US-amerikanische Polizei: Gutmenschenthesen VS. Realität

Ursprünglich veröffentlicht auf Semper Fidelis:

Immer wenn ein US-Polizist auf jemanden schießt, entbricht die selbe sinnbefreite Endlosdebatte über die bösen Amibullen, die angeblich ohnehin allesamt nur rassistische Rambos sind.

Dass es dort in vielen Städten eben nicht so beschaulich zugeht wie in der Düsseldorfer Einkaufspassage bei Escada, will man dabei oft nur halbherzig zugeben, denn das schmälerte ja den allseits beliebten Amerikahass derer, die zwar gerne viel reden aber auch ebenso wenig Ahnung vom Thema haben.

Gangs wie Mara Salvatrucha (MS-13, eine sich mit der Bande “18” im Krieg befindende Gang. Gegen beide wirken die Hells Angels nur wie ein Haufen ungezogener Lausebengel), Bloods, Crips und andere paramilitärische Organisationen spielen sich da keine harmlosen Streiche, sondern liefern sich richtige Kriege mit Vollautomaten, Sprengstoff und Terrorakten, die kein pseudocooler Gangsterfilm auch nur ansatzweise realistisch darstellen kann.

Das Ghetto dort ist kein Sammelhort von Hiphoppern, die den ganzen Tag nur grillen, kiffen, coole Sprüche ablassen und die…

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Studie bestäigt: kein kausaler Zusammenhang zwischen Egoshootern und Gewalt

lawgunsandfreedom:

Es gibt immer noch Deppen, die einen Zusammenhang zwischen Egoshootern und Amokläufen sehen wollen. Der Minigolfhooligan hat da einen hübschen Artikel und eine Studie dazu.

Vielleicht sollte man mal eine Studie zu wirklichkeitsfernen Annahmen von Realitätsverweigerern machen ^_^

Ursprünglich veröffentlicht auf Semper Fidelis:

“Zu vermerken, dass ein junger Mann, welcher ein Gewaltverbrechen beging, auch populäre Videospiele wie Call of Duty, Halo oder Grand Theft Auto spielte, ist so sinnlos wie die Feststellung, dass der Kriminelle Socken trug.”

Seit es sie gibt, stehen Egoshooter oder Computer-/Konsolenspiele mit gewalttätigen Inhalt unter Generalverdacht, wenn irgendwo ein Verbrechen begangen wird. Besonders grotesk sind dann noch die Mutmaßungen, wenn der Täter jugendlich ist und
jener solche Spiele besaß – wie sie beinahe alle Jugendlichen besitzen, weil elektronische Spiele schon seit den 90ern keine exotische Randerscheinung einer bizarren Jugendkultur mehr sind, sondern fester Bestandteil der heutigen Gesellschaft.

Wer als Politiker anno 2014 jedoch immer noch wirr von “Neuland” faselt, wenn über das Internet debattiert wird oder im Falle von Zensursula das Netz zensieren will, aber nicht mal auf Anhieb den Unterschied zwischen Browser und Wechseldatenträger erklären könnte,wundert sich der informierte oder zumindest semikompetente Teil der zivilisierten Welt nicht wirklich…

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Mit spitzer Feder …

Der Österreicher Andreas Tögel schreibt im ef-magazin über die verzerrte Wahrnehmung von Journalisten bezüglich des Waffenbesitzes und bezieht sich auf die österreichische Studie, die ich hier schon erwähnt hatte.

Die repräsentative Studie zeigt, unter anderem, daß die öffentliche Wahrnehmung eine völlig andere ist, als das, was Medien und Politik uns glauben machen wollen.

Tögel beschreibt sehr schön, wie die Behauptungen von Politikern und Journalisten und die Realität der Statistiken in Bezug zu Waffen und Waffenbesitz auseinander klaffen. Er zeigt anhand der Studie auch auf, daß den Bürgern sehr bewusst ist, daß sie von Politik und Medien nach Strich und Faden belogen und betrogen werden. (Vor allem aber, daß die Bürger wenig Vertrauen in Politikeraussagen und Medienbehauptungen haben).

In Deutschland ist das nicht anders. Nur würden womöglich die Umfragen so hingedreht, daß das Ergebnis der Political Correctness entspricht. Die jüngsten Skandale haben gezeigt, daß auch Meinungsumfragen mit großem Misstrauen begegnet werden sollte. Wie bei statistischen Erhebungen, müsste auch hier Fragestellung, Rahmenbedingungen und Methodik offengelegt werden.

Hier ist der sehr lesenswerte Artikel von Andreas Tögel:
http://www.ef-magazin.de/2014/12/10/6046-studie-schaffen-waffen-sicherheit

Und ein empfehlenswerter Kommentar von Katja Triebel zur Studie:
http://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2014/12/10/studie-zum-waffengesetz/

Was Frauen wollen sollen

lawgunsandfreedom:

Ein sehr kluger Kommentar zur Frauenquote in Deutschland und zum Genderismus, dem Problem von Gleichberechtigung/Gleichstellung und den Denkfehlern, die man im Rahmen der “Political Correctness” implementiert hat.

