Waffenwahn bei texanischen Kindern oder Vorsicht?

Ursprünglich veröffentlicht auf Katja Triebel:

Galileo-Logo von Wikipedia Am 12. April 2014 zeigte Galileo den Beitrag “ Waffenwahn in Texas “.

In Deutschland heißt es nach Amokläufen immer: Waffengesetze verschärfen. Ganz anders in den USA, hier ist aufrüsten angesagt. Ein Pistolen-Pfarrer, Robotergewehre, die sich ihr Ziel selbständig suchen und Waffenkurse für Kinder – ein Land im Ausnahmezustand. Galileo schickt Reporter Cornel Bunz auf Entdeckungsreise nach Texas.

Anfangs wird ein Pistolen Pfarrer gezeigt, dessen Lieblingswaffe ein Dirty Harry Revolver ist, der Schießkurse anbietet, Notwehrkurse abhält, bewaffnet durch die Gegend läuft – auch in der Kirche – und seiner 5-jährigen Tochter das Schießen beigebracht hat. Er kann auch das Töten eines Angreifers in Notwehr mit der christlichen Lehre vereinen. Das sei Gottes Wille.

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Die Überlebenden und die Heuchler

Ursprünglich veröffentlicht auf dagarser:

Es gibt auf der Welt keine gefährlicheren Orte als jene, an denen es den Menschen verboten ist zu ihrem Schutz Waffen zu tragen. Wo finden denn die sogenannten “Amokläufe”, die ja in Wahrheit nichts anderes als sorgsam geplante Attentate sind, statt? Auf einem Schießplatz? Einem Polizeirevier? Oder suchen sich die Verbrecher für ihre schrecklichen Taten nicht viel eher jene Orte aus, an denen sie mit keiner Gegenwehr rechnen müssen – Schulen, Amtsgebäude oder sonstige, von verirrten, weltfremden Politikern zu “gun-free zones” erklärte, Bereiche? In Wahrheit ist es ja so, daß gerade solche waffenfreien Zonen geradezu eine Einladung an verrückte Attentäter darstellen – die halten sich nämlich, im Gegensatz zu ihren Opfern, nicht an solche Verbote!

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USA → Colorado → Waffen- und Drogengesetze

In den USA im Bundesstaat Colorado wurden vor einiger Zeit per Volksentscheid und vor Gericht zwei wichtige Regelungen geändert. Es wurde Marihuana (Cannabis) für den Genuß freigegeben und ein paar recht strikte, aber wirkungslose Waffengesetze wurden als “unconstitutional” zurückgezogen. (Colorado Gun-Laws)

Sowohl die “Liberals” (unser Equivalent wären die Sozis – mit unserem Begriff von “liberal” hat das amerikanische Wort nichts zu tun – da wird der Begriff “libertär” benutzt) als auch die republikanischen Parteigänger (bei uns die Konservativen – auch wenn das nur eine recht grobe Annäherung ist) sind jetzt sauer, daß sich ihre hysterischen, alarmistischen Vorhersagen nicht bestätigen.

- Die Linken behaupteten, durch die Lockerung der Waffengesetze würde es zu mehr Verbrechen, Mord- und Totschlag kommen.

- Die Konservativen behaupteten, durch die Freigabe von Drogen würde es zu mehr Verbrechen, Mord- und Totschlag kommen.

Statt dessen sinken die Verbrechensraten signifikant.

Jetzt behaupten die Linken, das läge daran, daß die sinkende Drogenkriminalität durch die Freigabe von Cannabis die Ursache wäre, während die Konservativen damit angeben, daß das freiere Waffengesetz und die großzügig vergebenen Waffenscheine, die Verbrecher besser in Schach halten würden.

Vermutlich haben beide Seiten teilweise recht – und das ist das eigentlich witzige daran.

Die Glaubenssätze dieser autoritären politischen Gruppierungen könnten unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem haben sie gemeinsam, daß ihre Behauptungen auf Annahmen und Vorurteilen beruhen, an denen sie – egal welche Gegenbeweise vorgelegt werden -  stur festhalten.

… wie bei uns in Europa oder in Deutschland auch.

 

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Schiessen als Schulsport

Schießen hat – das ist längst mehrfach bewiesen und mit Studien belegt – eine positive Auswirkung auf die Konzentrationsfähigkeit und Disziplin von Kindern und Jugendlichen.

