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Tschechien will dem Waffenbesitz Verfassungsrang einräumen

http://www.euractiv.com/section/politics/news/czech-minister-wants-to-guarantee-the-right-to-keep-and-bear-arms

Tschechien wurde in jüngster Geschichte 2x entwaffnet. Einmal von den Nazis, einmal von den Kommunisten. Die Tschechen haben auf die harte Tour gelernt, was einem entwaffneten, wehrlosen Volk zustoßen kann.

Außerdem ist dieser Vorstoß ein starker Kommentar gegen den albernen #EUgunban, gegen den sich Tschechien sehr intensiv wehrt.

Polizei in Berlin

Seit längerem weiß ich, daß es in Berlin mit der Polizei nicht zum Besten steht. Aber das hier schlägt dem Faß den Boden aus:

http://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/senat-polizisten-muessen-auch-ohne-waffe-gefahren-abwehren

Außerhalb des regulären Dienstes dürfen Polizisten ihre Dienstwaffe nicht führen, aber man erwartet von ihnen, daß sie sich im Ernstfall trotzdem erheblichen Gefahren aussetzen – unbewaffnet. Polizisten dürfen auch nicht mit ihrer Dienstwaffe privat trainieren. Im Zeitraum von 3 Jahren stehen den Beamten 15 Schuß zum Training zur Verfügung.

Zum Vergleich, ein durchschnittlicher Sportschütze trainiert ca. 2-3 mal im Monat mit ca. 100 – 150 Schuß. Das bedeutet, daß Sportschützen den meisten Polizisten in Bezug auf Handhabungs- und Treffsicherheit um einiges überlegen sind.

Auch in anderen Bundesländern gibt es zwar eine relativ gute Schießausbildung bei der Polizei, aber danach sieht es mit dem regelmäßigen Training eher mau aus.

Folgender Beitrag ist ein Kommentar eines Polizei-Schießtrainers, der noch viel zu zahm daherkommt:

verkehrte_welt

In einer Zeit, in der Attentate, Terroranschläge und Gewalt durch „Zugereiste“ immer mehr zunehmen, kann man doch nicht den Polizisten die Zuverlässigkeit absprechen, sobald sie außer Dienst sind – und gleichzeitig von ihnen verlangen, daß sie mit bloßen Händen Situationen klären, die ohne Waffe sehr risikoreich oder gar selbstmörderisch wären. Zivilcourage gegen mehrere Gegner oder gegen Bewaffnete ist nur mit Schußwaffen als Backup möglich, denn friedliche Deeskalation ist in vielen Fällen gar nicht möglich.

Wäre ich Polizist – ich würde den Teufel tun und mich unbewaffnet in eine potenziell gefährliche Situation begeben. Man geht nicht mit bloßen Händen in eine Messerstecherei oder Schießerei (vielleicht sogar noch gegen mehrere Gegner gleichzeitig), aber diese grundlegende und simple Erkenntnis scheint den Verantwortlichen wohl zu hoch zu sein.

Daß im Berliner AGH größtenteils unfähige Flachpfeifen sitzen ist bekannt. Allerdings wählen die Berliner solche Figuren anscheinend auch immer wieder. Wäre ich gehässig, würde ich fragen, was das über die Wähler aussagt. Andererseits halte ich auch unser Parteien-System für gescheitert. Man hat gar nicht die Chance, fähige Leute zu wählen – selbst wenn sie zur Verfügung stünden.

Addendum:
http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/polizei-schiessstaende-koppers.html

Warum braucht eine Zivilgesellschaft Waffen?

Das ist die Frage, die vor allem Politiker, Medienvertreter und andere Personen mit eingebauten Scheuklappen und ideologiegebremstem Denkvermögen stellen und praktischerweise auch gleich für das dumme Volk beantworten: „So wenige Waffen wie möglich ins Volk“. „Das Volk braucht keine Waffen“. Schließlich gibt es Polizei für die Sicherheit im Inneren und Militär für die Sicherheit nach außen.

