann sich keine illegalen Aktionen leisten, wenn ihm seine Handels-Lizenz erhalten bleiben soll.

Einen interessanten Effekt hat das Orlando-Massaker. Die Waffenausbildung an den meisten US-Shootingranges ist förmlich ausgebucht von Mitgliedern der LGBT-Gemeinde. Schwule und Lesben bewaffnen sich.

Die Attentate und die Drohungen, die Waffengesetze zu verschärfen, treiben die Waffenverkäufe steil in die Höhe. Während gleichzeitig die Anzahl der Gewaltverbrechen in kräftig zurückgeht. Korrelation oder Kausalität?

http://www.breitbart.com/big-government/2016/07/12/1993-2014-gun-ownership-skyrockets-violent-crime-plummets/

Die Risiken von Psychopharmaka

Auf 3sat gibt es einen exzellenten Beitrag über Antidepressiva, Suizid und erweiterten Suizid – sowie den Therapienotstand in Deutschland:

http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=54744

Die Studiogäste sind Fachleute und diskutieren ausgesprochen differenziert und offen. Gert Scobel bringt in seiner Sendung allgemein sehr gut recherchierte Beiträge zu vielerlei Themen.

Tatsache ist, daß bei der großen Mehrzahl der erweiterten Suzide, die medienwirksam „Amokläufe“ genannt werden, unter dem Einfluß von Psychopharmaka erfolgen.

Dazu gibt’s hier auf dem Blog schon einige Beiträge, in der hauptsächlich Verdachtsmomente und Belege dazu geäußert werden. Inzwischen gibt es öffentlich einsehbare Studien, die diese Theorie erhärten und in Teilen beweisen:

https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2013/03/03/konnen-psychopharmaka-ein-grund-fur-amoklaufe-sein/

https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2013/03/04/nochmal-psychopharmaka-ssri/

https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2015/09/14/psychopharmaka-und-amoklaeufe/

https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2015/04/21/medikamente-gegen-depressionen/

https://www.heise.de/tp/features/Groesstenteils-nutzlos-und-potenziell-schaedlich-3977880.html?seite=all

Psychopharmaka und Amokläufe

Bei Heise/Telepolis gibt es ein Interview mit Dr. David Healy, der ein paar Überlegungen zum Amokflug 4U95254, zu Amokläufen und den Nebenwirkungen von häufig verschriebenen Psychopharmaka anstellt. Sehr lesenswert:

http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/45/45869/1.html

David Healy hat einiges an Daten zu dem Thema gesammelt und auch selbst Forschungsarbeit betrieben. Dabei ist er auf sehr bedenkliche Fakten gestoßen. Seine Publikationen und Bücher sind leider nur auf englisch erhältlich. Aber Peter Gøtzsche hat ein Buch mit ähnlicher Thematik geschrieben, das auch auf deutsch erhältlich ist:

Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität

Weitere Links:
https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2013/03/03/konnen-psychopharmaka-ein-grund-fur-amoklaufe-sein/
https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2013/03/04/nochmal-psychopharmaka-ssri/
https://lawgunsandfreedom.wordpress.com/2015/04/21/medikamente-gegen-depressionen/
http://www.hna.de/kassel/kripo-besorgt-ueber-anstieg-suizide-2356128.html

Von Menschen und Waffen

So lautet der Titel einer Dokumentation, die leider zu später Stunde ausgesendet wurde. Es geht um die Angehörigen der Opfer des Amoklaufs von Windenden, aber auch um die Waffenbesitzer, die von der Tat genauso betroffen sind.

Die Dokumentation ist erstaunlich neutral für eine ARD-Produktion. Der Filmemacher lässt zwar durchblicken, daß ihm Waffenbesitz auch nicht ganz geheuer ist, aber er lässt die Betroffenen für sich selbst sprechen und vermeidet die subtilen und wertenden Manipulationen, die man in anderen Berichten findet.