Außerdem lernen die Kids dabei den respektvollen und freundlichen Umgang miteinander. Wer jemals einen Schießstand besucht hat, der wird sich über den ruhigen, höflichen und respektvollen Ton der Leute untereinander sicher gewundert haben.

Im Schulsport wird Sportschießen eher selten betrieben (auch wenn das Sinn machen würde), aber es gibt in manchen Bundesländern Kurse in Kampfsport (Judo, Karate, usw.). Das hat das Bundesland Hessen im Januar verboten:

http://www.hessisches-amtsblatt.de/download/pdf_2014/alle_user/01_2014.pdf

Auf der Seite 8, §19 werden in dieser Rechtsvorschrift Sportschießen und Kampfsport als Schulsport explizit verboten. Begründet wird das nicht.

Andere Sportarten mit “erhöhtem Gefährdungspotenzial” erfordern im weiteren Text eine besondere Aufsichtspflicht und spezielle Genehmigungen. Komischerweise sind einige der dort genannten Sportarten weit gefährlicher und unfallträchtiger als Kampfsport oder Sportschießen. Beim Kampfsport ist das Verletzungsrisiko zu vernachlässigen und beim Sportschießen so gut wie nicht vorhanden.

Man kann sich also wieder mal fragen, was in den Hirnen von Politikern vorgeht. Intelligente Gedankengänge schließe ich inzwischen immer mehr aus.

Als Kontrastbeispiel hätte ich Norwegen anzubieten. Dort ist Schießen ein Schul-Pflichtfach ab der 4. Klasse – mit großkalibrigen Jagd- und Sportgewehren! Sportschießen ist in Norwegen eine der beliebtesten und am weitest verbreiteten Sportarten.

Zweites Beispiel: Auch in Tschechien ist Schießen ein allgemeines Schulfach. Ab der 3. Klasse wird der Umgang mit Waffen an den Schulen gelehrt. Hört man in Tschechien, oder darüber hinaus, von Amokläufen, School-Shootings oder Waffengewalt? Fehlanzeige! Das Waffenrecht in Tschechien erlaubt sogar jedem volljährigen, nicht vorbestraften Bürger zwei Kurzwaffen zum Selbstschutz zu beantragen. Die Waffendichte ist hoch – die Gewaltrate niedrig. Wie in vielen anderen europäischen Ländern auch.

Die Norweger und Tschechen sind uns also in Sachen “gesunder Menschenverstand” wieder mal um einiges voraus. Leider sind die norwegischen Studien bezüglich Schießsport in der Schule nicht in deutscher oder englischer Sprache erhältlich. Die würde ich zu gerne unseren Politikern und unseren pseudopazifistischen, rot-grün-schwarz-wählenden Mitbürgern unter die Nase halten.

Warum ist unsere Gesellschaft so dumm, so ängstlich, so hysterisch geworden? Wer hat uns diesen Unsinn eingeredet und warum glauben wir blind, was uns erzählt wird?

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ZDF Intendant findet keinen Zusammenhang zwischen Dominik Storr und der Sekte “Universelles Leben”

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800px-ZDF.svg Der LJV Brandenburg schrieb heute auf Facebook: “In einer Petition gegen tendenziöse Berichterstattung haben sich über 70.000 Menschen gegen den ZDF-Beitrag “ Jäger in der Falle ” ausgesprochen. Der Intendant verteidigt den Beitrag in einem offenen Brief, den Sie hier finden.

ZDF Intendant Dr. Thomas Bellut hat entweder noch nie etwas vom Internet gehört oder er ist mit den Jagdgegnern verbandelt. Die Art und Weise, wie er den Beitrag verteidigt, ist das Gegenteil von objektiv:

“Einige Zuschriften werfen dem Film vor, dass einer der Protagonisten Mitglied einer dubiosen Sekte und schon deshalb nicht glaubwürdig sei. In keinem einzelnen Fall konnte diese Behauptung auch auf Nachfrage durch die Redaktion bewiesen oder auch nur im Ansatz belegt werden.”

Im Gegensatz zu Dr. Bellut und seinen ZDF-Mitarbeiter kann ich googeln und recherchieren. Es geht hier um den Rechtsanwalt Dominik Storr und die Sekte “Universelles Leben”.

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Meinungshoheit, “Neusprech” und der neue Adel

“Der Grünblüter hat eine klare, wenn auch eher willkürliche Definition im Kopf, welche Minderheit eine zu schützende, politisch korrekte Mainstream-Minderheit ist und welche Minderheit eine kraft des politisch korrekten Mainstreams zu verfolgende Minderheit ist.”

