Crowdfunding

Ursprünglich veröffentlicht auf Semper Fidelis:

Unter Kooperation mehrerer Seiten kam ein Crowdfundingprojekt zustande, welches eine juristische Plattform für waffenrechtliche Belange schaffen soll.
Es kostet 20€ und man bekommt eine lebenslange Mitgliedschaft.
Dies ist ein erster Schritt um öffentlichkeitswirksam agieren zu können – so wird eine Datenbank geschaffen, die objektive Belege in rechtlichen Fragen bereitstellt und sowohl in Streitgesprächen belastbare Daten liefert als auch bei juristischem Geplänkel Präzedenzfälle aufzeigen kann.

http://german-rifle-association.de/crowdfunding-fuer-mehr-transparenz-und-wissen/

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Margot Käßmann: “Beten mit den Taliban”

Frau Käßmann hat dem Spiegel in der Ausgabe 33/2014 ein Interview gegeben und offenbart dabei einen naiven Totalpazifismus, wie er in unserer Gesellschaft häufig anzutreffen ist.

Sie wagt es sogar Mahatma Gandhis Lehre der Gewaltfreiheit als Vorbild für ihren Pazifismus anzuführen. Und wieder haben wir einen Beleg dafür, daß die Leute, die sich “Pazifisten” nennen, Gandhi weder gelesen noch verstanden haben.

Es ist eine gute Sache für Frieden und Gewaltfreiheit einzutreten. Aber angesichts der Gewalt, die von religiösen Fanatikern ausgeübt wird, gibt es keine friedliche Lösung. Mit Fanatikern kann man nicht diskutieren, man kann sie nur bekämpfen oder sich in deren Vorstellungen von einem “gottgefälligen” Leben pressen lassen. Wenn Margot Käßmann glaubt, daß es einen anderen Weg gibt, dann offenbart sie sich als weltfremd und ideologische verblendet.

Frau Käßmann ist die Vertreterin einer weitverbreiteten Form des Pazifismus, der sich am einfachsten so umschreiben lässt: “Keine Gewalt – unter keinen Umständen. Auch nicht zur Selbstverteidigung oder zum Schutz Schwächerer”. Also genau das, was Gandhi eben nicht gefordert hat. Den entsprechenden Beweis habe ich hier geführt: “Gandhi sollte man lesen

Wie wäre es, Frau Käßmann, wenn Sie sich persönlich ins Grenzgebiet zwischen Syrien und Iran begeben und versuchen “mit den Taliban” zu beten? Beten mit radikalen Steinzeit-Muslimen, die Christen unterdrücken, zwangsmissionieren oder hohe Steuern auferlegen? Gewalttätige Sunnitische Muslime, für die schiitische Muslime einfach Kuffar (Ungläubige) sind, und einfach getötet werden dürfen, genau so wie Aleviten, Ismaeliten, Sufis und andere schiitische Gruppierungen.

Wer die noch halbwegs schonende Reportage von Vice gesehen hat (die Bilder sind trotz allem sehr verstörend und brutal), wird bestimmt nicht auf die Idee verfallen, daß man mit “den Taliban beten” oder mit religiösen Terroristen überhaupt vernünftig reden könne.
http://www.vice.com/de/vice-news/der-vormarsch-des-kalifats-islamischer-staat-komplett-521

Wer religiös ist, der soll seinen Glauben in Ruhe und Frieden im Privaten ausleben können. Aber Mord, gewalttätige Missionierung und Unterdrückung – so wie es der IS (Islamischer Staat) und seine salafistischen Anhänger betreiben (finanziert von Saudi Arabien, Katar und anderen islamischen Staaten, die wiederum vom Westen gehätschelt werden), kann nicht geduldet werden. Übrigens: Ohne die Aufklärung, würde es bei uns heutzutage möglicherweise genau so aussehen, wie in islamischen Staaten in denen die Scharia mit ihren uneinheitlichen und teils vorsintflutlichen Regelungen gilt. Nur eben die christliche Variante, die keineswegs friedlicher war, auch wenn sie ständig vom Frieden schwafelt. Wie auch das Christentum bezeichnet sich der Islam als eine Religion des Friedens – beides stimmt nur bedingt. In vielen Teilen der Welt mag das so sein, aber radikale Fanatiker finden sich in jeder Religion.