Katja Triebel und Benedikt Krainz haben sehr gute Kritiken zu dem Fernsehbeitrag geschrieben:

http://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2013/11/13/von-menschen-und-waffen-das-kalte-eisen/

 http://meinungsterror.de/?p=553

Wieder mal ein Amoklauf – in den USA

Im Original ist das ein „shooting spree“ und kein Amoklauf, da es eine geplante, gezielte Tat war. Aber das kapieren unsere sogenannten Journalisten leider nicht. Mal sehen, ob und wie sie überhaupt darüber berichten. Für unsere sensationslüsternen Couchpotatoes war die Sache wahrscheinlich nicht blutig genug.

Die Meldung ist kurz und es gibt noch wenige Details. Angeblich hat eine Person in Besitz eines Flugtickets und eines „Sturmgewehrs“ des Typs AR-15 im Flughafen von Los Angeles wild um sich geschossen, eine Person getötet und mehrere andere verletzt.

http://edition.cnn.com/2013/11/01/us/lax-gunfire/

Anmerkungen und Erkenntnisse:

  1.  Der Flughafen ist eine „gun free zone“ (waffenfreie Zone), deshalb konnte es dort gar keine Waffen geben. Das tragen von Waffen ist dort absolut verboten, wenn man nicht zu den Sicherheitskräften gehört.
  2. Der Besitz von „Sturmgewehren“ ist in Kalifornien verboten. Also kann es kein Sturmgewehr gewesen sein.
  3. Da „Waffenkontrolle“, laut ihrer Befürworter, ausgezeichnet funktioniert, kann dieser Vorgang nicht stattgefunden haben.
  4. Kalifornien hat das strikteste Waffengesetz in den USA.
  5. Today’s problems are yesterday’s solutions.
  6. Bild

Wir proben dann mal eine Amoklage …

… haben sich ein paar Leute gedacht und sind vermummt, sowie bewaffnet in eine Schule in Oregon eingedrungen und haben wild um sich geschossen – mit Platzpatronen. Es handelte sich um eine Übung des örtlichen Polizeidepartments in Absprache mit der Schuldirektorin. Man wollte testen, wie gut Lehrer und Schüler auf so einen Fall vorbereitet sind.

Die Methode ist mehr als brachial. Ob sie wirklich Sinn macht, ist ebenfalls zweifelhaft. Zumindest die Lehrer wissen jetzt, daß sie und die meisten ihrer Schützlinge nicht überlebt hätten, obwohl es erst kurz vorher ein Anti-Amok-Training für die Belegschaft gab.

Was dieser „Test“ bei den Schülern anrichtet, kann man auch nur ahnen. Angstzustände und PTBS können angenommen werden. Da geht man doch gleich viel lieber zur Schule.

http://www.oregonlive.com/pacific-northwest-news/index.ssf/2013/04/gunfire_and_moments_of_fear_as.html

Jetzt mal – gesetzt den Fall – ein oder zwei Lehrer wären NRA-Mitglieder oder einfach nur Waffenbesitzer mit Waffentrageerlaubnis gewesen. Da hätte dieser „Test“ sehr schnell blutig enden können – zu Ungunsten der „Tester“.

Oregon ist einer der Bundesstaaten der USA, in denen man weder eine Erlaubnis zum Waffenkauf, noch eine Registrierung benötigt. Ein ländlicher Hinterwäldler-Staat, in dem Flinte und Büchse über dem Kamin hängen, weil sich öfters mal Bären im Vorgarten rumtreiben. Kinder und Jugendliche wachsen da quasi mit der Waffe in der Hand auf (außer in den mittleren und größeren Städten).

Nur an den Schulen sind Waffen verboten. Ein potenzieller Massenmörder kann also in der Regel davon ausgehen, daß er nicht auf Widerstand stoßen wird. An Waffen kommt jemand, der ernsthafte Tatabsichten hat, sowieso ran. Da nützen auch die schärfsten Waffengesetze und Waffenverbote nichts.