Die  freiheitlich-demokratische und liberale Antwort auf die Politiker ist eine andere und sie besteht aus 3 Teilen:

  1. So lange ich mich an die Sicherheitsregeln und die geltenden Gesetze halte (auch, wenn sie so bescheuert sind, wie das aktuelle deutsche Waffengesetz) – warum sollte ich keine Waffen besitzen dürfen? Die Frage ist nicht, ob Bürger Waffen brauchen, sondern was für einen Grund sollte es geben, sie zu verbieten? Da rechtstreue Waffenbesitzer erwiesenermaßen keine Gefahr für die Gesellschaft sind, kann eine Verbotsforderung wohl nur einen unserösen Grund – vielleicht sogar verbrecherische Hintergedanken haben.
  2. Wenn im Notfall die Sekunden zählen ist die ausgedünnte und überforderte Polizei nur wenige Minuten entfernt.
  3. Wenn eine Regierung Soldaten ”zur Selbstverteidigung” oder „aus Solidarität“ in fremde Länder schickt, obwohl die große Masse des Volkes dagegen ist und die Politiker dabei sogar noch ganz offen Verfassung und Völkerrecht brechen, dann stimmt in diesem Staat etwas nicht.

Letzteres  nennt man „Vorbereitung eines Angriffskrieges. Das haben „wir“ schon mal gemacht – in Jugoslawien – und da hat Ex-Kanzler Schröder nachträglich auf seine hemdsärmelige Art zugegeben, daß er mit seiner Regierung ebenfalls gegen das Völkerrecht verstoßen hat.

http://dejure.org/gesetze/GG/26.html

http://dejure.org/gesetze/StGB/80.html

Können wir die gesamte Bande endlich mal für 10 Jahre wegsperren? Oder spielen die Gerichte und der Bundesstaatsanwalt wieder gegen den Bürger? Hunderte von Privatpersonen haben Anzeige gegen die Bundesregierung erstattet – inklusive Verfassungsklage.

Können wir auch gleich sämtliche Mitglieder der EU-Kommission wegsperren? Was die verzapfen, ist genau so schädlich und genau so verräterisch an den Bürgern der EU-Länder. Was die Kommission gerade treibt, dazu habe ich mehrfach gebloggt und dazu passt der alte Machiavelli-Spruch wieder perfekt:

„Nimm ihnen die Waffen weg. Erzähle ihnen, daß Du sie schützt, und daß sie keine eigenen Waffen brauchen. Hast Du ihre Waffen erst, kannst Du mit ihnen verfahren, wie Dir beliebt“.

Das Waffenrecht ist ein gute Indikator für die Freiheitlichkeit einer Demokratie. Je schärfer das Waffenrecht, desto tyrannischer und unfreiheitlicher der Staat. Eine Tyrannei definiert sich dadurch, daß das, was „der Staat“ darf (bzw. sich anmaßt), für den Bürger verboten ist.

Waffenbesitz ist ein Grundrecht, auch wenn das die Politik nicht wahrhaben will und per Gesetz massiv einschränkt. Selbstverteidigung ist ein Naturrecht und damit Menschenrecht. Wer effektive Mittel zur Selbstverteidigung verbietet, unterstützt die Verbrecher und Terroristen.

#EUgunban – der nächste heimtückische Versuch

So langsam werde ich Aufgrund der Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz der EU-Kommission ernsthaft sauer. Diese hirnlosen Bürokraten scheinen immer noch nicht begriffen zu haben, daß „militärisch aussehende“ halbautomatische Gewehre in den Händen von rechtstreuen Bürgern keine Gefahr darstellen.