Die Salafisten und andere Steinzeit-Religiöse sind auch in Deutschland aktiv und nutzen die freiheitlich-demokratischen Regeln für ihre menschenverachtende Ideologie. Sie müssen, ebenso wie andere totalitäre Bewegungen (links/rechts/religiös,) in die Schranken gewiesen werden. Andererseits droht sonst grenzenlose Unterdrückung für diejenigen, die vorher grenzenlose Toleranz gepredigt haben.

Man kann jemandem, der Intoleranz predigt keine Toleranz entgegenbringen.

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Kognitive Verzerrung

Inkompetente Menschen neigen dazu, das eigene Wissen/Können (die eigenen Fähigkeiten) zu überschätzen und sie schätzen die Leistungen kompetenter Menschen als gering ein. Das nennt man den Dunning-Kruger-Effekt

http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Dieser Effekt könnte erklären, warum man in der Diskussion mit Menschen, die sich mit einem Thema nicht oder nur sehr oberflächlich auskennen, so einen schweren Stand hat. Wer seine eigene Leistung überschätzt und das auch nicht merkt – eben weil dazu wiederum Wissen und Erkenntnis gehören – der wird Fachleute immer abwerten.

Inkompetenz und Selbstüberschätzung gehen Hand in Hand

Gerade im Internet merkt man oft, wie echtes Fachwissen negiert und abgewertet wird, weil ein Diskussionspartner sein eingebildetes Wissen (bzw. Nichtwissen) höher bewertet, als das Wissen von jemandem, der sich seit Jahren mit einem Thema beschäftigt.

Um das eigene Nicht-Wissen zu überspielen, erzeugen inkompetente Menschen dann oft phantasievolle Konstruktionen/Bilder in ihrer “Argumentation”, die zwar auf den ersten Blick (für ebenfalls Unwissende) sehr plausibel klingen, aber für kompetente Menschen sofort als nicht valide aufscheinen. Phantasie ist nichts Schlechtes, aber wenn sie nicht mit Fakten unterlegt werden kann, dann bleiben diese Konstrukte halt nur Luftschlösser.

Daran entzünden sich dann schnell heiße Dispute, da ja die Inkompetenz mit hoher Selbsteinschätzung daherkommt, während die Kompetenz genau weiß, wo sie steht und belegen kann, was nun Tatsache ist.

Gegen Dummheit, Selbstüberschätzung und Inkompetenz gibt es erprobte und ausgesprochen wirksame Mittel: Bildung, Information, Selbsterkenntnis. Etwas, was bei Waffengegnern leider meist kategorisch abgelehnt wird.

Vor allem bei Waffengegnern lässt sich der Effekt gut beobachten

In Diskussionen werden immer wieder plausibel klingende Behauptungen vorgebracht, wie z.B.:

- Waffen sind gefährlich (ein toter Gegenstand ist nicht gefährlich – Menschen sind gefährlich)

- Ohne Schußwaffen wäre die Welt friedlicher (klar – die Zeit vor dem 13. Jahrhundert muß ein Paradies gewesen sein)

- Waffen machen aggressiv (die “Waffeneffekt-Theorie” ist längst widerlegt)

- Waffenbesitzer sind potenzielle Verbrecher und Gewalttäter (statistisch gründlich widerlegt)

- Scharfe Gesetze verhindern Verbrechen (In Ländern mit Todesstrafe dürfte es dann keine Verbrechen geben)

- Je mehr Waffen, desto mehr Tote (auch falsch und längst widerlegt)

 

Dummheit ist nicht “wenig wissen”, auch nicht “wenig wissen wollen”, Dummheit ist “glauben, genug zu wissen”. (Konfuzius)

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Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Volker hat sich mal die aktuelle kleine Anfrage der Hysteriker-Partei vorgenommen. Sehr lesenswert: 

http://volkert.caliber-corner.de/2014/08/05/kleine-anfrage-der-bundestagsfraktion-buendnis-90die-gruenen/

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Brauchen wir eine deutsche NRA?