Nützen nun legale Schußwaffen an Schulen etwas? Bedingt. Es gibt über 200 Colleges und Unis in den USA in denen Schüler und Lehrer Waffen tragen dürfen, wenn sie es wollen. Ein Irrer mit Kanone käme in so einer Institution nicht weit. Also sucht er sich etwas, was ihm immerwährenden Ruhm einbringen wird … eine Schule an der es ein striktes Waffenverbot gibt. Da kann er damit rechnen, daß er eine hohe Zahl an Opfern bekommt. Schließlich will er den Rekord vorheriger Amokläufer brechen und mindestens 1-2 Wochen in den Medien sein, auch wenn er selbst nichts mehr davon hat.

Also nochmal – Waffen in die Schule?
In den USA kann das Sinn machen. Denn für die Früherkennung der Täter ist kein Geld da. Kids werden schon früh mit Psychopharmaka gedopt, damit sie den Schulalltag aushalten … und drehen dann gelegentlich durch. Glücklicherweise (wenn ich mir diesen zynischen Ausspruch erlauben darf) bringen sich die meisten Kids eher selbst um. Aber eine kleine, sehr kleine, Minderheit möchte sich an der Gesellschaft rächen und wird zum Massenmörder.

Was tun?

  • Programme zur Früherkennung
  • Bessere Kontrolle der Vergabe von Psychopharmaka
  • Einschränkung der Medienberichterstattung (No Fame – No Gain)
  • evtl. Lehrer mit Schußwaffen an die Schule

Nützen Waffenverbote etwas? In den USA sicher nicht. Davon gibt’s schon viel zu viele und wie in Deutschland sind ein Großteil der Puffen illegal oder werden illegal beschafft.

Nützt ein „Assault Gun Ban“ etwas?
Natürlich nicht. Schon der letzte derartige Ban hat sich auf Waffen bezogen, die zwar böse aussehen, aber nur in extrem seltenen Fällen für Gewalttaten verwendet werden. Es geht um „Modern Sporting Rifles“ – das ist kein Euphemismus, sondern eine Tatsache. „Assault Gun/Assault Weapon“ ist ein politischer und medialer Terminus. Er hat keine reale Entsprechung.

Es gibt „Assault Rifles“ – das sind militärische Sturmgewehre, die man als Privatmensch auch in den USA nicht so einfach kaufen kann. Und es gibt Modern Sporting Rifles – die so aussehen als ob. Deshalb kann die Anti-Waffen-Lobby oft mit „Anschein“ und Emotionen punkten. Viel genützt hat es diesmal nicht. Der „Assault Gun Ban“ ist vom Senat in Bausch und Bogen abgelehnt worden, obwohl das neue Gesetz ein paar sehr überlegenswerte Punkte enthielt. Z.B. auch den Background-Check bei Privatverkäufen. Das würde wirklich Sinn machen.

Nützen Magazinbegrenzungen etwas?
Auch nicht. Die Sperre ist schnell entfernt. Ein Magazin mit großer Kapazität kann immer beschafft werden. Auch davon gibt’s längst viel zu viele. Man kann so was aus ein paar Blechstreifen und einer Feder auch selbst basteln.

Nützen Waffenverbote etwas?
Hatten die Amis schon. Hat nicht funktioniert. 50 Bundesstaaten = 50 Waffengesetze!
(Die Alkohol-Prohibition hat auch nicht funktioniert und den Verbrechern gigantische Gewinnmargen beschert).

Wer jetzt wegen Einzelfällen in den USA auch bei uns in Deutschland Verbote von MSR fordert (wie es die Grünen alle paar Monate tun), der begreift nicht, daß wir mit „militärisch aussehenden halbautomatischen Gewehren“ hierzulande noch weniger Probleme haben als die Amis. Die Deliktzahl mit solchen Waffen ist exakt „NULL“. (Was anderes ist es mit gestohlenen Militär- und Polizeiwaffen, wie die RAF sie verwendet hat. Aber hier geht’s um legal erhältliche Sportwaffen. Wenn ich mir meinen VW Golf schwarz lackiere und ein paar Spoiler dranpappe, dann wird aus mir kein irrer Amok-Rennfahrer, noch wird das Auto gefährlicher als es eh schon ist).