Die grüne “Jagdreform” in NRW

lawgunsandfreedom:

Wenn Leute, die von ökologischen Zusammenhängen kaum Ahnung haben, Öko-Politik machen, dann geht das grundsätzlich daneben.

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:

Der “runde Tisch” zum Jagdgesetz in NRW ist wie die Sachverständigenanhörung zum Waffenrecht (2003 wie auch 2009) – eine ALIBI-Veranstaltung.

2009 wurde (zwei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden) ein Gesetzentwurf präsentiert. An diesem wurde – trotz Kritik von echten Sachverständigen, auch Staatsanwälten und Kriminologen – nichts geändert. Und genau diese Kritikpunkte haben sich im Nachhinein in der Praxis genauso schlecht abgebildet, wie sie vorab kritisiert wurden.

Das gleiche passiert aktuell mit dem Jagdgesetz-Entwurf, der auch noch nach über 100 Jahren einen neuen Namen verpasst bekommt (Wildmanagement) in NRW. Die Grünen versuchen ihre (hoffentlich) kurze Regierungszeit zu nutzen, um Paradigmenwechsel herbeizuführen. Sie treiben den angeblichen Teufel mit dem Belzebub aus. Dabei bräuchten sie nur nach Hollandzu schauen.

Wer 2004 Biogas als das Allheilmittel anpreist und 5 Jahre später verteufelt, wer Windräder als Allheilmittel anpreist und dabei den Tod von 200.000 Flugtieren pro Jahr in Kauf nimmt und vergisst erst…

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Juristische Datenbank zum Waffenrecht

Das Projekt Lexdejur hat sich zum Ziel gesetzt, “Deutschlands größte Rechtsprechungsdatenbank zum Waffenrecht” aufzubauen.

Dazu werden noch dringend ca. 450 Euro benötigt, um die Grundfinanzierung von 10.000 Euro zu realisieren. Insgesamt benötigt werden 30.000 Euro.

Aufgebaut werden soll eine Datenbank von Gerichtsurteilen, die öffentlich zugänglich ist und wo nicht jedes einzelne Urteil kostenpflichtig von den Gerichten angefordert werden muß. Diese Datenbank kommt allen Waffenbesitzern zugute: Juristen können auf eine umfangreiche Datenbank zugreifen um ihre Fälle vorzubereiten um ihre Mandanten besser verteidigen zu können und Waffenbesitzer können sich wesentlich bessere Einblicke in die Rechtsprechung zum Waffenrecht verschaffen, als das bisher überhaupt möglich war.

Gerade die uneinheitliche Auslegung des Waffenrechtes geht oft zu Lasten des Bürgers. Jeder Waffenbesitzer, ob Jäger, Sportschütze oder Sammler ist davon betroffen. Auch Leute, die glauben, daß sie überhaupt nichts mit dem Waffenrecht zu tun zu haben, können von diesem Projekt profitieren. (Stichwort “Einhandmesser” und “Airsoft”, uvam.).

Wer also noch ein paar Euro für das Projekt locker machen kann, sollte hier die Datenbank lizensieren (das ist für den eigenen Zugriff auf die Daten wichtig) oder einfach spenden (bzw. mehr zahlen als die initialen 20,– Euro).

Es geht alle Waffenbesitzer an. Es geht um unser Recht!

Die fehlenden 450,– Euro sollten wir bis zum 01.11.2014 noch zusammenbekommen. Ich habe auch noch ein paar Euro mit drauf gelegt.

Hier kann man sich selbst für den Zugriff lizensieren:

https://www.lexdejur.de/internes/lizenzieren

Hier kann man zusätzlich spenden:

https://www.lexdejur.de/internes/mehr-zahlen

Es ist doch nur ein Messer

1. Messer sind tödlicher

„Laut einer FBI-Statistik über Polizisten, die in Kämpfen getötet wurden, starben nur 10% von denen, die angeschossen wurden, aber 30% von denen, die mit einem Messer angegriffen wurden“

2. Messer haben keine Schusslinie

„Eine Schusswaffe kann dich nur töten, wenn du dich in der direkten Flugbahn der Kugel befindest. Das erklärt auch, warum sogar bei Distanzen, die nur ca. 3-6m betragen, nur eine von vier Kugeln überhaupt das Ziel trifft – und die Statistik bezieht sich auf trainierte Polizisten! – Aber Messer können aus jedem Winkel tödliche Verletzungen zufügen – und sie verfehlen ihr Ziel nicht.“