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:

Die Zeitschrift Der Jäger fragte mich im Juni 2014: „Ist eine Vereinigung analog der US-amerikanischen NRA (National Rifle Association) in Deutschland begrüßenswert in Bezug auf jagdliche und waffentangierende Public Affairs?”

Meine Antwort:

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Freiheit ist kein Grundrecht zweiter Klasse

Bei der German Rifle Accociation legt Katja wieder die Verlogenheit und Bigotterie einer “grünen” Bundestagsabgeordneten bloß.

Wieder einmal sieht man die enorme Diskrapanz zwischen dem, was Grüne Politiker sagen und was sie dann fordern bzw. tun.  Nach vorne hin machen sie auf Freiheit und Bürgerrecht um hintenrum ihre Verbots-Agenda durchzuziehen.

http://german-rifle-association.de/freiheit-ist-kein-grundrecht-zweiter-klasse/

 

… und wenn man dann wohlfeil saubere Argumentation und Fakten auf’s Tapet bringt, dann werden diese Politiker entweder pampig/emotional oder antworten nicht mehr. Nichts soll ihre festgefügte Betonkopfmeinung stören, schon gar keine Tatsachen. Von Verhältnismäßigkeit wollen wir da noch gar nicht reden.

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Muslim darf nicht Schützenkönig werden?

Ein Schützenverein in Westfalen hat ein verdientes Mitglied, das sogar im Vereinsvorstand ist. Jetzt hat dieses Mitglied den Vogel abgeschossen (d.h. die Schützenkönigswürde) erlangt, darf aber nach Vereinssatzung aber nicht Schützenkönig werden – weil er Muslim ist. http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5176134/der-muslim–der-kein-schuetzenkoenig-sein-durfte.html

Auch der Dachverband – der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) – schießt quer. Nicht zum ersten Mal übrigens. Schon 2012 gab es einen Eklat wegen eines schwulen Schützenkönigs:
http://www.derwesten.de/region/schuetzen-verband-verbietet-schwule-koenigspaare-id6447941.html

Mal davon abgesehen, daß so einer vorsintflutlichen Vereinssatzung anscheinend nach Recht und Gesetz entsprochen werden muß, hätte Mithat Gedik eigentlich gar nicht aufgenommen werden dürfen. Den Schützenbrüdern scheint das damals egal gewesen zu sein, was mehr als lobenswert ist. Tradition hin oder her – es gibt nun mal Traditionen die ausgrenzen und nicht mehr zeitgemäß sind.

Nun schalten sich aber die Grünen ein und fordern daß Mithat Gedik sein Amt als Schützenkönig antreten kann: http://gruene-fraktion-nrw.de/presse/service/pressemitteilungen/pmdetail/nachricht/hanses-schuetzen-in-werl-soennern-muessen-zusammenstehen.html

Genau die Grünen, die im Bundestag den Schießsport bis zur Unkenntlichkeit verstümmeln oder am besten ganz verbieten wollen. Die Grünen arbeiten nicht nur an einem Verbot von Großkaliber-Waffen. Nein, sie wollen – scheibchenweise – alles abschaffen was schießt. Studien, Statistiken und Expertenmeinungen werden dabei großzügig ignoriert. Argumentiert wird auf Basis von Vorurteilen und Ideologie. Bürgerrechte werden dabei mit Füßen getreten.

Einen muslimischen Bürger unterstützen, damit dieser seine verdiente Schützenkönigswürde  tragen kann – andererseits aber Schießsport und Schießsportler mit allen Mitteln bekämpfen. Man betreibt also wieder Aufmerksamkeitsökonomie auf den Schultern von Minderheiten und haut hintenrum gleichzeitig andere Minderheiten in die Pfanne. Das ist die Bigotterie der Grünen.

EDIT:

Die GRA hat auch was dazu:
http://german-rifle-association.de/schuetzenkoenig-mit-migrationshintergrund-zeigt-gruene-bigotterie-auf/

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