Gunology, Teil 2

Im Herbst 2013 ist der erste Teil der Gunology entstanden, in dem es um Grundlagenwissen bezüglich der Waffen- und Anti-Waffenlobby ging. Es wurden die Strukturen und Hauptargumente der beiden sich gegenüberstehenden Gruppen beschrieben. Wir hatten auch grundsätzliche Strategien der German Rifle Association vorgestellt.

Nun liegt der zweite Teil der Gunology vor, in dem wir etwas mehr ins Detail gehen möchten und den wichtigen Aspekt des Waffenmissbrauchs behandeln. Fundierte Kenntnisse in diesem Bereich sind für alle Waffenbesitzer unerlässlich. Der seltene, aber dennoch vorhandene Waffenmissbrauch ist meistens die Grundlage für Forderungen nach weiteren Verschärfungen des Waffengesetzes in der Hoffnung, dass sich dadurch etwas zum Positiven wendet.

Weiter im Text geht es hier:

http://german-rifle-association.de/gunology-teil-2-waffenmissbrauch/

Links und rechts

Soeben bin ich über einen sehr schönen Aufsatz von Dr. Christoph Zimmer gestolpert den ich unbedingt propagieren will. Es geht darum, was wir (unsere Gesellschaft) unter politisch “links” und “rechts” verstehen.

Dr. Zimmer geht da mit sprachlicher Finesse, Logik und einer gerüttelten Portion Humor ran. Viel Vergnügen beim lesen:

Rechts und links – (© Dr. Christoph Zimmer)

Außerdem finden sich auf der Homepage von Dr. Zimmer noch eine ganze Menge andere, höchst erquickliche Arbeiten. Besonders seine Ausarbeitung zur Aufklärung hat mein Interesse geweckt.

Lux, die innenpolitische Leuchte der Berliner Grünen

Benedikt Krainz von meinungsterror.de hat mal wieder die Grünen im Visier. Ich frage mich immer noch, wieso viele Politiker derart plump und dumm argumentieren, obwohl die Fakten ganz klar gegen sie sprechen.

Der Jurist Lux möchte etwas gegen den Waffenbesitz und die Waffengewalt in Berlin tun. Wie er das tun möchte, das kann man hier lesen.

3D-Druck mal wieder

Diesmal macht jemand Schlagzeilen, der das Problem mit den wenig haltbaren Werkstoffen der billigen 3D-Drucker umgeht, indem er spezielle Munition dafür entwickelt.

Die Geschichte ist bekannt: Eine Waffe aus einem billigen 3D-Drucker ist ein höchst gefährliches Spielzeug. In erster Linie für den Schützen. Wenn das Ding denn überhaupt funktioniert, dann kann es leicht sein, daß es einem beim abfeuern um die Ohren fliegt. Die verwendeten Kunststoffe sind für die hohen Drücke und Temperaturen nicht geeignet.

Jetzt hat ein junger Ingenieur Munition produziert, die das Material-Problem durch ein anderes Material-Problem ersetzt.

http://mikescustomweaponry.wordpress.com/2014/11/05/314-atlas/

Er hat einfach eine lange und dicke Hülse entwickelt, die teilweise als Lauf fungiert und den hohen Gasdrücken gewachsen ist. Dadurch wird es möglich auch aus billigen Plastikpistolen echte Kugeln zu verschießen. Die Herstellung der Munition ist allerdings ziemlich aufwändig und erfordert einiges an Geschick und Fachwissen. In Deutschland kommt noch zusätzlich das Pulver dazu, das man nicht so einfach im Handel kaufen kann, weil es dazu eine behördliche Genehmigung braucht.

Wird also wieder nichts mit der Mär um die billig im eigenen Wohnzimmer hergestellten Mordwerkzeuge, auch wenn bald wieder Politiker aus ihren Löchern kriechen um genau das zu behaupten.

Wie bekämpft man Kriminalität?

(Quelle: querschuesse.at)

Nicht mit einem neuen, noch strengeren, noch ausgefeilteren Gesetz. Mit Gesetzen kann man Kriminalität nämlich überhaupt nicht bekämpfen. Das glauben nur unsere Politiker.

Kriminalität bekämpft man dort, wo sie passiert. Auf der Straße, in den Häusern der Überfallenen, in den Verkehrsmitteln. Und damit man die Kriminalität dort bekämpfen kann, braucht man Polizisten die an Ort und Stelle tätig werden, die eben auf der Straße sind, Einbruchsziele beobachten oder bewachen, in Verkehrsmitteln mitfahren.

Das aber haben wir abgeschafft. Wir haben Alarmanlagen wo keiner kommt oder erst dann, bis es zu spät ist, wir haben Überwachungskameras, wo sich das Opfer später ansehen kann, wie es geschlagen, getreten oder abgestochen wird. Hilfe gibt es nicht. Und das Schönste: wir haben die Opfer entwaffnet, damit den Tätern ja kein Leid geschieht.

Und wenn einmal etwas besonders grausiges passiert, treten unsere Politiker vor die Kamera und verlangen ein neues Gesetz, von dem sie schon im voraus wissen, daß es weder vollzogen noch beachtet werden wird.

So kann es nicht weitergehen. Aber entweder haben wir die falsche Taktik oder wir haben die falschen Politiker. Beides könnte man ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Georg Zakrajsek

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