Mich erinnern die Handlungen der Politik daran:
„Ideen sind gefährlicher als Gewehre. Wir würden unsere Feinde nie Gewehre besitzen lassen, warum sollten wir ihnen erlauben, Ideen zu haben?“ -Josef Stalin

Das Zentralkomittee der EU – die EU-Kommission – entscheidet hochherrschaftlich über Dinge von denen sie keine Ahnung, aber eine Menge Vorurteile hat und lässt das EU-Parlament das dann abnicken. Zeigen wir den von uns gewählten EU-Politikern, daß wir das nicht hinnehmen. Da unsere sachlichen Protest-Briefe offensichtlich ignoriert werden, sollten wir den Parlamentariern klarmachen, daß sich eine unpopuläre Entscheidung gravierend auf unser Wahlverhalten auswirken wird. Das ist wohl das einzige, was noch zieht.

Wir sollten damit nicht nur drohen, sondern das auch wahr machen. Selbst wenn wir dadurch den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Wir hatten lange genug Geduld und mussten trotz unserer Proteste immer wieder zurückstecken. Es reicht endgültig!


Weiter bei Zylinderbohrung.eu →

Die Katze ist aus dem Sack… Neuer Versuch der Kommission (16.11.2016), explizit das Folgende zu verbieten: Zivile Feuerwaffen der „AR 15 Familie“, auch Derivate, womöglich optische Klone Zivile Feuerwaffen der „AK 47 Familie“, auch Derivate, womöglich optische …

Quelle: Neuer Versuch der EU-Kommission, explizit zivile Waffen der Familien „AR 15“ und „AK 47“ zu verbieten – FIREARMS UNITED #EUGunban – Zylinderbohrung


Waffenlobby entschärft #EUgunban

Normalerweise verlinke ich nicht auf den SPIEGEL. Das Niveau von der BILD hat dieses ehemalige Nachrichtenmagazin längst erreicht und es unterbietet den Schwachsinn aus dem Axel-Springer-Verlag häufig noch.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/eu-waffenlobby-entschaerft-das-neue-waffengesetz-a-1116525.html

Der Unmut des Redakteurs ist in diesem Artikel deutlich rauszulesen. Auch er hat nicht begriffen, daß die Regulierung von legalen Feuerwaffen nichts gegen illegale Waffen nützt.  Auch hat er keine Ahnung was eine „gefährliche“ Waffe ist. Er geht anscheinend nach kosmetischen Äußerlichkeiten und Features, die er – mangels Fachwissen – nicht begreift. Da reicht ihm sein Bauchgefühl. Dies wird deutlich bei den geforderten Magazinbegrenzungen, bei dem angeblich leichten Umbau von Schreckschußwaffen in scharfe Waffen und den Sammel-Regularien für Kriegswaffen.

Dieser Markus Becker ist wohl auch einer von denen, die sich über ein Thema ereifern können, obwohl Fachwissen und der nötige Menschenverstand fehlen. Und sich dann wundern, wenn man Gegenwind von Leuten bekommt, die sich im Thema gut auskennen und sogar sachliche, bestens belegte Argumente haben. Dabei wäre es so leicht zu recherchieren, um sich ein paar fundierte Grundlagen zum Thema anzueignen. Das gehört zum Rüstzeug eines guten Journalisten. Nur gibt’s von denen kaum noch welche. Meinung, Dogmen und Ideologie bestimmen den Diskurs. Auf Fakten wollen sich die Meinungsmacher nicht einlassen.

 

Philosophische Begründung

Oft tut man sich schwer wenn man den Besitz von Waffen begründen soll – vor allem gegen Leute, die philosophische und moralische Argumente ins Spiel bringen.

Michael Huemer hat sich dieses Problems angenommen und liefert sorgfältig ausgearbeitete Argumente die sachlich, vernünftig und nicht widerlegbar sind.

http://edition.leske.biz/waffen2/huemer_guncontrol.pdf

Verrat am Bürger

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/08/14/was-geschah-bei-imco/

Das lässt sich nicht anders interpretieren als ein Beweis – einerseits für Kurzsichtigkeit, Arroganz, Ignoranz und Inkompetenz von Politikern und andererseits als Verrat am Bürger – dem Souverän! Das hat nichts mit demokratischer Mitbestimmung zu tun, sondern mit Bevormundung. Es belegt auch die Angst der Politiker davor, daß die Bürger immer mehr begreifen, was mit ihnen gespielt wird.