Das ist nicht von mir, das ist von Bettina Röhl, die in der Wirtschaftswoche kräftig gegen den neuen “grünen” Adel und seine angemaßte Meinungs-, Deutungs- und Handlungshoheit herzieht. Ein eher längerer, aber sehr treffend pointierter Beitrag, den ich sehr empfehle. Er passt auch sehr gut zu meinen beiden vorigen Blog-Einträgen.

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-gott-beschuetze-die-gesellschaft-vor-ihren-minderheiten/v_detail_tab_print/9696452.html

Im Prinzip verkaufen die “grün” denkenden Menschen (die es inzwischen – dank allgemein vergiftendem Gedankengut – in jeder politischen Richtung gibt) ihre Meinungen, moralischen Ansichten und Vorurteile als allgemein gültige Denk- und Handlungsmaxime. Das “Doppeldenk” und “Neusprech” das in Orwells Roman 1984 so eingängig beschrieben ist, haben diese Leute in unserer Gesellschaft längst verankert.

Schon unseren Kindern wurden und werden diese Denkweisen beigebracht, da die “Grünblüter” sich im Sozialbereich, in Schulen und an Universitäten gründlich breit gemacht haben, wo sie ihre manipulative, zersetzende Kraft besonders effektiv einsetzen können. Sie selbst merken es in ihrer willkürlichen Selbstgerechtigkeit meist gar nicht.

Der “Grünblüter” ist genau so ein rassistischer Minderheitenverfolger, wie die “Anderen” (eine beliebige Gruppierung, Mehrheit oder Minderheit, die die grünen Ansichten nicht teilt), die er so prominent anprangert. Allerdings verlangt und trägt er ob seiner überlegenen Meinungshoheit dabei einen Heiligenschein – bzw. fordert ihn ein.

Leute, die laut schreien, wenn sie irgendwo Diskriminierung wittern, die selbst aber kräftig diskriminieren. Aber immer nach dem Doppeldenk/Neusprech-Motto: “Wir diskriminieren niemanden – nur die, die es verdient haben”.

Ich nenne so etwas eine verabscheuungswürdige Heuchelei, die auch noch mit Selbstbetrug einhergeht. Kein Wunder, daß dem grünen Adel das Prädikat “Gutmensch” nicht passt, so daß sie das Wort als “rechte Kampfrhetorik” verstanden haben wollen.

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Deine Rechte enden da, wo meine Gefühle beginnen!

recht_gefuehl

Viele “Argumente” basieren eher auf Meinungen, Prägungen und Vorurteilen. Wenn Fakten vorhanden sind, dann werden nur die genommen, die die eigene Einstellung zu stützen scheinen, auch wenn man die Informationen dazu aus dem Kontext reißen muß. Oder, besonders beliebt, nur Studien und Statistiken zitiert, die zwar methodisch völlig falsch sind, aber die eigene Meinung wiedergeben.

Richtig schlimm ist es aber, wenn einem die eigene Meinung verboten wird, weil sie die Gefühle anderer Leute verletzen könnte. Mit so einer “Begründung” kann man natürlich alles verbieten, was nicht in das eigene Weltbild passt. Das ist der Moral- und Tugendterror, der schon lange vor Sarrazins unsäglichem Elaborat begründet wurde und immer mehr grassiert.

Man will sich wohlfühlen in seiner persönlichen Filterblase und bloß nicht mit beunruhigenden Tatsachen oder gar mit Realität konfrontiert werden. Hauptsache die eigene Traumwelt bleibt intakt. Dazu muß man natürlich die Deutungshoheit der eigenen Realität behalten und alles niederknüppeln, was nicht dazu passt.

Da werden Wahrheit und Realität zugunsten der eigenen Behaglichkeit mit Füßen getreten und verleumdet. Da wird gelogen, verdreht, abgewiegelt und “Derailing” betrieben. Bloß nicht die rosarote Brille abnehmen müssen, denn die schnöde Realität wird als unerträglich empfunden.

Das Ergebnis ist eine Art “Glaube”, eine Ersatzreligion, die zur eigenen Seligkeit führt und viele Opfer zurücklässt. Nicht unähnlich den Kreuzzügen wird missioniert, geeifert, und – wenn das alles nichts hilft – verbal und medial erschlagen und hingerichtet. Zur höheren Ehre der eigenen Wahrheit.

Selbstgerechtigkeit – Arroganz – Ignoranz – Inkompetenz

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