3. Messern geht die Munition nicht aus

„In einer Nahkampfsituation kann man 3 bis 5 Mal pro Sekunde von Stichen getroffen werden. Eine Kurzwaffe hat nur bis zu etwa 15 Schuss. Wenn Du nicht hinter einer Deckung bist oder  weit genug weg, um nachzuladen, ist das alles, was Du hast. …Wenn man dann noch bedenkt, dass es mehrere Treffer benötigen kann, um den Angreifer tatsächlich zu stoppen, dann findest du dich in einer Situation wieder, in der dein Magazin leer ist und der wütende Kriminelle immer noch ein Messer hat, dem das Metal nicht ausgehen wird.“

4. Messer erfordern keine Fähigkeiten, um sie zu nutzen

„Seit unserer Kindheit haben wir die natürliche Fähigkeit erworben, ein Messer zu halten und damit zu schneiden. Während es sehr viel Trainings bedarf, ein Experte in der Handhabung von Schusswaffen zu werden, kann jeder Dreckskerl mit einem spitzen Stück Metall die Klinge mit den plumpesten Bewegungen wie ein Meister beherrschen. Zudem üben die meisten Waffenbesitzer auf dem Schießstand nur das Zielscheibenschießen und sind somit nicht darauf vorbereitet, in einer Nahkampfsituation zu schießen.“

5. Messer „warnen“ nicht

„Messer können nicht nur leichter verborgen und einfacher gezogen werden, sie sind dazu noch stille Killer. Wenn ein Schuss abgegeben wird, weißt du, dass du dich in einem Feuerkampf befindest. Aber viele Opfer von Messerattacken erzählen, dass sie nicht mal wussten, dass auf sie eingestochen wurde – bis es zu spät war. Wenn dann noch ein Adrenalin-Schub dazu kommt, dann spürst du vielleicht nicht mal, dass auf dich eingestochen wurde und denkst, Du wurdest geschlagen.“

Weiterlesen bei “Die Waffe(n) der Frau”

Worauf man bei Forschungsergebnissen und Statistiken achten muß

Ein schöner Beitrag, der 10 grundlegende Fehler erklärt, die man beim interpretieren von Studien und Statistiken immer wieder macht. Das betrifft – um beim Blogthema zu bleiben – sowohl Waffen-Enthusiasten, als auch Waffengegner gleichermaßen. Man muß immer die Augen offen halten und auch die eigene Position kritisch überdenken. Gelegentlich stolpert man dabei über eigene peinliche Fehler, die dann Angriffsfläche bieten.

http://theconversation.com/the-10-stuff-ups-we-all-make-when-interpreting-research-30816

Mir ist das auch schon öfters passiert, daß ich eine Behauptung zurücknehmen oder korrigieren musste, weil ich eine Studie oder Statistik falsch verstanden oder interpretiert hatte – oder weil ich einer Studie geglaubt habe, deren Daten und Methodik nicht den wissenschaftlichen Anforderungen genügte.

Da muß man dann ehrlich zu sich selbst sein und auch die Kritik aushalten, Fehler zugeben und korrigieren – etwas, wozu Waffengegner nur in seltenen Fällen bereit sind. Denn dort ist die eigene Meinung eher ein Dogma. Nicht der Waffengegner muß seine Meinung korrigieren, wenn sie sich als falsch erweist, sondern derjenige, der den Fehler als solchen erkannt hat soll dem Dogma folgen und nicht der Realität.

Same procedure….. : FBI Statistik von den Medien falsch interpretiert

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:

Die Süddeutsche Zeitung hat – mal wieder – das Wesentliche übersehen und verwechselt Amokläufe mit “active shooter incidents”.

Zahl der Amokläufe steigt: Newtown, Aurora, Blacksburg: Das FBI hat Amokläufe in den USA untersucht. Ergebnis: Es gibt immer mehr Opfer. Die Täter sind meist männlich und handeln allein. (SZ vom 25. September 2014)
FBI-Studie (Foto: Federal Bureau of Investigation)
FBI-Studie (Foto: Federal Bureau of Investigation)

Dabei steht in der Studie, deren Foto die SZ verlinkt, alles Wichtige. Man kann daher davon ausgehen, dass die Schreiberin Anna Fischhaber die Studie gelesen hat.

This is not a study of mass killings or mass shootings, but rather a study of a specific type of shooting situation law enforcement and the public may face. [1]

Dies ist keine Studie über Massenmorde oder Massenschießereien (Anm.: irrtümlich von den Medien als Amoklauf bezeichnet), sondern eine Studie über eine ausgewählte Art von Schießereien, auf die Polizei und Öffentlichkeit treffen können.

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