Es geht unseren Politikern wohl doch primär um die Entwaffnung der rechts- und regeltreuen Bürger, zugunsten von Verbrechern und Terroristen, die sowieso kein Problem haben, die gültigen Waffengesetze zu umgehen und das erwiesenermaßen auch tun.

Gleichzeitig spiegeln unsere sogenannten Volksvertreter der weniger informierten Bürgerschaft vor,  man könne mit Gesetzesverschärfungen und Verboten die Verbrecher und Terroristen in den Griff bekommen.

Auch unser Innenminister faselt davon, den #EUgunban zügig umzusetzen und mit eigenen Regelungen sogar noch eins drauf zu setzen. De Maizière treibt damit rund 2 Millionen Bürger (evtl. sehr viel mehr, weil diese 2 Millionen auch Einfluß auf die Wahlentscheidungen ihrer direkten Umgebung haben) in die Arme der AfD oder ähnlich radikalen Parteien. Daß wir Waffenbesitzer von Links (SPD, LINKE und GRÜNE) permanent verraten werden, sind wir schon gewohnt. Jetzt fallen uns auch UNION und Teile der FDP in den Rücken. Leider nicht ganz unerwartet …

„Man darf nur seine Gesinnung nicht zeigen, sondern muß zuerst das Begehrte auf alle Weise zu erlangen suchen. Es reicht hin, jemand seine Waffen abzuverlangen, ohne daß man sagt, ich will dich damit umbringen; denn hast du einmal seine Waffen in der Hand, so ist es immer noch Zeit, deine Gelüste zu befriedigen.

Wenn du jedoch die Untertanen entwaffnest, beginnst du, sie zu beleidigen; du zeigst nämlich, dass du ihnen gegenüber Misstrauen hegst, sei es aus Feigheit, sei es aus zu geringem Vertrauen; und beides erregt Hass gegen dich.“

(Niccolo Machiavelli, 1513, italienische Staatsphilosoph)

Jede Regierung, die mit ihrem Volk eine Schweinerei vorhatte, hat zuerst die Bürger entwaffnet. Das ist eine historische Tatsache. Unsere Politiker haben entweder ihren Machiavelli nicht gelesen oder nicht verstanden. Es wird Zeit für den Bürger, der Politik zu zeigen, daß der Bogen schon weit überspannt ist. Vielleicht gelingt es noch durch demokratischen Protest, vielleicht …

Gelingt das nämlich nicht, dann werden große Mengen von Waffen von heute auf morgen in die Illegalität wandern. Das ist schon einmal passiert – 1972. Damals wurden, von einem Tag auf den Anderen, durch ein dummes und wirkungsloses Gesetz rund 20 Millionen illegale Waffen geschaffen. Auch daraus haben die Politiker nichts gelernt.

Gleichzeitig befeuern die Politiker damit den illegalen Waffenhandel. Man könnte aus der amerikanischen Alkohol-Prohibition lernen. Gestärkt wurde nur die Kriminalität und das organisierte Verbrechen. Leider sind die allermeisten Politiker weder gebildet, noch zugänglich für Fakten.


Einerseits zieht sich das Gewaltmonopol immer stärker aus seinem eigentlichen Aufgabenbereich – der Strafverfolgung und Prävention – zurück (anderslautenden Behauptungen sollte man nicht allzuviel Glauben schenken – Politiker sind notorische Lügner), andererseits verweigert man dem Bürger die Mittel zur Selbsthilfe – die diesem zusteht, weil Selbstverteidigung ein Naturrecht ist.

Überspitzt ausgedrückt, werfen die Politiker die Bürger den Wölfen zum Fraße vor, während sie selbst durch Geld, Leibwächter und Waffen vor den Gefahren geschützt sind, denen der normale Bürger in zunehmendem Maße wehr- und hilflos ausgeliefert ist.

https://freiheitswelle.wordpress.com/2016/08/14/fakten-zum-waffenbesitz/