Ursprünglich veröffentlicht auf Evidenz-basierte Ansichten:

Die SPD will jetzt mit dem Hashtag #BockaufQuote junge Frauen davon überzeugen, „Chefin werden“ zu wollen. Diese unfreiwillig komische Kampagne verweist auf das „falsche Bewusstsein“ vieler Frauen, aber auch vieler Männer, das einer vollständigen Gleichstellung der Geschlechter nach wie vor im Weg steht.

bockaufquote
Persiflage auf „Ich werd dann mal Chefin“

Die Idee der Quote entstammt – ebenso wie die Idee der politischen Korrektheit – den politischen Grabenkämpfen des letzten Jahrhunderts: Der Kommunismus mag in der wirtschaftlichen Realität immer wieder jämmerlich gescheitert sein, seine kollektivistischen Ideen aber sind polit-religiöse Zombie-Meme, sie springen mühelos von Hirn zu Hirn und sind nicht tot zu kriegen. Sie teilen uns in erster Linie in alle möglichen Kollektive ein, soziale Klassen, Rassen, Altersgruppen, Religionen, vor allem aber Geschlechter. Aufgabe revolutionärer Politik ist es, die bislang unterdrückten und geknechteten Kollektive an die Macht zu spülen. Für den Kommunismus ist Gerechtigkeit immer Klassengerechtigkeit. Für die Ethik, die auch unserem Grundgesetz zugrundeliegt…

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Divide et impera!

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:

Da schaffen wir es endlich mit der Protestaktion gegen den ZDF Film “Jäger in der Falle” eine Allianz von Jägern, Bauern, Anglern & Co. hinzubekommen und und in NRW gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Forum Natur zu vernetzen, da lanciert die ZEIT eine Kampagne gegen die Bauern und Tierärzte in Bezug auf Massentierhaltung.

Die Kampagne startet zeitgleich mit den Forderungen der Grünen zur “Agrarwende” (Kampf gegen Massentierhaltung, Agrarlobby und genverseuchtem Tierfutter) und Textpassagen daraus werden aktuell auch von Jägern geteilt, um die Jagd positiv zu besetzen und die Massentierhaltung zu kritisieren.

Das Bauern-Bashing der Medien und NGOs ist jedoch ebenso ideologisch und manipulativ, wie das Bashing gegen Jäger und Sportschützen. Natürlich gibt es – wie in jeder Gesellschaftsgruppe – schwarze Schafe. Natürlich müssen Missstände angeprangert werden und Lösungsmöglichkeiten gesucht werden.

Aber: wir benötigen Tierhaltung, da nur 1/3 der landwirtschaftlichen Flächen weltweit für den Anbau von Lebensmitteln geeignet sind. Der Rest ist Weideland. Zudem…

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Zivilcourage vs. Medien vs. Politik

In Berlin wurde eine junge Frau von einem gewalttätigen 18-jährigen niedergeschlagen, schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf und verstarb später an dem erlittenen Schädel-Hirn-Trauma. Die Studentin war dazwischen gegangen als der 18-jährige 2 junge Frauen belästigte. (Bericht aus der Welt zu diesem Fall: Welt)

Ein Fall wie er häufiger passiert. Jemand belästigt oder bedroht andere Menschen oder greift sie sogar an. Jemand anderes zeigt Zivilcourage, geht dazwischen und erleidet Schaden. Letzteres ist in unserer Kultur des “Wegsehens” seltener.

Es gibt sehr viele Leute, die wegsehen und weitergehen und es gibt die Leute, die hinsehen und sich einmischen. Letztere begeben sich nun mal in Gefahr – sogar in potenzielle Lebensgefahr, da man ein Risiko oft nicht richtig einschätzen kann. Das ist eine Binsenweisheit.

Sicher, es gibt Methoden zur friedlichen De-Eskalation – nur funktionieren die leider nicht in allen Situationen. Tatsache ist, daß aggressive Menschen, die ernsthaft auf Gewalt aus sind, mit friedlichen De-Eskalations-Strategien nicht gestoppt werden können. Im Gegenteil, es kann sie sogar noch aggressiver machen. Es braucht außerdem eine entwickelte Risikokompetenz. Die ist in unserer Gesellschaft allerdings extrem schlecht entwickelt und nützt einem in solchen Fällen sowieso relativ wenig, weil man meist nicht genügend Zeit hat über die Konsequenzen nachzudenken.

