Von der Lügenpresse

Ich fand die Begründung für die Kürung des Wortes „Lügenpresse“ interessant und teilweise nachvollziehbar, allerdings letztendlich nicht besonders befriedigend. Wesentlich klarer geht ScienceFiles da ran und deren Argumentation benennt das, was mich bei der Begründung von Stephan Hebel massiv gestört hat.

4 thoughts on “Von der Lügenpresse”

  1. Die Begründung zur Wahl des Unwort des Jahres muß man sich auf der Zunge zergehen lassen. Eine Frechheit. Da fragt man sich warum wurde nicht „Rattenpack“ als Bezeichnung für besorgte Bürger der PEGIDA Bewegung, gewählt. Da braucht man nicht erst in der Vergangenheit als Urteilsbegründung rumwühlen. Denn daß währe Zeitnah und verständlicher gewesen…

    Mein persönliches Unwort des Jahres ist und bleibt :

    WILLKOMMENSKULTUR !

    1. Sehr guter Vorschlag. Ich würde den Unsinn einfach abschaffen. Das hat nur mit Ideologie zu tun.

      Ich habe mich gestern mit jemandem auf Twitter auseinandersetzen müssen. Die meinte, diverse belastete Worte dürfe man nicht mehr verwenden.

      Mmn kann man im heutigen semantischen Minenfeld schon gar nicht mehr richtig ausdrücken was man wirklich meint und sagen will, weil es zu viele „Begriffe non grata“ gibt, die dann von der Gegenseite zur Keule gemacht werden.

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