Für die Medien sind oft nur die Opfer interessant. Je größer sie die Meldung aufmachen können, desto besser. Mit Emotionen erreicht man mehr Konsumenten und erwirtschaftet deshalb mehr Geld. Erfolgreiche Aktionen der Zivilcourage finden viel seltener ihren Weg in die Öffentlichkeit. Wer sich selbst erfolgreich wehrt, kann kein Held sein. Wer anderen zu Hilfe eilt und dann – weil es in dem Fall eben nicht anders geht – Gewalt anwenden muß, ist ebenfalls kein Held (oder zumindest ein zweifelhafter Held). Nur wer anderen zu helfen versucht und dabei ordentlich auf die Fresse kriegt, ist eine Zeitungsmeldung wert. Erfolgreiche De-Eskalation? Davon wird so gut wie nie berichtet. Anerkennung für erfolgreiche Selbstverteidigung oder Nothilfe sind auch eher rar und auf Fälle mit Frauen und Rentnern beschränkt. Mord und Totschlag auf den Straßen, in Fällen in denen sich das Opfer nicht gewehrt hat oder nicht wehren konnte, kommen dagegen groß raus. Das ergibt ein sehr zwiegespaltenes Bild.

Allerdings glaube ich nicht, daß sich an den Zuständen etwas ändern wird. Denn das Credo – “Wer Gewalt ausübt um sich gegen Gewalt zu wehren ist selbst gewalttätig und deshalb zu verurteilen” – scheint ein ungeschriebenes Gesetz zu sein. Dabei wird geflissentlich übersehen, daß oft auch Leute unter die Räder kommen, die einen Konflikt friedlich lösen wollen. Wir haben mMn eine “Opferindustrie/Opfergesellschaft”. Eine Gesellschaft in der eine Beschimpfung durch Jugendliche nicht selten mit dem Spruch: “Du Opfa!” ausgedrückt wird. Opfer sind gut .. für’s Geschäft, für die emotionale Meinungsmache, für die Seele (gut, daß es jemand anderen erwischt hat, auch wenn derjenige sich von meinem Mitleid nichts kaufen kann und ziemlich lange mit der psychischen Belastung oder körperlichen Schäden zu kämpfen haben wird) und vor allem gut für die Gewalttäter, die wissen, daß sie in den seltensten Fällen wirklich ernsthaft, schnell und streng belangt werden.

Eine Person von ca. 550 wird jährlich das Opfer einer schweren oder gefährlichen Körperverletzung. Rund 2600 Menschen werden jährlich ermordet oder totgeschlagen (Statistiken ohne die Dunkelziffer). Bei 82 Millionen Bürgern ist das eine ganze Menge Gewalt, aber glücklicherweise mit erstaunlich wenigen Toten.

Die Behörden behaupten zwar, daß die Gewalt Jahr für Jahr zurückgehe – was statistisch gesehen sogar zu stimmen scheint – aber daß die Taten dafür exzessiver werden und, was man eigentlich aus politisch korrekten Gründen nicht sagen darf – mehrheitlich aus den Reihen sozial benachteiligter Gruppen und schlecht integrierter Migranten bzw. Deutschen mit Migrationshintergrund kommen. Oft genug werden nach einer Nacht in der Zelle die Leute auf freien Fuß gesetzt, wegen fehlender Verdunkelungsgefahr, und der Prozess findet erst 1 Jahr später statt. Soll sich jeder selbst seine Gedanken machen, ob das der richtige Weg ist, Gewalt einzudämmen. Denn sogenannte “Intensivtäter” sind dadurch absolut nicht zu beeindrucken.

Gewalt entsteht durch ein reales oder subjektiv empfundenes Ungleichgewicht. Da kann man etwas dagegen machen. Statt unsere Steuergelder für Prestigeprojekte und idiotischer Ideen wie diese: “Deutschland zahlt pro Jahr eine Mio. Euro für die Förderung von Blasmusik in Griechenland”, aus dem Fenster zu werfen, sollten wir das Geld lieber da verwenden wo es tatsächlich positive Auswirkungen für die Bürger hat.

Günstiger geht es, indem man das Waffenrecht ändert … das behebt zwar nicht das grundsätzliche gesellschaftliche und soziale Problem, kann aber in so manchen Fällen verhindern, daß es überhaupt zu derartigen Exzessen kommt.

Speak Softly and Carry a Big Stick

Waffen schaffen Sicherheit

Bei der IWÖ ist eine Studie zu Waffen, Waffenbesitz und Waffengesetz verlinkt. Es ist zwar “nur” eine recht einfache 1-Case-Studie mit 800 Befragten aus Österreich, aber nichtsdestotrotz sind die Daten recht interessant.

Link zur Studie

Mich würde mal eine saubere Studie aus Deutschland interessieren. Leider kann man schon durch die Fragestellung so ziemlich jedes Studie versauen (bzw. massiv manipulieren), weswegen man die Methodik komplett offen legen muß. Das ist etwas, was ich bei Organisationen wie Oxfam, Small Arms Survey und anderen  oft schmerzlich vermisse.

Die Daten werden einfach als Fakt in den Raum gestellt. Man kann oft kaum nachvollziehen, wie sie zustande gekommen sind und wer die Studie in Auftrag gegeben hat. So gut wie immer muß man selbst nachbohren und das was man findet hat mit sauberer statistischer Erhebung und Methodik nur selten etwas zu tun.

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